SUCHE
Erweiterte Suche
ALBEN 1989
After Crying - 1989
After Crying - Opus 1
After Dinner - Paradise of Replica
Anderson, Bruford, Wakeman & Howe - Anderson, Bruford, Wakeman, Howe
Anderson, Bruford, Wakeman & Howe - Brother Of Mine
Anderson, Bruford, Wakeman & Howe - In The Big Dream (DVD)
Laurie Anderson - Strange Angels
Art Zoyd - Nosferatu
Ashra - Walkin' the desert
Atoll - L'Océan
Banco del Mutuo Soccorso - Non mettere le dita nel naso
Tony Banks - Bankstatement
Tony Banks - Throwback (Single)
Adrian Belew - Mr. Music Head
Biota - Tumble
Birdsongs Of The Mesozoic - Faultline
Jean Pascal Boffo - Rituel
Can - Rite Time
Cardiacs - On Land And In The Sea
Collage - Basnie
David Cross - Memos From Purgatory
Crystal Phoenix - Crystal Phoenix
Holger Czukay - Radio Wave Surfer
Salvador Dali & Igor Wakhevitch - Être Dieu
DBC - Universe
Devil Doll - The girl who was...death
Djam Karet - Reflections from the firepool
Dream Theater - When Dream And Day Unite
Earthworks - Dig?
Ekseption - Ekseption Plays Bach
Keith Emerson - La Chiesa
L'Ensemble Rayé - Même en Hiver/Come un pinson dans l'eau
Epos - Ilia
Fates Warning - Perfect Symmetry
Robert Fripp - The League of Gentlemen/God Save The King
Peter Frohmader - Miniatures
Peter Gabriel - Passion (Soundtrack: The Last Temptation of Christ)
Peter Gabriel - Passion Sources
Gandalf - Invisible power - A symphonic prayer
Gordon Giltrap / Ric Sanders - One to One
Pierre Moerlen's Gong - Second wind
Halloween - Laz
Heir Apparent - One Small Voice
Horizont - The Portrait Of A Boy
IQ - Are you sitting comfortably?
IQ - Nine in a pond is here
IQ - Sold on you (single)
Isildurs Bane - Cheval - Volonté De Rocher
It Bites - Eat me in St Louis
Jade Warrior - At Peace
Jean Michel Jarre - live
Jethro Tull - Rock Island
Lach'n Jonsson - Songs From Cities Of Decay
Kenso - Sparta
Nusrat Fateh Ali Khan - Shahen-Shah
King's X - Gretchen goes to Nebraska
Bernd Kistenmacher - Kaleidoscope
Kraan - Dancing In The Shade
Kerry Livgren - One of several possible musiks
Magma - Mekanïk Kommandöh
Marillion - Live From Loreley (DVD)
Marillion - Seasons End
Mekong Delta - The principle of doubt
Piero Milesi & Daniel Bacalov - La Camera Astratta
Steve Morse - High Tension Wires
Naked City - Naked City
Mike Oldfield - Earth Moving
Opus 5 - Sérieux Ou Pas
Opus Avantra - Strata
Osiris - Reflections
Outer Limits - The Silver Apples on the Moon
Ozric Tentacles - Pungent Effulgent
Pageant - The Pay For Dreamer's Sin
Rog Patterson - Flightless
Pazzo Fanfano Di Musica - Pazzo Fanfano Di Musica
Pere Ubu - Cloudland
Anthony Phillips - Slow Dance
Pink Floyd - Delicate Sound of Thunder (Video)
Present - Triskaïdékaphobie / Le Poison Qui Rend Fou
Pulsar - Görlitz
Quasar - The Loreli
Trevor Rabin - Can't look away
Radius - Elevation
Rush - A Show of Hands
Rush - Presto
Saga (Kan.) - The Beginner's Guide To Throwing Shapes
Savatage - Gutter Ballet
Sithonia - Lungo il Sentiero di Pietra
Social Tension - MacBethia
Roine Stolt - The lonely heartbeat
David Sylvian - Pop Song (Single)
David Sylvian - Weatherbox
David Sylvian & Holger Czukay - Flux + Mutability
Tangerine Dream - Catch me if you can
Tangerine Dream - Dead Solid Perfect
Tangerine Dream - Destination Berlin
Tangerine Dream - Lily on the beach
Tangerine Dream - Miracle Mile
Teekay - Breezing Sequence
Thinking Plague - In This Life
Tin Machine - Tin Machine
UZEB - Club
Vangelis - Themes
Various Artists - Enneade
Vermillion Sands - Water Blue
Vienna - Progress
Voivod - Nothingface
Rick Wakeman - Black Knights at the Court of Ferdinand IV
Rick Wakeman - Sea Airs
Watchtower - Control And Resistance
Kit Watkins - Azure
The White Noise - Inferno
World Trade - World Trade
Yezda Urfa - Sacred Baboon
Frank Zappa - Broadway The Hard Way
<< 19881990 >>
STATISTIK
24090 Rezensionen zu 16463 Alben von 6400 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Kenso

Kenso II

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1982 (CD-Reissue 1993 (King Records) und 2002 (Pathograph))
Besonderheiten/Stil: instrumental; Jazzrock / Fusion; Klassischer Prog
Label: PAM
Durchschnittswertung: 11/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Atsushi Makiuchi Keyboards
Kimiyoshi Matsumoto Bass
Yoshihisa Shimizu Guitar, Keyboards, Mellotron
Shiro Yajima Flute
Haruhiko Yamamoto Drums

Gastmusiker

Masayuki Tanaka Bass

Tracklist

Disc 1
1. Sora ni hikaru 6:22
2. Masui Part 1 2:06
3. Masui Part 2 4:20
4. Hyoto 6:10
5. Brand shiko 4:34
6. Harukanaru chi e 3:55
7. Naibu e no tsukikage 3:45
8. Sayonara Progre 7:00
9. Nihon no mugiuta   (Bonustrack CD-Reissue King Records) 5:54
10. Inei no fue   (Bonustrack CD-Reissue King Records) 5:26
11. Umi   (Bonustrack CD-Reissue King Records) 5:31
12. Power of the glory   (Bonustrack CD-Reissue Pathograph) 4:19
13. Four holes in the ground (PFM)   (Bonustrack CD-Reissue Pathograph) 7:45
Gesamtlaufzeit67:07


Rezensionen


Von: Kristian Selm (Rezension 1 von 2)


Im Gegensatz zum zwei Jahre später erschienen Album "Kenso III", dem man viel deutlicher die 80er Jahre im Sound und auch der kompositorischen Umsetzung anmerkte, ist der Vorgänger die harmonische Schnittmenge aus späten 70er-Jahre-Progsounds und leichtfüßiger, aber keinesfalls zu glatt polierter JazzRock/Fusion. Sicherlich ist dieses Album nichts für die Puristen des einen, noch des anderen Stils, dennoch ist Kenso mit diesem sehr schwungvollen, wie auch inhaltlich interessant gestalteten Album ein erstes Highlight in ihrer langen Historie gelungen.

Die Gründe dafür liegen vor allem in der großen instrumentalen Abwechslung, sowie den vielschichtigen Kompositionen begründet. Instrumental gelingt hier eine spannende Verbindung von Keyboards (auch mal rein akustisch mit Pianoklängen) und Gitarre (ebenfalls akustisch und elektrisch), wie besonders die Flöte einige klangliche Farbtupfer sorgt. Weiterhin beeindruckt das Spiel miteinander durch eine gewisse, unverkrampfte Lockerheit, bei der keineswegs die reine Technik im Vordergrund steht, sondern vor allem ein gelungener Fluss von harmonischen, aber dennoch druckvollen Ideen gelingt. Zudem gibt die Band nicht immer Vollgas, sondern räumt ebenfalls Platz für ruhige, mehr akustisch geprägte Nummern ein.

Gerade durch die keineswegs zu dominante Keyboardausrichtung und den für Kenso ansonsten ungewohnten Flötentönen, ist dieses Frühwerk der Japaner auch inhaltlich anders ausgerichtet, was jedoch keineswegs bedeuten soll, dass die Tasten gänzlich in den Hintergrund verschwinden. Weiterhin klangen Kenso zu Beginn ihrer Karriere teilweise eher klassisch-europäisch, denn nur vom höhenlastigen Nippon-Bombast dominiert (der aber einige Male dennoch durchschlägt), was diesem Album eine gewisse Sonderstellung einräumt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.6.2007
Letzte Änderung: 2.3.2012
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

Von: Achim Breiling @ (Rezension 2 von 2)


Das ist ja mal eine Überraschung! Im Beiheft des Pathograph-Reissues des zweiten Albums von Kenso ist doch tatsächlich alles Gedruckte sowohl in Japanisch als auch in Englisch zu finden. Ansonsten sind die CD-Neuauflagen aus dem Land der Aufgehenden Sonne ja ziemlich knauserig was lesbare Beiheftinformationen angeht. Zwei längere Texte sind da zu finden, einerseits über "Kenso II" und die japanische Musikszene der frühen 80er Jahre (geschrieben von einem gewissen Tatsurou Ueda), andererseits über die Entstehung von "Kenso II", verfasst anlässlich der Veröffentlichung des Reissues von Bandchef Yoshihisa Shimizu.

Da erfährt man einiges über Shimizus Leben in zwei Welten, der aufblühenden Jap-Progszene der frühen 80er und dem anstrengenden Studentenleben auf der Hochschule für Zahnmedizin, wo sich Shimizu nicht sonderlich wohl fühlte, sich aber durchaus bewusst war, dass ein erfolgreicher Abschluss eine enorme berufliche Sicherheit bedeutete. Nebenher entstanden im Sommer 1982 im Probenraum des Colleges, auf einer von ihm selbst gekauften 8-Spurmaschine, die Aufnahmen zum zweiten Kenso-Album, welches Shimizu zudem als die erste "richtige" Kenso-LP bezeichnet.

Nun, in stilistischer Hinsicht ist "Kenso II" sicher das erste typische Kenso-Album, bewegt sich die Musik doch weitestgehend in den klassischen Jazzrockgefilden, die auch die weiteren Alben der Band bestimmen sollten. Klassisch-progressive oder Canterbureske Elemente sind im Vergleich zum Debüt reduziert, auch wenn die Musik durch den ausgiebigen Tasteneinsatz weiterhin sehr symphonisch ausgefallen ist. Dazu kommen flotte Gitarrenlinien, eine druckvoll vorantreibende Rhythmusabteilung, seltene Gesangseinalgen und Shiro Yajima an der Flöte. Seine Tätigkeit (er sollte leider Kenso bald verlassen) sorgt zudem für gewisse japanisch-asiatische Elemente, die der Musik einen eigenen Charakter verleihen. Das Ergebnis ist ein schwungvoller, reich instrumentierter Symphojazzrock (eine jazzigere Version von Camel?), der noch weitestgehend auf quietschige 80er-Jahre-Sounds verzichtet, zwar im Jahre 1982 nichts wirklich Neues bot, aber trotzdem sehr gut unterhält.

Bot das erste CD-Reissue des Albums von King Records noch Bonusmaterial vom damals noch nicht auf CD erhältlichen Erstling der Band, gibt es auf der Pathograph-Version zwei undatierte, klanglich sehr gute Livenummern als Bonus: "Power of the glory" (das als Studioaufnahme auf "Kenso III" zu finden ist) und eine überzeugende Coverversion von "Four holes in the ground" von PFM.

"Kenso II" war wohl in der Tat ein Meilenstein für die Band (wie es Tatsurou Ueda in seinem Essay schreibt). Kenso haben hier ihren Stil gefunden und auch ihr Instrumentalspiel perfektioniert. Allerdings sollte sich danach in progressiver Hinsicht nicht mehr allzu viel in der Musik der Gruppe tun, die mehr und mehr zu etwas glatter Tastenfusion verkam, so dass man "Kenso II" (zusammen mit dem stilistisch uneinheitlicheren, aber nichts desto Trotz sehr hörenswerten Erstling) als interessantestes Album von Kenso bezeichnen muss!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.12.2011
Letzte Änderung: 11.12.2011
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Kenso

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1980 Kenso 10.00 1
1985 Kenso III 9.00 2
1986 In concert - Music for unknown five musicians 11.00 1
1989 Sparta 12.00 1
1991 Yume no oka 11.00 1
1993 Live '92 12.00 1
1994 Sora Ni Hikaru - Early Live Vol.1 11.00 1
1995 Inei No Fue - Live Vol. 2 10.00 1
1998 In the West 11.00 1
1999 Esoptron 6.00 1
2002 Fabulis Mirabilibus De Bombycosi Scriptis 10.00 1
2006 Utsuroi Yuku Mono 12.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum