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Czeslaw Niemen

Postscriptum

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1980
Besonderheiten/Stil: Blues; Elektronische Musik; Jazzrock / Fusion; Klassischer Prog
Label: Polskie Nagrania
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Czeslaw Niemen Keyboards, Voice

Tracklist

Disc 1
1. Dziwny jest ten swiat 4:14
2. Pokój 4:42
3. Nim przyjdzie wiosna 5:14
4. Elegia sniezna 6:02
5. Moje zapatrzenie 6:10
6. Serdeczna muza 3:32
7. Panflutronik (wymarsz na wczasy) 3:11
8. Wakacje 1939 12:12
9. Postscriptum 2:52
Gesamtlaufzeit48:09


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Mit "Postscriptum" legte Czeslaw Niemen 1980 die Bilanz seiner gut 20-jährigen Musiker- und Komponistentätigkeit vor und zog sich etwas aus der Musikszene zurück. Danach folgten nur noch sporadisch Tonträger-Produktionen und Konzerte. Niemen komponierte aber weiter für Film und Theater. Er starb im Januar 2004.

Ein Nachtrag zu Niemens Produktionen der 70er Jahre ist dieses Album, eine Ergänzung, aber auch so etwas wie eine Zusammenfassung seines Schaffens. Niemen macht hier - wie auf der Elektronikscheibe "Katharsis" - alles selbst. Dabei ist er hauptsächlich an diversen elektronischen, analogen und akustischen Tasteninstrumenten tätig und singt. Der Gesamteindruck ist aber nicht ganz so elektronisch wie auf "Katharsis", kommen durch Mellotron und Moog doch einige typische Klänge des klassischen Symphoprogs auf und sorgen E-Piano und Clavinet für Jazzrockatmosphäre. Zudem singt Niemen hier wieder recht viel. Sein Organ ist immer noch so ausdrucksstark wie 10 Jahre zuvor, doch merkt man ihm eine gewisse Müdigkeit, fast Resignation an, die dafür sorgt, dass seine Vokaleskapaden bei weitem nicht mehr so expressiv ausgefallen sind wie z.B. auf "Enigmatic".

"Postscriptum" bietet mehr oder weniger ausgedehnte, durchaus komplexe, elektronisch-symphonische Lieder von eher melancholischer Stimmung, dominiert von Niemens getragenen Gesängen. Nur "Panflutronik (wymarsz na wczasy)" und "Wakacje 1939" (bei welchen es sich offenbar um Teile des Soundtracks zu einem Film namens "Zyc przeciw wojnie" handelt) weisen keinen Gesang auf und bieten zurückhaltend-verspielte, bisweilen bedrohlich-bizarre Instrumentalelektronik. Eingeleitet wird das Album übrigens von einer weiteren Version von Niemens erstem Hit "Dziwny jest ten świat" (siehe auch "Strange is this world").

Auch wenn sich auf "Postscriptum" einige recht quietschige und pappige Tastensounds der sich anbahnenden 80er Jahre ausmachen lassen und ein paar Stellen sich hart am Rande zum Kitsch bewegen, ist das hier Gebotene doch interessant und vor allem eindringlich und bizarr genug um zumindest Liebhaber der Musik des Polen zufriedenzustellen. Einige der Stücke - "Elegia śnieżna" und "Moje zapatrzenie" z.B. - gehören zudem mit zu den ergreifendsten und dichtesten Nummern, die ich von Niemen kenne.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.8.2007
Letzte Änderung: 24.1.2012
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Czeslaw Niemen

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1969 Enigmatic 7.67 6
1971 Niemen Enigmatic 9.00 1
1972 Strange is this world 11.00 1
1972 Marionetki 12.00 1
1973 Ode to Venus 10.00 1
1974 Aerolit 12.00 1
1974 Mourner´s Rhapsody 8.00 1
1975 Katharsis 11.00 1
1977 Idée Fixe 11.00 1
2007 41 Potencjometrów Pana Jana 10.00 1
2009 Kattorna / Pamflet na Ludzkosc 11.00 1
2010 Terra Deflorata - Koncert 10.00 1

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