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Mike Oldfield

Earth Moving

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1989
Besonderheiten/Stil: Rock / Pop / Mainstream
Label: Virgin
Durchschnittswertung: 3.75/15 (4 Rezensionen)

Besetzung

Mike Oldfield Gitarre, Keyboards
Adrian Belew Gitarre, Gesang
Daniel Lazarus Clavinet
Bobby Valentino Violine
Phil Spalding Bass
Raf Ravenscroft Saxophon
Max Bacon Gesang
Mark Williamson Gesang
Anita Hegerland Gesang
Chris Thompson Gesang
Nikki Bentley Gesang
Maggie Reilly Gesang
Carol Kenyon Gesang

Tracklist

Disc 1
1. Holy 4:37
2. Hostage 4:09
3. Far Country 4:25
4. Innocent 3:30
5. Runaway Son 4:05
6. See the Light 3:59
7. Earth Moving 4:03
8. Blue Night 3:47
9. Nuthing But / Bridge to Paradise 8:40
Gesamtlaufzeit41:15


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 4)


"Earth Moving" war Mike Oldfields zweites Pop-Album nach dem 1984 erschienen "Discovery". Während "Discovery" aber noch durchaus anspruchsvollen, interessanten "Progressive Pop" bot, ist "Earth Moving" eine ziemlich flache, fade Pop-Einheitssoße geworden. Einzelne Titel zu besprechen macht hier kaum Sinn, irgendwie klingt alles austauschbar, abgesehen vielleicht vom etwas härteren "Hostage". Kaum zu glauben. daß kaum ein Jahr später das Meisterwerk "Amarok" rauskam.

Fazit: nur für absolut eingefleischte Fans zu empfehlen!

Anspieltipp(s): Hostage
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.5.2002
Letzte Änderung: 10.5.2002
Wertung: 2/15

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Von: Oliver Mensing (Rezension 2 von 4)


Wer gedacht hätte, mit Islands wäre die Spitze der Belanglosigkeit erreicht, der bekommt mit diesem Album nochmals einen satten Dämpfer. Jeder weitere Kommentar wäre eine Verschwendung meiner Energie!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.8.2002
Letzte Änderung: 29.8.2002
Wertung: 1/15

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Von: Jörg Graf @ (Rezension 3 von 4)


Im Gegensatz zu meinen Vorrednern kann ich an diesem Album eigentlich nur wenig schlechtes finden. Nun gut, das Prädikat "progressiv" hat es zu keiner Zeit verdient, deswegen muss die Platte aber noch lange nicht schlecht sein. Ich muss sogar sagen, daß Herr Oldfield endlich mal ein "reifes" Single-Album zustande gebracht hat. Viele Tracks auf "Crises", "Discovery" und "Islands" gehen mir mit ihrer Naivität und zu konstruiertem Aufbau mächtig auf die Nüsse. Auch die Sängerauswahl war häufig ein Griff ins Klo.

Die Kompositionen sind anspruchsvoller als der ganze Müll, den ich mir täglich im Radio anhören muss, und ist zudem noch hochkarätig im Gesang besetzt. Es gibt ein paar frische Nummern wie "Holy" (mit King Crimson-Sänger Adrian Belew), "Runaway son" (Chris Thompsen von Manfred Manns Earth Band), "Bridge to paradise" (mit Max Bacon von GTR) und den Titeltrack. Etwas rockiger und nachdenklicher geben sich "Hostage" und "See the light". Auch ein paar schöne, ruhige Songs sind mit "Far country", "Nothing but" und dem von Maggie Reilly gesungenen "Blue night" vertreten. Der einzige Song, der ein bisschen unausgegoren daherkommt, ist ausgerechnet die Singleauskopplung "Innocent".

Wer anspruchsvollere Pop/Rock-Musik mag, ist hier gut bedient. Progfans sollten sich lieber zurückhalten. Und wem die früheren Singles von Oldfield zu banal waren, sollte zumindest mal hineinhören.

Anspieltipp(s): Bridge to paradise, Blue night, Far country
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 15.5.2003
Letzte Änderung: 17.8.2005
Wertung: 10/15

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Von: Markus Peltner @ (Rezension 4 von 4)


„Mike Oldfields „Earth Moving“ habe ich noch nicht. Nun die Kritiken sind nicht so toll, aber so schlecht kann das doch gar nicht sein. Mike Oldfield hat „Ommadawn“, „Incantations“ und „Tubular Bells“ erschaffen. Tolle Musik zu machen verlernt man doch nicht! Und die CD gibt es jetzt auch sehr günstig. Also her damit!“

So lief das mit „Earth Moving“ bei mir. Und gute und interessante Musik zu machen, hatte Mike Oldfield auch wirklich nicht verlernt, denn es sollte schon bald mit „Amarok“ wieder ein schönes und spannendes Album folgen. Aber „Earth Moving“? Nein, darauf befindet sich weder gute noch interessante Musik. Wenn nicht ab und zu einer der typischen Mike-Oldfield-Gitarrenklänge zu hören wäre, denn würde man noch nicht einmal auf die Idee kommen, dass man da überhaupt gerade Mike Oldfield hört.

Gut, progressive Musik ist auf „Earth Moving“ schon mal nicht zu hören. Auch keine Instrumentalmusik mehr. Bei jedem Lied gibt irgendeine Sängerin, irgendein Sänger ihren oder seinen Senf dazu. Egal ob dieser Adrian Belew oder ob diese Maggy Reilly heißt, die Lieder macht es keinen Deut besser. Auf „Earth Moving“ hört man Pop-Musik, unglaublicherweise manchmal sogar garniert mit Disco- und Funk-Anleihen. Pop-Musik? Nicht weiter schlimm könnte man meinen, denn die hat Mike Oldfield auch schon ein paar Alben zuvor fabriziert und gar nicht mal so schlecht. Aber dieser Pop hier ist so furchtbar langweilig, so belanglos, leider so überflüssig, dass es an Zeitverschwendung grenzt, diese Platte einzulegen. Hier gibt es keine schönen Melodien und keine interessanten Arrangements mehr. Alles derselbe, dumpfe Brei. Traurig. Pop-Musik hatte der Multiinstrumentalist vorher wahrlich schon deutlich bessere komponiert.

Angeblich drängte die Plattenfirma Virgin Mike Oldfield dazu, noch mehr kommerzielle, radiotaugliche Musik zu produzieren. Und dies vollbrachte er dann auch mit diesem Album. Nach dessen Fertigstellung war der Musiker allerdings auch nicht besonders glücklich über das Ergebnis und wollte wieder weg von dieser „Computer-Musik“ und hin, beziehungsweise zurück zur Musik mit richtigen Musikern und „richtigen“ Instrumenten. Mit „Amarok“ sollte er dieser seiner Vorstellung schließlich auch nachkommen.

Dann ist da noch die Geschichte mit der deutschen Verkehrsdurchsage zu Beginn von „Hostage“. Hintergrund dafür ist die Geiselnahme von Gladbeck, die ein Jahr zuvor stattfand und durch welche sich Mike Oldfield zu diesem Song inspirieren ließ.

Fazit: Der Ehrlichkeit halber sei gesagt, dass es sogar noch schlechtere Pop-Musik gibt - die kommt dann jedoch nicht von Mike Oldfield. Langweilig und belanglos ist „Earth Moving“ zwar schon, aber immerhin noch etwas mehr wert als der absolute Bodensatz.

Anspieltipp(s): Innocent, See The Light, Blue Night
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 15.11.2012
Letzte Änderung: 15.11.2012
Wertung: 2/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Mike Oldfield

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1973 Tubular Bells 12.80 6
1974 Hergest Ridge 12.00 4
1975 The Orchestral Tubular Bells 6.00 2
1975 Ommadawn 12.75 4
1978 Incantations 13.00 6
1979 Platinum 7.00 4
1979 Exposed 15.00 1
1980 QE2 9.00 1
1981 Music Wonderland - 2
1982 Five Miles Out 9.80 5
1983 Crises 6.20 5
1984 The Killing Fields - Soundtrack 11.00 2
1984 Discovery 6.75 4
1985 The Complete Mike Oldfield 11.00 2
1987 Islands 2.00 3
1990 Amarok 11.80 10
1991 Heaven's Open 8.33 3
1992 Tubular Bells II 10.00 2
1993 Elements - 1
1993 The Best of Mike Oldfield Elements - 1
1994 The Songs Of Distant Earth 7.25 4
1996 Voyager 9.00 2
1998 Tubular Bells III 2.00 3
1999 The Millennium Bell 1.00 4
1999 Guitars 5.67 3
2002 Tres Lunas 1.00 1
2003 Tubular Bells 2003 11.50 6
2005 Exposed (DVD) 12.50 2
2005 Light + Shade 2.00 1
2006 Live at Montreux 1981 (DVD) 11.00 1
2008 Music of the Spheres 8.33 3

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