Acts of God
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Glenn Snelwar |
acoustic and electric guitars,mandolins,e-bow,synths,string arrangements and programming |
| Damon Trotta |
bass guitars,vocals,synths,resonator guitars,e-bow,didgeridoo,programming |
| Mark Sunshine |
vocals |
| Steve Decker |
drums |
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| James VonBuelow |
guitars,programming |
| Manfred Dikkers |
drums |
| Dave Archer |
synths |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Acts of God
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3.37
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| 2. |
911
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5.02
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| 3. |
Threads
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6.01
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| 4. |
Ursa Minor
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6.47
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| 5. |
End in blue
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7.23
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| 6. |
Martyr
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6.35
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| 7. |
No place
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7.43
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| 8. |
Choke loud
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4.19
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| 9. |
Refugee
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5.33
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| Gesamtlaufzeit | 53:00 |
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Rezensionen

Komponieren ist für Glenn Snelwar, den Projektleiter und Gitarristen von At War With Self ein schmerzhafter Prozess, daher sei der Name At War With Self sehr passend gewählt. Glenn Snelwar, der sich neben Musik seiner Karriere als Chemiker widmet, hat sich für die zweite Scheibe von At War With Self mit seinem alten Weggefährten und Bassisten Damon Trotta zusammengetan, mit dem er bereits 1994 Demoaufnahmen realisiert hatte.
Von der Besetzung des Erstlings "Torn between dimensions" ist nur Snelwar übriggeblieben. Auch musikalische Unterschiede sind unerwartet groß ausgefallen. Generell sollte die Musik von At War With Self laut Snelwar mit der zweiten CD umgekrempelt werden und verstärkt eine progrockige Ausrichtung aufweisen, was sich auch durch die Verwendung eines Sängers manifestiert.
Das wichtigste Merkmal von "Torn between dimensions" waren für mich filigrane Strukturen, die von den akustischen Saiteninstrumenten wie Mandoline und Gitarre kamen. Das Endergebnis kam bei mir jedoch ziemlich emotionslos rüber.
Was mir dagegen bei "Acts of God" am wichtigsten erscheint, das ist die alles bestimmende finstere Atmosphäre, die sich nicht zuletzt durch die weniger dichten Kompositionen und Songstrukturen entfalten kann.
"Acts of God" bedeutet für mich eine wesentliche Steigerung gegenüber "Torn between dimensions".
Mein Lieblingsstück ist "Choke loud", dessen schneidende Gitarren und Industrial-Stimmungen bei mir erfreuliche Erinnerungen an King Crimson-Projekcts hervorrufen. Als Vergleich kommen mir außerdem immer wieder Aufnahmen der David Cross Band in den Sinn.
Snelwar & Co gelingt auf "Acts of God" eine suggestive - manchmal auch hochexplosive - Mischung aus Progmetal, Postrock, Fusion, Prog, Elektronik und Ambient, der man sich nur schwer entziehen kann.
| Anspieltipp(s): |
Choke loud |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
16.6.2007 |
| Letzte Änderung: |
16.6.2007 |
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Von: Fix Sadler (Rezension 2 von 2)

Diese Projekt ist weiland 2005 an mir vorbeigegangen. "Mark Zonder macht jetzt in Shredder-Math-Metal der stimmungslosen Sorte"; waren meine wenigen Gedanken zu den Rezensionen des Debuts. Gehört habe ich Torn Between Dimensions bis heute nicht.
Für das Programm der "progrock-dt-Show" (im Volksmund auch Schuli-Show betitelt - Infos dazu auf der Seite der progrock-dt) ist man aber aufgrund jeder vorzustellenden Neuigkeit dankbar, weshalb ich mir den Zweitling von Snelwar reingezogen habe.Die Überraschung war riesengroß.
Sicherlich hört man dem Album eine gewisse "Metal-Vergangenheit" an, sicherlich geht es hier nicht um hymnische Sympho-Nummern, aber At War With Self ist weit entfernt von stimmungslosem, einfallslosem Instrumental-Onanie-Metal. Ich halte es geradezu für ungerheuerlich, wie nahe die Band auf dieser Platte einem "Kammer-Sound" in RIO-Tradition kommt. Die Platte wirkt weitgehend akustisch, so das feine Drumming und die Percussion, die Bearbeitung von akustischen Gitarren, Mandolinen, Bass. Die elektrifizierten Instrumente werden zurückhaltend in den Sound verwoben. Hier mal ein paar "frippige" Licks, dort mal ein paar Keyboard-Tupfer oder elektronische Spielereien. Das Gegenteil von der zur Schaustellung der instrumentalen Möglichkeiten ist auf der Platte maßgeblich. Hier wird zurückhaltend und stimmungsvoll, dennoch komplex und beeindruckend musiziert. Ein gelungenes Understatement mit Eiern.
Man hat auch einen Sänger an Bord geholt, der ebenfalls angenehm, leicht "grungeig" und sehr gut etwa die Hälfte der Songs interpretiert, dabei eine Stimmung wie zu seeligen Led Zep Zeiten heraufbeschwört. Siggy sagt: "Snelwar & Co gelingt auf "Acts of God" eine suggestive - manchmal auch hochexplosive - Mischung aus Progmetal, Postrock, Fusion, Prog, Elektronik und Ambient, der man sich nur schwer entziehen kann." Viel besser kann man das nicht ausdrücken, ich würde nur den "Progmetal" durch "Hardrock 70er Färbung" ersetzen, und betone noch einmal, dass die Scheibe einen gewissen "Kammer-Rio-Sound" ausstrahlt. Würde mich nicht wundern, wenn "Acts of God" als Überraschung des Jahres in diversen Polls auftauchen würde.
| Anspieltipp(s): |
Martyr, Threads |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
17.6.2007 |
| Letzte Änderung: |
19.11.2009 |
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