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Marillion

Real To Reel

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1984
Besonderheiten/Stil: live; Neoprog
Label: EMI
Durchschnittswertung: 11/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Fish Stimme
Steve Rothery Gitarre
Mark Kelly Keyboards
Pete Trevawas Bass
Ian Mosley Drums

Tracklist

Disc 1
1. Assasssing 7.29
2. Incubus 8.43
3. Cinderella Search 5.45
4. Emerald Lies 5.28
5. Forgotten Sons 10.36
6. Garden Party 6.32
7. Market Square Heroes 7.32
Gesamtlaufzeit52:05


Rezensionen


Von: Thomas Thielen @ (Rezension 1 von 2)


Dieses LiveAlbum sorgte damals vor allem durch die eigenwillige Songauswahl für Aufsehen; man vermißte vor allem "Fugazi" und "Script...", aber die Band entschied sich für etwas verborgenere Perlen wie "Emerald Lies" und "Cinderella Search".

"Assassing" bringt die Aggressionen der "Fugazi"-Version auf den Höhepunkt. Fish explodiert fast (vor allem an der "You were a sentimental mercennary..."-Stelle!) vor Energie, Rothery kommt seinem späteren Schlafzimmerblick-Sound schon näher als auf der kratzigen zweiten Studioplatte. Es folgt "Incubus", das mit dem hier wirklich etwas lächerlichen und leeren "uuuuuuuuuuuuhaaaaa"-Anfang nicht sehr überzeugend anhebt, dann aber vor allem durch die sehr eindringlichen Vocals von Fish und dem ersten richtigen Rothery-Solo der CD mitreißt. "Cinderella Search" hat eine Strophe mehr als auf "B-sides themselves", was einen Gewinn darstellt. Überhaupt klingt diese LiveVersion um Klassen besser als das, was man da im Studio mit all den Overdubs (Git!) hinbekommen hat. Wieder mal bringt es vor allem Fish fertig, Emotionen zu transportieren. "Emerald lies" ist brilliant wie im Original. Die Jungs hängen sich halt rein. "Forgotten Sons" bringt Fish dann endgültig zum Abheben. Fast schon beängstigend, sich vorzustellen, wie so ein fetter schottischer Riese über die Bühne geifert! "Garden Party" ist halt der Partyhit, ein Track der auf die Bühne gehört und dementsprechend auch mehr Spaß macht als auf Script. Das macht den Song aber noch nicht gut... "Market Square Heroes": Wie die Script-Songs wirkt auch MSH endlichmal lebendig. Was Mosley gegenüber einem gewissen vorigen Drummer aus dem Song rausholt, ist fast schon erschreckend und sollte von der Musikergenossenschaft mit Berufsverbot für irgendwen beantwortet werden. Endlich geht der Song so richtig ab.

Fazit: Kauft dieses Album, wenn ihr die im Studio angedeuteten Emotionen freilegen wollt oder wenn ihr ein paar gute Aufnahmen der Script-Songs wollt. Sehr stimmig, sehr geschlossen, brilliant gespielt. Dazu paßt dann auch der gegenüber "The Thieving Magpie" eher kratzige Sound!

Anspieltipp(s): Cinderella Search, Market Square Heroes
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.4.2002
Letzte Änderung: 3.8.2011
Wertung: 11/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 2)


"Das Glück kommt zu dem, der warten kann."

Ich habe mir dieses Live-Album erst zwei Dekaden nach seinem Erscheinen zugelegt und zwar in der remasterten Doppel-CD-Version zusammen mit Brief encounter. Dort finden sich neben den beiden B-Seiten "Freaks" und "Lady Nina" auch die von Thomas vermissten "Fugazi" und "Script for a Jesters Tear".

Am 27sten Februar 1986 begannen Marillion nach einer sehr erfolgreichen Europatournee ihre erste US-Tournee in Buffalo als Special Guest von Rush. "Brief Encounter" war einerseits als Dankeschön für bestehende Fans und zum anderen als kleiner Appetithappen für all diejenigen, die die Band noch nicht kannten, gedacht und wurde an dieser Tour wohl erstmals unters Volk gebracht. Es ist ein netter Bonus in dieser Ausgabe.

"Real to Reel" ist aber das klar interessantere der beiden Alben. Die Songauswahl ist gelungen und die Stücke kriegen hier noch den letzten Kick, Punch und Rotz, der in den Studioversionen gefehlt hat. Fish singt sehr eindringlich, aggressiv mitunter, und ausdrucksstark. Der Sound ist für ein Live-Album wirklich gut, der Bass eher etwas zurückgenommen und weich, die Instrumente sonst aber gut ausbalanciert. Die Scheibe rockt. Die Zuschauer sind hörbar, singen mit und geben der Scheibe so eine livehaftige Stimmung, die einen näher an die Musik heran bringt. Höhepunkte sind das aggressive "Assassing" und das erst harte und dann epische "Forgotten Sons".

Für Marillion-Fans unverzichtbar.

Anspieltipp(s): Forgotten Sons
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.1.2015
Letzte Änderung: 22.1.2015
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Marillion

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1982 Market Square Heroes 9.00 3
1983 Script for a jester's tear 10.80 5
1984 Fugazi 11.25 4
1985 Misplaced Childhood 10.33 6
1986 Brief encounter 7.00 1
1987 Clutching at Straws 9.00 4
1988 B-Sides Themselves 7.00 3
1988 The Thieving Magpie 11.67 3
1989 Live From Loreley (DVD) 9.50 2
1989 Seasons End 11.00 3
1991 Holidays in Eden 5.00 5
1992 Live At The Borderline 8.00 1
1993 Live In Caracas 6.00 1
1994 Brave 11.00 3
1995 Brave - The Film (DVD) 11.00 2
1995 Afraid of sunlight 10.00 3
1996 Made Again 9.00 1
1997 Best of both worlds - 1
1997 This Strange Engine 10.25 4
1998 Tales From The Engine Room 4.50 5
1998 Radiation 2.33 4
1999 Marillion.com 7.00 3
2000 The singles '82-88' 10.00 3
2001 Anoraknophobia 11.25 4
2002 Brave Live 2002 8.00 1
2002 Anorak In The UK Live (2CD Set) 10.00 1
2002 Singles Box Vol.2 '89-'95 9.00 1
2002 Anorak In The UK Live 12.00 1
2003 Best of - 1
2003 Recital Of The Script (DVD) - 1
2004 Marbles on the road (DVD) 12.33 3
2004 Marbles ("condensed version") 6.00 1
2004 Marbles 8.00 4
2005 Marbles Live 10.00 2
2007 Somewhere Else 8.67 3
2008 Happiness is the Road - Essence 8.50 2
2008 Happiness is the Road - The Hard Shoulder 6.50 2
2008 Early Stages - The Official Bootleg Box Set 1982 - 1987 12.00 1
2009 Less Is More 8.00 1
2010 Size Matters 10.00 1
2010 the official bootleg box set vol 2 - 1
2012 Sounds That Can't Be Made 9.50 2
2016 F*** Everyone And Run (F E A R) 11.33 3
2017 Marbles In The Park 12.00 1
2017 Living in F E A R - 1

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