Live - Helsinki, Fi, 11-06-07
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Informationen
Allgemeine Angaben
| Erscheinungsjahr: |
2007 |
| Besonderheiten/Stil: |
live |
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| Label: |
Gelring Ltd |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Phil Collins |
drums,vocals |
| Mike Rutherford |
bass,guitar |
| Tony Banks |
keyboards |
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| Chester Thompson |
drums |
| Darryl Stuermer |
guitar,bass |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Duke's Intro (Behind the lines)
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3.29
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| 2. |
Turn it on again
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5.41
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| 3. |
No son of mine
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7.08
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| 4. |
Land of confusion
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6.25
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| 5. |
Medley
1. In the cage 2. Cinema show 3. Duke's travels 4. Afterglow
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18.16
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| 6. |
Hold on my heart
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7.29
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| 7. |
Home by the sea
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12.12
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| 8. |
Follow you, follow me
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4.12
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| 9. |
Medley
1. Firth of fifth 2. I know what I like (In your wardrobe)
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12.17
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| Gesamtlaufzeit | 77:09 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Mama
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7.00
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| 2. |
Ripples
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8.25
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| 3. |
Throwing it all away
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8.43
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| 4. |
Domino
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12.00
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| 5. |
Drum duet
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5.01
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| 6. |
Los endos
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6.17
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| 7. |
Tonight,Tonight,Tonight
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3.35
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| 8. |
Invisible touch
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6.55
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| 9. |
I can't dance
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7.18
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| 10. |
Carpet crawlers
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6.32
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| Gesamtlaufzeit | 71:46 |
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Rezensionen

Als gewissenhafte Progreviews Seiten wären wir normalerweise dazu verpflichtet, alle allgemein zugängliche Tonträger und offizielle Downloads der relevanten Künstler zu besprechen, seien auch Hunderte von Konzerten darunter.
Dazu gehören auch die bei www.themusic.com erhältlichen Doppel-CD's der "Concert Series" von Genesis, die alle Konzerte des 2007 wiedervereinigten Genesis-Trios dokumentieren. Gabriel und Hackett sollen für diese Konzerte bekanntlich auch im Gespräch gewesen sein, haben es sich aber bis auf Weiteres doch anders überlegt. Also kamen stattdessen die unvermeindlichen Herren Stuermer und Thompson dazu.
Damit ist eins sicher: supper is nicht ready. Die Progfans sind mal wieder faulen musikalischen Kompromissen ausgesetzt und müssen sich mit einer kommerziell orientierten, stadienfüllenden Version der ehemaligen Progpioniere begnügen.
Natürlich, wie immer zu Reunion-Anlässen, stellte sich für einige die Frage nach dem Sinn einer solchen Konzertreise, bzw. wurde ihr der Sinn gänzlich abgesprochen. Angesichts der hohen Ticketpreise und der $850 teuren "Deluxe Edition CD Road Cases" (jeweils eine für den europäischen und den US-Teil der Tour) sowie der $575 kostenden "Collectors CD"-Boxen könnte jedenfalls der Eindruck entstehen, dass dabei keine der beteiligten Parteien Verluste machen wird.
Als Genesis-Fan seit Ende der 70er sah ich mich motiviert, zumindest eine von den für arme Leute gedachten Doppel-CD's zu erwerben, um eine im Vergleich zu anderen Optionen preiswerte Möglichkeit zu erlangen, das wohlwollend und kritisch zu prüfen, was die drei älteren Herrschaften mit ihren zwei Aushilfsmusikern noch zu bieten haben. Damit es möglichst frisch klingt, habe ich mich für das erste Konzert der Tour in Helsinki entschieden.
Ich empfand die Genesis-Auftritte nach Weggang von Hackett meist als etwas zu steril und flach (um nicht zu sagen zu neoproggig und zu poppig) klingend. Eröffnet wird der erste Auftritt der Tour dennoch durchaus progrockig, und zwar mit "Duke's Intro (Behind The Lines)".
Herr Collins spricht schon bei der Begrüßung von einem ganz besonderen Abend. Danach geht es mit 3 Songs neoproggig-poppig weiter, bis zu einem 18-minütigen Medley aus den Genesis-"Progrock-Klassikern" aus den 70ern. Warum da immer noch, wie vor 20 Jahren, "In the cage" an erster und "Afterglow" an letzter Stelle steht, erschließt sich mir nicht ganz. Möglicherweise will man sich mit der eigenen Geschichte nicht weiter auseinandersetzen. Aber dann, um mich mal wieder in meiner Meinung zu verunsichern, kommt "Ripples" von 1975, in voller Länge...
Der Klang ist erstklassig, die Darbietung mehr als zufriedenstellend. Die handwerklichen Fähigkeiten der Beteiligten stehen außer Frage und auch die Mischung aus alt und neu im ersten Konzertteil (bzw. auf der ersten CD) wirkt auf mich sehr unterhaltsam. Auch weil die Teile vom Prog-Medley einiges an Spielfreude vermitteln, Herr Stuermer nicht mit sinnloser Virtuosität nervt und man manchmal sogar die Bassgitarre hören kann.
Also möchte ich meine Aussagen über etwas dünn anmutende Konzerte erst einmal relativieren und kann diese dann sofort wieder, für die zweite, die poppigere CD, hervorholen.
Für mich liegt der Schwerpunkt eines Genesis-Aufrtitts anno 2007 am Ende doch allzu sehr bei den Pophits, wie "Invisible Touch", "Follow you, follow me", "Throwing it all away", "Hold on to my heart" und "I can't dance". Naiv, wer etwas anderes erwartet hätte...Andererseits werden die Grenzen des Popgenres mit den jeweils 12-minütigen Pop-Prog-Mehrteilern "Home by the sea" und "Domino" immer wieder sanft überschritten. Solche Nummern machen Genesis auch heute noch zu etwas Besonderem.
Die toleranteren Sympathisanten von Genesis sollten sich eine von diesen Doppel-CD's gönnen, um sich mal ein Bild von der leicht umstrittenen Konzertreise der verdienten Musiker zu machen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.9.2007 |
| Letzte Änderung: |
26.12.2007 |
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