SUCHE
Erweiterte Suche
NEUER LESESTOFF
Prog 50. Progressive Rock Around the World in Fifty Years (22.11.2017)
Close to the Edge. How Yes's Masterpiece defined Prog Rock (20.11.2017)
ARCHIV
NEUE REZENSIONEN
22.11.2017
King Crimson - Live in Chicago
French TV - Operation: Mockingbird
21.11.2017
French TV - Operation: Mockingbird
Peter Hammill - From the Trees
Orpheus Nine - Transcendental Circus
20.11.2017
Jeffrey Biegel - Manhattan Intermezzo
Badger - One live Badger
Various Artists - AMIGA Electronics
19.11.2017
Taylor's Universe - Almost Perfected
Hans-Hasso Stamer - Digital Life
French TV - Ambassadors of Good Health and Clean Living
Cluster - Cluster & Farnbauer Live in Vienna
18.11.2017
Babils - The Joint Between
Reinhard Lakomy & Rainer Oleak - Zeiten
Deluge Grander - Oceanarium
Virgil & Steve Howe - Nexus
ARCHIV
STATISTIK
24101 Rezensionen zu 16469 Alben von 6403 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Jon Anderson

The Mother's Day Concert

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2007 (live am 12ten Mai 1996)
Besonderheiten/Stil: live
Label: Voiceprint
Durchschnittswertung: 3/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jon Anderson vocals
die restlichen Musiker werden nicht genannt

Tracklist

Disc 1
1. Intro 1.31
2. I'll find my way home 5.47
3. Wonderous stories 3.47
4. Charlie Brown Theme 1.47
5. Children of light 3.53
6. Time and a word/Soon 4.37
7. Owner of a lonely heart 7.50
8. Longwalker speaks 6.52
9. Change we must 9.08
10. Time has come 4.07
11. One more time 7.16
12. And you and I 6.02
13. State of independence 6.45
14. The revealing science of God (Intro) 1.37
15. I've seen all good people 6.49
Gesamtlaufzeit77:48


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


"The Mother's Day Concert" fand am 12ten Mai 1996 irgendwo im Bundestaat Kalifornien statt. Damals hat niemand daran gedacht, einen professionellen Mittschnitt machen zu lassen. Ca. 10 Jahre später werden Fans von Jon Anderson mit einer Bootlegaufnahme dieses Konzertes belästigt. Die CD kommt von Voiceprint...Entweder als Einzel-CD, oder als Bestandteil der Mitte 2007 immer noch nicht kompletten "The lost tapes"-Box.

Eine Musikerliste ist nicht vorhanden. Dafür erfahren wir, dass Jon Anderson gute Erinnerungen an dieses Konzert behalten konnte. Das Event fand in der freien Natur statt, und glich eher einem Picknick, als einem Konzert. Die Performance wurde von einem Tornado unterbrochen, was Jon Anderson als Zeichen von "The great spirit" und "Great mother earth" deutet.

Vielleicht war das gar nicht so falsch von The great spirit und Great mother earth diese sehr bescheidene Darbietung zu unterbrechen. Sonst müssten die bemitleidenswerten Fans Voiceprint und Anderson eventuell noch eine Doppel-CD abkaufen. The great spirit und Great mother earth scheinen jedenfalls mehr Geschmack zu besitzen als Jon Anderson in den ausgehenden 90ern und heute.

Herr Anderson sang an jenem Tag eine unausgegorene Mischung aus entzauberten Yes-Themen, Solo- und Jon and Vangelis-Songs. Der ehemals genialistische Yesleader wurde auf gute alte Hippieart von akustischen Gitarren, amateurhaften Gesängen, zahlreichen Perkussionsinstrumenten und leicht über das Hippiezeitalter hinaus weiterentwickelten Keyboards begleitet. Dabei ist es schwer zu beurteilen, ob die amateurhaften Gesänge vom Publikum oder von Andersons Bekannten und Freunden auf der Bühne kommen. Schlagzeug gab es nicht, dafür öfters eine Bassgitarre, die bei diesem Bootleg ganz schön dumpf und nervend rüberkommt.

Um den esoterischen Charakter der Veranstaltung zu unterstreichen, sprach ein Indianer namens Longwalker einige Worte. Longwalker eröffnete seine Rede mit dem Eingeständnis, er wüsste nicht, was er denn eigentlich sagen soll.

Ich werde Herrn Anderson für Werke wie "Tales...", "Gates..." oder "Olias..." ewig dankbar sein. Schade, dass durch Veröffentlichungen wie "Mother's day concert" diese Dankbarkeit arg strapaziert wird.

In den 70ern wollte Anderson einer der besten sein. Inzwischen ist er sich nicht zu schade, klangtechnisch und musikalisch schlechte Amateuraufnahmen unter eigenem Namen rausbringen zu lassen.

So unbedeutsam und peinlich kann ein Solokünstler ohne seine Bandkollegen sein...

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 26.7.2007
Letzte Änderung: 27.7.2007
Wertung: 3/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Jon Anderson

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1976 Olias Of Sunhillow 13.00 5
1980 Song Of Seven 7.00 2
1982 Animation 9.00 1
1985 3 Ships - 1
1988 In the City of Angels 1.00 3
1994 Deseo 1.00 1
1994 Change We Must 9.00 1
1995 Angels Embrace 2.00 1
1996 Toltec 8.00 1
1997 Earth Mother Earth 6.50 2
1997 The Promise Ring 5.00 1
1999 The More You Know 5.00 1
2005 Tour of the universe (DVD) 8.00 1
2006 Watching the Flags That Fly 3.00 1
2006 Live in Sheffield 1980 7.00 1
2008 From me to you - 1
2010 Survival & other stories 7.00 1
2011 Open 9.50 2

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum