Holdfénykert (Moonlit Garden)
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Rock Szerviz |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Jánosi Kinga |
lead and backing vocals |
| Fülöp Timea |
vocals |
| Kozma Kis Emese |
flute |
| Bazsó Tibor |
sound engineer, vocals |
| Bogáti-Bokor Ákos |
acoustic, electric and steel guitar, bass guitar, guitar synthesizer, vocals and additional keyboards |
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| Csergo Domokos |
drums |
| Enyedi Zsolt |
piano, mellotron, hammond, rhodes, moog |
| Kósa Dávid |
percussions, vocals |
| Vitályos Lehel |
bass guitar |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Napfeénykert
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1:58
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| 2. |
Végtelen
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4:36
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| 3. |
Ne félj
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5:50
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| 4. |
Ha majd egyszer
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3:10
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| 5. |
It's So Divine
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4:49
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| 6. |
Hol vagy?
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8:02
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| 7. |
Várj még
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5:33
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| 8. |
Holdfénykert
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2:15
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| 9. |
Seven
1. your colours 2. my words
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11:48
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| 10. |
Valahol a térben
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6:23
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| Gesamtlaufzeit | 54:24 |
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Rezensionen

Mit dem Album Holdfénykert liegt das Debut der bereits 1998 gegründeten Band Yesterdays vor. Yesterdays sind in Rumänien, präziser noch: in Transsylvanien beheimatete Ungarn. Bogáti-Bokor Ákos, der Gitarrist der Band, war bis zur Auflösung der ungarischen Progband You and I ebenfalls dort Gitarrist. Von You and I stießen zur Produktion des Debutalbums auch noch die Flötistin Kozma Kis Emese und der Percussionist Kósa Dávid hinzu.
Charakteristisch für den Sound der Transsylvanier ist eine deutlich akustisch orientierte, luftige Produktion, bei der viel mit akustischer Gitarre, leichten Percussions und vor allem einer schwebenden Flöte gearbeitet wird. Weite Mellotronflächen runden den instrumentalen Klangkörper ab. Hinzu kommt der einnehmende, weichfließende, wundervoll harmonische, vielleicht sogar etwas jazzige Gesang der Sängerin Jánosi Kinga. Die Band selbst bemüht Vergleiche zu Renaissance. Wenn man sich den Renaissance-Sound weniger sinfonisch, mehr pastoral vorstellt, kommt das auch irgendwie hin. Jánosi Kinga hat allerdings durchaus ihren eigenen Stil. Und wie der Bandname schon verrät, soll auch ein starker Einfluss auf die Band bei Yes liegen, was mir persönlich beim Hören aber nicht ganz so deutlich wird.
Holdfénykert, was auf englisch "Moonlit Garden" bedeutet, ist ein Konzeptalbum über eine unmögliche Liebe in inneren Monologen. Dadurch, dass die Texte meist auf ungarisch gesungen werden, entsteht noch einmal eine gewisse Verfremdungswirkung, die vorzüglich zur introvertierten Stimmung des Albums passt. Vor allem der synthielastige Longtrack Seven setzt stellenweise andere, rockigere Akzente.
Wer von einer Band aus den Stammlanden des "Fürsten der Finsternis" heftige, düstere Töne erwartet haben sollte, wird also enttäuscht sein. Aber wer es gerne melodisch und melancholisch mit folkigem und klassischem Retroeinfluss mag, darf sich hier verzaubern lassen. Wunderschön.
| Anspieltipp(s): |
Ne felj |
| Vergleichbar mit: |
Renaissance |
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| Veröffentlicht am: |
15.9.2007 |
| Letzte Änderung: |
3.3.2012 |
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Samtweiche Melodien leiten das Debüt der ungarischsprachigen Rumänen Yesterdays ein und zeugen schon zu Beginn von einer Vorliebe für einen anmutig-romantischen Progressive Rock. Quirliges Flötenspiel und akustische Gitarreneinsätze bilden das fein gesponnene Grundgerüst für ein stimmungsvolles Album, das von der samtweichen Stimme der Lead-Sängerin Kinga Jánosi geprägt wird, die besonders in den ungarisch gesungenen Titeln für bezaubernde Momente sorgt. Um ihre zartgliedrigen Vokaleinsätze herum türmt sich besagtes Flöten- und Gitarrenspiel zu einem verspielten Wohlklang, der von breitflächigen Mellotronflächen noch gebührend verfeinert wird.
Der Song "Ne félj" markiert einen frühen Höhepunkt und setzt nach bedächtigem Einstieg in der zweiten Hälfte auf ein lebhaftes Rhythmusgerüst, in dem sich kurzzeitig zartgliedrige Mellotroneinsäze, ein knackiger Bass und lebhafte Percussioneinlagen beschnuppern. Auch ein bisweilen poppiger Unterton wie in der Nummer "It´s so divine" steht dem Sound von Yesterdays gut zu Gesicht und verwässert den Gesamteindruck keinesfalls. Wer dem früheren Stil der Polen Quidam nachtrauert, wird ohne jeden Zweifel Gefallen an dem Debütalbum von Yesterdays finden.
Vor dem inneren Auge des Hörers enfaltet sich regelrecht ein in weichen Pastellfarben gestaltetes Gesamtbild. Die schroffen Zacken der Karpaten sind in der weiten Ferne zu erkennen, wobei die Kompositionen aber dem lieblichen Hügelland jenseits der rauhen Gebirgswelt gleichen. Der zartgliedrige Melodienfluss schlängelt sich wie ein glucksender Bach in einer von zartem Licht durchfluteten Auenlandschadt. Solch eine Musik ist Balsam für die Seele eines vom Alltagsstress geschundenen Musikhörers. "Valahol a térben" lässt das Album in ungewohnt moderner Rhythmik ausklingen und verabschiedet sich vom Hörer mit in einer wundervollen Ohrwurmmelodie.
| Anspieltipp(s): |
Ne félj |
| Vergleichbar mit: |
Quidam |
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| Veröffentlicht am: |
5.10.2007 |
| Letzte Änderung: |
5.10.2007 |
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Hier geht?s nun um die erste richtige CD-Veröffentlichung der achtköpfigen, ungarisch-rumänischen Formation, die im Jahr 2006 auf der Progfarm in Bakkeveen/Holland das Festival eröffnen durfte. Der insgesamt positive Gesamteindruck der Live-Performance wird auf dieser CD komplett bestätigt. Allerdings kommt der Silberling der im Jahre 1998 gegründeten Band insgesamt sehr ruhig und entspannt rüber, so dass der sinfonische Prog auf CD noch stärker durch Folktöne gekennzeichnet ist.
Wesentlich geprägt ist die Musik durch den gefühlvollen, weiblichen Gesang der Leadsängerin Kinga Jánosi und von Backgroundsängerin Timea Fülöp sowie den häufigen, weiblichen Flötentönen von Emese Kozma Kis. Hierdurch dürften die Progfans der alten Quidam, von Camel oder der holländischen Band Flamborough Head mit großer Wahrscheinlichkeit Spaß an dieser Musik finden. Zusätzlich ertönen oftmals Mellotronklänge und feine Keyboardpassagen von Zsolt Enyedi, verbunden mit häufigen Anteilen schön gespielter akustischer Gitarre ihres Masterminds Ákos Bogáti-Bokor, so dass auch alte Genesis und Yes Fans auf ihre Kosten kommen können. Bereichert wird dieses folk-sinfonische Grundgerüst mit vielen perkussiven Klängen und gekonntem Bass- und Schlagzeugspiel, so dass keine Schwächen erkennbar sind.
Die insgesamt 10 Titel zwischen zwei und zwölf Minuten Länge beinhalten drei Instrumentalnummern sowie zwei in Englisch und fünf in Ungarisch gesungene Stücke. Vor allem bei den in Englisch gesungenen Liedern fällt mir auch eine Wesensverwandtschaft zu der Musik der norwegischen 70-er Jahre Prog-Fusion Formation RUPHUS auf. Der Gesang, auch phasenweise gekonnt mehrstimmig intoniert, gefällt mir schon ziemlich gut. Doch die in Englisch gesungenen Texte erzeugen in meinem Gehör mehr Freude, da nur mit geringem Akzent gesungen wird und die ungarischen Laute doch etwas unmelodisch für mich klingen. Der schönste und abwechslungsreichste Song ist der Longtrack ?Seven?, der in seinen 12 Minuten mit Rhythmuswechseln und fröhlichen Klängen am stärksten Erinnerungen an die gute, alte Musik von Yes aufkommen lässt.
Insgesamt ein wirklich feines Scheibchen, wobei ich mir demnächst mehr härtere oder rockende Töne, möglichst komplett mit englischsprachigem Gesang versehen, wünschen würde. Auf jeden Fall steckt in dieser Band aus dem Osten EU-Europas Zukunftspotential.
Übrigens ? die Besetzung der Band hat sich zum Zeitpunkt Mai 2009 bis auf ihre zwei Protagonisten Ákos Bogáti-Bokor und Zsolt Enyedi komplett neu aufgestellt (wieder mit weiblichem Leadgesang) und man arbeitet an der Nachfolgescheibe. Zwischenzeitlich wurden schon drei weitere Tracks auf diversen Musea-Colossus Samplern veröffentlicht (Dante's Inferno - The Divine Comedy Part I, The Spaghetti Epic 3 und Tuonen Tytär Volume Two), wobei ?Suite Pauline? von Spaghetti 3 mir besonders gut gefällt. Klangauszüge, auch von den Musea-Samplern, findet ihr bei MySpace. Viel Spaß!
| Anspieltipp(s): |
Seven, Ne Félj, Hol vagy? |
| Vergleichbar mit: |
Camel, Yes, frühe Quidam |
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| Veröffentlicht am: |
25.5.2009 |
| Letzte Änderung: |
28.5.2009 |
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