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David Torn

What means solid, traveller?

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1996
Besonderheiten/Stil: instrumental; Ambient; Moderne Electronica; RIO / Avant
Label: CMP Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

David Torn guitar & guitar-like thingies, textural & rhythmic loops, samples, voices, the pink lark, percussion, Cody's viola, Elijah's bass, mandolina, kotar

Gastmusiker

Fima Ephron basses

Tracklist

Disc 1
1. spell breaks with the weather 5:49
2. what means solid, traveller? 6:52
3. such little mirrors 7:22
4. tiny burns a bridge 8:41
5. Gidy Hana 7:27
6. each prince, to his kingdom, must labor to go 3:58
7. particle bugs @ Purulia Station 7:41
8. in the sand of this day i will not be free 3:00
9. ... til you are free 4:23
10. elsewhere, now than waving 10:10
Gesamtlaufzeit65:23


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


There are no synthesizers on this recording, so if ya don't recognise a sound, just assume that it's a guitar, okay?

Nur ein Jahr nach dem Erscheinen von "Tripping Over God" legte David Torn erstaunlicherweise ein weiteres Soloalbum nach. Erstaunlicherweise deshalb, weil Torn sich sonst nach der Veröffentlichung einer Scheibe immer ein paar Jahre Zeit lässt, bevor er sich wieder zu Wort meldet. "What means solid, traveller?" hat der Amerikaner größtenteils im Alleingang aufgenommen. Nur auf einigen wenigen Stücken wird er von Fima Ephron am Bass unterstützt. Dazu kommen diverse Schlagzeugschleifen, die von Will Calhoun, Gota Yashiki, Steve Jansen, David Ruffy und Mitch Mitchell eingespielt und Torn zum Ausschlachten zur Verfügung gestellt wurden. Schließlich ist im ersten Stück noch ein Stimmfragment von Cannonball Alderly zu finden.

Gitarren sind auf "What means solid, traveller?" meist zu hören, auf die eine oder andere Weise. Torn spielt "guitars & guitar-like thingies", wie in den Credits angegeben ist, dazu kommen Samples, rhythmische Loops, Perkussives, ein paar wenige Vokaleinlagen und die schon erwähnten Gastleistungen. Das Ergebnis ist eine abwechslungsreiche, meist ziemlich ungewöhnliche Reise durch exotische Klanglandschaften, die sich irgendwo im Grenzgebiet von Ambient, Elektronischem, Soundscapes und Avantgarde befinden, meist versehen mit Jazz- bzw. Worldmusic-Atmosphäre.

"Spell breaks with the weather" klingt z.B. nach Indien, groovt dabei kantig-elektronisch und weist zudem gewisse Erinnerungsspuren an die neueren King Crimson auf. In "tiny burns a bridge" zupft Torn auf einer Steelguitar, begleitet von dutzenden schwebenden, knirschenden und heulenden Sounds, die nach dem zu Beginn dieser Rezension zu findenden Zitat zu schließen wohl auch von Gitarren stammen. Auch der Rest der Scheibe ist ähnlich konzipiert. Rhythmisches, mitunter auch richtige Rockschemen, trifft auf schwebende Klangteppiche, heftigerer Gitarrenausbrüche auf dezentes Geschrammel, verklärtes Plingen auf schräge Lärmwälle und virtuoses Geklampfe auf jaulende E-Gitarren. "In the sand of this day I will not be free" ist dagegen ein schlichter Blues. Torn bearbeitet nur eine Akustikgitarre und singt - zum ersten und einzigen Mal auf diesem Album. Das abschließende "elsewhere, now than waving" bietet dann nur Klangwolken, gleitende, flötende und wabernde Gitarrensounds, die verhalten aber mit Volumen aus den Boxen schweben.

"What means solid, traveller?" bietet ein ausgesprochen interessantes Geflecht an Klängen, bizarre Soundgemälde, die zum träumen und nachdenken einladen, ohne dabei aber auch komplexe Schrägheit, Ecken und Kanten zu verzichten. Kurzum: Eine schöne, aber durchaus komplizierte Scheibe zum zuhören und wegdriften!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 26.8.2007
Letzte Änderung: 26.8.2007
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von David Torn

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1987 Cloud About Mercury 11.00 1
1990 door X 10.00 1
1995 Tripping Over God 9.50 2
2003 The Order (The Sin Eater) 11.00 1
2007 Prezens 12.50 2
2015 only sky 13.00 1

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