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Satin Whale

As a Keepsake

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1977
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog; Rock / Pop / Mainstream
Label: Nova
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Thomas Brueck Bass, Lead Vocals
Gerald Dellmann Keyboards, Vibes, Marimbaphone, Tubular Bells, Glockenspiel
Dieter Roesberg Guitars, Flutes, Mouthorgan, Vocals
Wolfgang Hieronymi Drums
Herb Geller Saxophone

Gastmusiker

Freya & Bernd Wippich, Ralle Oberpichler, Horst Schaettgen Chorus

Tracklist

Disc 1
1. Holidays 5:39
2. Reminiscent River 4:12
3. Devilish Roundabout 5:43
4. A Bit Foolish - A Bit Wise 5:58
5. Shady Way 4:14
6. Goin´ back to Cologne 3:54
7. Kew Gardens 4:26
8. Marée 4:38
9. No Time to lose 4:26
Gesamtlaufzeit43:10


Rezensionen


Von: Dirk Reuter @


Ich habe so meine Probleme mit deutschen Bands der 70er des letzten Jahrhunderts. Vor allem, wenn sie versuchten englisch zu singen. Prototyp dieser "fürchterlichen" Sänger war für mich immer ELOY´s Frank Bornemann, obwohl die Band immer gute musikalische Ideen hatte. Es gab aber auch reihenweise Ausnahmen: Tangerine Dream (okay, die haben nicht gesungen), Kraftwerk (auch da war echter Gesang eher selten), aber auch Jane, Hoelderlin oder Grobschnitt. Irgendwo dazwischen liegen in meiner Gunst Satin Whale.

"As a Keepsake" hatte ich etwa 1 bis 2 Jahre nach Erscheinen billig in einem Großkaufhaus in der Dortmunder Innenstadt ergattert und gemocht. Das lag vor allem an den Keyboard-Passagen von Gerald Dellmann, den ich damals für einen ziemlich genialen Musiker hielt (bis zu seinem musikalische Fehltritt mit Gänsenhaut, "Karl, der Käfer", auf den ich gern selbst mal getreten hätte).

Aus heutiger Sicht (wie heißt eigentlich das entsprechende Substantiv für "hören"?) klingt das Album eher altbacken und nicht sonderlich aufregend.

Zugegeben, das Instrumentalstück "Marée" mag ich auch nach fast 30 Jahren noch immer, aber die Songs haben doch einiges von exakt jenem Bornemann´schen "Denglisch", das mir den echten Hörgenuss zumindest erschwert. Aber die Keyboards sind immer noch gut und erinnern mich stellenweise an Dave Greenslade.

Wonach klingt das Ganze denn nun? Achim hat es in seiner Besprechung zum Livealbum "Whalecome" ziemlich auf den Punkt gebracht: Nach nahezu allem, was zu dieser Zeit angesagt war und gerade dadurch eben nie eigenständig. Ein wenig Blues hier, ein paar klassisch angehauchte Streicher da, ein paar Jethro Tull - und Colosseum - Anklänge, unterhaltsam, aber eben nicht durchgehend spannend.

Anspieltipp(s): Marée
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.8.2007
Letzte Änderung: 14.8.2007
Wertung: 8/15
wegen der Keyboards und mit Nostalgie-Bonus

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Satin Whale

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1974 Desert Places 7.00 1
1975 Lost Mankind 7.00 2
1978 Whalecome 7.00 1

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