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Lift (Dt.)

Nach Hause

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1987
Besonderheiten/Stil: Rock / Pop / Mainstream
Label: AMIGA
Durchschnittswertung: 6/15 (1 Rezension)

Besetzung

Werther Lohse Vocals, Percussion
Bodo Kommnick Guitars, Vocals
Franz Gursch Keyboards
Holger Küste Bass
Tilo Pietschmann Drums

Gastmusiker

Till Patzer Saxophone (Titel 8)

Tracklist

Disc 1
1. Tief im Blut 4:07
2. Nach Hause 3:05
3. Zwei Leben 3:03
4. Kameraden 3:40
5. Charly 3:45
6. Spielplatz 3:09
7. Keine Ahnung 3:45
8. Leb' deinen Traum 3:05
9. Deine Wege, meine Wege 3:45
10. Stunde zum Gehn 4:00
Gesamtlaufzeit35:24


Rezensionen


Von: Thoralf Koss @


Eigentlich dürfte diese Kritik nicht auf den BBS erscheinen, da wir es hier mit einem wirklich unprogressiven Album zu tun haben. Da jedoch der Wunsch nach einer Kritik von einem Leser dieser Seiten ausdrücklich geäußert wurde, soll diesem auch entsprochen werden.

Allein das an Einfallslosigkeit kaum zu übertreffende Cover spricht Bände und lässt Schlimmes vermuten. Und in folgender Hinsicht bestätigen sich diese Vermutungen vollends: "Nach Hause" ist ein Album der (letzten bis dato halbwegs progressiven) DDR-Band geworden, das die Abkehr von den (nunmehr endgültig) letzten progressiven Elementen, die wenigstens auf dem Vorgänger "Spiegelbild" noch zu entdecken waren, und die Hinwendung zum Pop mit pathosschwangeren Texten und einer Vielzahl von Balladen darstellt. Nicht umsonst sind bei der Wiedergeburt des progressiven DDR-Rocks unter dem Namen "Sachsendreier", den die drei Ossi-Kapellen Stern-Combo Meissen, Electra & Lift besetzten, alle Titel dieses Albums durchgefallen.

Das Erscheinungsjahr von "Nach Hause", 1987, war damit definitiv die Todesstunde der progressiven Rockmusik der DDR und die Beerdigung der letzten Hoffnung auf endlich wieder progressive Klänge "Made In GDR". Denn mit dem Album "Taufrisch" hatte sich die Stern-Combo Meissen 1985 und mit "Ein Tag wie eine Brücke" Electra 1982 aus dem Metier anspruchsvoller Musik verabschiedet. Alle gingen einen ähnlichen Weg, Popmusik mit (gezwungenermaßen) deutschen Texten, die sich zwischen 3 und 5 Minuten bewegten, zu verzapfen.

Lift bewegt sich leider nicht "Nach Hause", sondern mehr in die Belanglosigkeit von Musik, die sich "Am Abend mancher Tage" sehr gut als plätschernde Hintergrundsuntermalung eignet. Nicht nur die Musik, auch die Texte sind es kaum wert, ihnen größere Beachtung zu schenken. Nur wenige Ausnahmen, wie "Charly", in dem es um einen autistischen Jungen geht, der in seiner Scheinwelt "der ausgeflippten Fantasie" lebt und dort einen Haufen "hakennasiger" Vögel mit starken Armen, weicher Brust und Haaren geschaffen hat (Die vielleicht sogar ein Hinweis auf Kindesmissbrauch darstellen, was ja in der DDR ein absolutes Tabuthema war!) und diese fliegen lässt, heben den Anspruch des Albums ein wenig. Auch die noch immer sehr auffällige, warme, recht tiefe Stimme von Werther Lohse gehört zu den wenigen positiven Aspekten dieses Albums.

Ansonsten gilt für diese Scheibe: "Tief im Blut" wünscht man sich, dass die "Kameraden" von Lift wieder den richtigen Weg "Nach Hause" finden, um sich von einem ihrer "Zwei Leben", und zwar dem "Keine Ahnung"-Pop-Leben, zu trennen. Ihr jetziger musikalischer "Spielplatz" kann doch nicht dem wahren "Leb deinen Traum" der progressiven Musizierkunst entsprechen. Desweiteren gilt: Liebe Band Lift, "Deine Wege (sind nicht mehr) meine Wege" - und so ist es für "Charly" und mich die rechte "Stunde zum Gehen"! Schade eigentlich!

Anspieltipp(s): Charly
Vergleichbar mit: Der IC-Zeit von Stern Meißen
Veröffentlicht am: 14.9.2007
Letzte Änderung: 10.3.2012
Wertung: 6/15
Aus progressiver Sicht ist "Nach Hause" eine Katastrophe - als Pop-Erguss durchaus annehmbar!

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Lift (Dt.)

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1976 Lift (1) 12.00 1
1979 Meeresfahrt 12.75 4
1981 Spiegelbild 1.00 1

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