Song Of The Marching Children
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Polydor |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Chris Koerts |
Guitars, Vocals, Oscillator |
| Gerars Koerts |
Organ, Piano, Mellotron, Vibes, Synthesizer, Flute, Virginal, Vocals |
| Hans Ziech |
Bass |
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| Ton van de Kleij |
Drums, Percussion, Vocals |
| Jerney Kaagman |
Vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Carnavil of the animals
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2:42
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| 2. |
Ebbtide
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3:07
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| 3. |
Storm and thunder
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6:25
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| 4. |
In the Mountain
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3:03
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| 5. |
Song of the marching children
1. Theme of the marching children 2. Opening of the seal 3. Childhood 4. Affliction 5. Damnation 6. Purification 7. The march
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18:25
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| Gesamtlaufzeit | 33:42 |
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Rezensionen

Progbands mit Frontfrau sind ja eher rar gesät, vor allem in den klassischen 70er Jahren. Die holländischen Earth & Fire (nicht zu verwechseln mit der amerikanischen Soul- und Funkformation Earth, Wind & Fire) war eine davon. Jerney Kaagman war die Sängerin der Band, die in der ersten Hälfte der 70er vier Alben mit klassischem, wenn auch recht melodischem und eingänglichem Prog eingespielt hat. Später im Jahrzehnt wandte man sich dann dem Pop zu.
"Song Of The Marching Children", das zweite Album von Earth & Fire, gilt meist als die beste und progressivste LP der Band, wobei der Nachfolger "Atlantis" sich auf durchaus ähnlichem Niveau bewegt. Ich habe mir vor ewigen Zeiten die LP auf einem Flohmarkt zugelegt, weil das bizarre, psychedelisch-futuristische Gemälde, welches das gesamte Innere des Klappcovers ziert, interessante Musik versprach. Nach dem ersten Hören war ich dann allerdings ein wenig enttäuscht.
Recht harmlosen Symphoprog spielen Earth & Fire hier, der durchaus angenehm und abwechslungsreich instrumentiert aus den Boxen kommt. Neben zwei lockerflockigen Songs - "Carnival of the animals" und "Ebbtide" (letzteres mit schönen Flöteneinlagen) - gibt es drei Nummern, die vor allem durch die umfangreichen, von der Klassik inspirierte Orgelausflüge und die Mellotroneinlagen auffallen ("Storm and thunder", "In the mountain" und die Suite). Vor allem das siebenteilige Titelstück sollte wohl Liebhabern von melodischem Symphoprog - neben dem ähnlich gestrickten "Storm and thunder" - sehr zusagen. Eher dezent aber klangvoll gleitet die Nummer dahin, geprägt von längeren Orgel- und Mellotronabschnitten, angereichert mit einigen Synthesizereinschüben und gegen Ende auch ein paar echten Streichereinlagen. Ab und zu wird es verhalten bombastisch (nach gut 10 Minuten z.B.) und es gibt einen sehr klassischen, von der Akustikgitarre geprägten Teil gegen Ende, an den sich dann die Streicher anschließen.
Immer wenn die Band rockt, wenn E-Gitarre und Gesang dominieren, klingt die Musik allerdings noch sehr nach den 60er Jahren. Jerney Kaagmans Stimme ist recht schön, allerdings wird sie etwas wackelig wenn sie sich (wie in "Carnival of the animals") in höhere Lagen hinaufquält.
"Song Of The Marching Children" ist eine sehr ordentliche Scheibe mit eher leichtgewichtigem Symphoprog, in die Sammler klassischen Progrocks durchaus einmal reinhören sollten. So richtig spannend und mitreißend ist das Album nicht, aber alles in allem sehr schön anzuhören.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
12.5.2007 |
| Letzte Änderung: |
12.5.2007 |
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