O2 Panic Room (EP)
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Mariusz Duda |
vocals, bass |
| Piotr Grudzinski |
guitar |
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| Piotr Kozieradzki |
drums |
| Michal Lapaj |
keyboards |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
O2 Panic Room
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3:54
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| 2. |
Lucid Dream IV
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4:34
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| 3. |
Back To The River
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6:30
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| 4. |
O2 Panic Room (remix)
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3:23
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| Gesamtlaufzeit | 18:21 |
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Rezensionen

Riverside, für die einen schon fast unerträglicher Hype, für die anderen der beste Newcomer seit Jahren, werden voraussichtlich im Herbst 2007 ihr drittes Album "Rapid Eye Movement" veröffentlichen. Als kleine Geschmacksprobe vorab ist nun die EP "O2 Panic Room" erhältlich.
Dabei ist "O2 Panic Room" (oder soll das 02 (also Null-Zwei) heißen?) wohl anscheinend der Opener von "Rapid Eye Movement". Außerdem sind auf der EP noch zwei Instrumentals und eine alternative Version von "O2 Panic Room" geboten.
Nicht ganz unbekannt dürfte vielen Fans das Instrumental "Back To The River" sein... bei vielen Riverside-Konzerten dient dieser Track als Opener. Sanft fließende Gitarren über profunden Bass- und Drumlinien erinnern an Pink Floyd, bis diese dann schließlich mit einer "Shine On You Crazy Diamond"-Passage direkt zitiert werden. Ein schönes Instrumental und es dürfte die Fans freuen, dass sie diesen Song nun auf CD haben können.
"Lucid Dream IV" trägt seine Zahl auch nicht ohne Grund. Es handelt sich im Prinzip um eine Fortführung der der "Reality Dream"-Serie, der ersten drei Teile auf den beiden bisherigen vollwertigen Studioalben von Riverside zu finden sind. Treibende Drums treffen auf frikelige Basslinien und krachige, metallische Gitarren. Insgesamt etwas sanfter als bei "Reality Dream", aber doch typisch Riverside in Rock.
Und dann "O2 Panic Room": Mit "Second Life Syndrome" haben Riverside einen Album-Hammer abgeliefert, der schwer zu toppen sein dürfte. Der hier vorab veröffentlichte Song ist eher solide, denn überschäumend begeisternd. "O2 Panic Room" beginnt mit einem fast maschinenartigen Drum-Rhythmus, der auch den ganzen Song über durchstampft. Dazu gesellen sich ähnlich mechanische Basslinien. Erst der nach wie vor beeindruckende Gesang von Mariusz Duda und die elegische Gitarre lassen das Riverside-Feeling aufkommen. Überraschend sind vielleicht auch die eher modernen Keyboard-Flächen im Hintergrund, die eher nach OSI oder Chroma Key klingen. Der kurze Song kommt ohne Soli aus und endet fast schneller, als der Hörer sich daran gewöhnt hat. Die abschließende Remix-Version klingt gegenüber der ziemlich spröden Originalversion fast interessanter. Der Sound ist etwas verwaschener, dafür sind Drums und Bass nicht so mechanisch gespielt und Mariusz Duda haucht den Text mehr als er ihn singt. In jedem Fall gibt es hier viel mehr Atmosphäre. Als Vorbote für das neue Album löst "O2 Panic Room" bei mir zwiespältige Gefühle aus... aber man darf auf das neue Riverside-Album sicherlich gespannt sein.
Die EP "O2 Panic Room" brauchen natürlich nur Fans, die werden aber ganz nett versorgt.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
28.6.2007 |
| Letzte Änderung: |
28.6.2007 |
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