Maahan
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Jarno Sarkula |
Sax, Contrabass Clarinet |
| Enno Haukkala |
Trombone, Slide Trumpet, Sousaphone |
| Marko Manninen |
Cello |
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| Tuukka Heliminen |
Cello |
| Mikka Huttunen |
Pump Organ, Grand Piano, Melodica |
| Teemu Hänninen |
Drums, Percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Maahan
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0:57
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| 2. |
Kyyhylly
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3:40
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| 3. |
Helmi Otsalla
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3:36
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| 4. |
Luiden Valossa, Naapurin Talossa
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3:40
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| 5. |
Huikeuden Lieriö
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3:52
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| 6. |
Eläimet Huutaa
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5:55
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| 7. |
Lumeen Nukkuneet
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5:28
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| 8. |
Katkorapu
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4:23
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| 9. |
Käärme Toi Ruton Kaupunkiin
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3:23
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| 10. |
Rooman Ruumiit
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3:40
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| 11. |
Elukka
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1:11
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| Gesamtlaufzeit | 39:45 |
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Rezensionen

So, da ist es also, das dritte Studioalbum von Alamaailman Vasarat (die gemeinsam mit Tuomari Nurmio eingespielte Scheibe "Kinaporin Kalifaatti" nicht mitgezählt). Erstmals in der Geschichte der Finnen ist die CD nicht von einem Digipack umhüllt. Das Cover ist im Vergleich zu den beiden Vorgängern deutlich monochromer ausgefallen. Das sieht aus wie eine bei Dunkelheit fotografierte, tragbare Neonröhre auf einem Waldweg, rotgefiltert. Ansonsten kann man eigentlich von "Maahan" kaum behaupten, dass es sehr viel Anderes bietet als "Käärmelautakunta" und "Vasaraasia".
Zimmerorgel (Harmonium oder Melodica), Kontrabass, Posaune (oder Tuba) und Perkussion tanzen hier polkaartig dahin, symphonisch-metallisch oder kammerrockig, begleitet von zwei Celli und solistisch dominiert von Sax bzw. Klarinette. Ab und an (etwas häufiger als früher) kommt auch ein Piano zum Einsatz und sorgt für leicht jazzige Einsprengsel. Das Ganze wuselt, holpert, rockt und schunkelt schwungvoll und schräg dahin, unterbrochen von einigen eher getragen voranschreitenden Abschnitten, und verbreitet eine seltsame nordisch-slawische Atmosphäre, wie sie vielleicht (in der Vorstellung des Rezensenten) auf einer Hochzeitsfeier in einem verschneiten Kaff im Norden Finnlands, nahe der russischen Grenze zu später Stunde herrscht. Die bisweilen heftig schrubbenden, sehr kantig aus den Boxen knallenden Celli passen in dieses folkloristisch-pittoreske Bild zwar nicht so ganz hinein, ergänzen aber trotzdem sehr gut die Musik (und sorgen für den eigenen Charakter). Gesungen wird nicht, die Hochzeitsgäste sind alle mit Tanzen (oder Trinken) beschäftig.
Wie schon eingangs festgestellt sind die Unterschiede zu den beiden Vorgängeralben marginal. Vielleicht geht es auf "Maahan" etwas lockerer, kurzweiliger und tänzerischer zu, dafür weniger kantig und "heavy". Vor allem Erno Haukkala mit seiner Posaune knallt sich nicht mehr so deutlich in den Vordergrund (was ich aber auch schon zum Vorgänger "Käärmelautakunta" festgestellt habe). Reichlich verquer und unkommerziell ist die Musik aber immer noch. Der Klang des Albums ist sehr transparent und klar. Von der leichten Breiigkeit, die mich an "Käärmelautakunta" etwas gestört hat, ist nichts auszumachen.
"Mahaan" biete also im Grunde "more of the same", was Fans der Band wohl freuen wird. Die Musik klingt aber so frisch und wird voller Spielfreude dargeboten, dass mir das Album richtig Spaß macht (jedenfalls mehr Spaß als "Käärmelautakunta"), obwohl ich sonst gegen musikalischen Stillstand spätestens mit dem dritten Album leichte Aversionen entwickle. Kultig!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
5.7.2007 |
| Letzte Änderung: |
7.11.2008 |
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Die Finnen mit ihren großen Fideln sind los! Nachdem Alamaailman Vasarat zuvor die finnische Legende Tuomari Nurmio begleiteten, sind sie hier wieder unter eigenem Namen unterwegs. Noch immer rockt die muntere Band mit Blas- und Streichinstrumenten härter und abstrakter als manche Heavy-Kapelle, noch immer macht diese Art abstruser Folklore mächtig Spaß. Nichts Neues also auf den ersten Blick, außer dass die Alben bei den verrückten Nordlichtern immer kürzer werden?
Ein klares Jein, denn zuerst einmal wirkt die Musik der „Hämmer der Unterwelt“ (= wortwörtliche Übersetzung des Bandnamens) auf ihre bisherige, ganz eigene Weise. Es scheint so, als ob man auf einer jüdischen Kirmes durchgeknallte Schwarz-Weiß Filme anschaut. Die äußerst originelle Sichtweise des Sextetts, traditionelle Klänge mit Celli quasi als verlängerte Gitarren und mit lustigen Blasmelodien zu würzen, hat auch auf diesem 11 Songs umfassenden Werk seinen ganz eigenen Reiz. Melancholische Grundstimmungen werden durch flotte Rhythmen abgelöst, doch irgendwie wirken die Finnen dieses Mal noch einen Funken verspielter, noch eine Spur schräger und vor allem erheblich schwungvoller.
Die Musik hat kräftig Dampf unter dem Hammer bzw. in den Backen und ist ein wirklich herrlicher weltmusikalischer Angriff auf die gestählten und amüsierfähigen Hörnerven. Dabei lockert gerade der augenzwinkernde, humorige Ansatz auf, und vor allem Klangfolgen, die man sonst nur als Untermalung von Stummfilmen kennt, sorgen für mächtigen Spaß. Doch findet sich dazwischen auch düsteres und schleppendes Tempo, so dass die kammermusikalische Weltmusik aus Nordeuropa eben nicht nur freudestrahlend umhergeistert.
Ganz neu erfinden sich Alamaailman Vasarat also nicht, deswegen sind auch alle gut mit diesem Album beraten, die bisher auf die Kratz- und Gebläseversion der 1997 gegründeten Nachfolgeband von Höyry-Kone stehen. Doch die leichte inhaltliche Modifizierung macht Laune auf mehr.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
4.12.2009 |
| Letzte Änderung: |
5.12.2009 |
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