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Omar Rodriguez-Lopez

a manual dexterity: soundtrack volume one

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2004
Besonderheiten/Stil: Ambient; Elektronische Musik; Independent / Alternative; sonstiges
Label: Gold Standard Laboratories
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Omar Rodriguez-Lopez Guitars, Bass, Percussion, Keyboards, Drum Machines, Organ, Telephone, Piano, Samples, Typewriter, Breathing

Gastmusiker

Blake Fleming Drums, Hand Claps
Cedric Bixler-Zavala Percussion, Hand Claps, Vocals, Lyrics
Jeremy Michael Ward Melodica, Guitar Pedals, Yelling
John Frusciante Keyboards, Guitars
Angel Marcelo Rodruigez Vocals, Lyrics
David Lopez Trumpet
Cecilio Ortiz Guitar
Alberto El Professor Aragonez Percussion
Ikey Isaiah Owens Piano
Andrew Sheps Trumpet
Sarah Christina Gross Sax

Tracklist

Disc 1
1. around knuckle white tile 7:16
2. dyna sark arches 4:38
3. here the tame go by 5:11
4. deus ex machina 5:03
5. dramatic theme 7:16
6. a dressing failure 2:54
7. sensory decay part II 6:04
8. of blood blue blisters 4:53
9. dream sequence 6:11
10. the palpitations form a limit 3:22
Gesamtlaufzeit52:48


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


"A manual dexterity: soundtrack volume one", das erste Soloalbum des späteren The-Mars-Volta-Gitarristen Omar Rodriguez-Lopez, entstand größtenteils 2001, nach dem Ende der Band At the Drive-In. Fertig gestellt und veröffentlicht wurde die Scheibe allerdings erst 2004, als The Mars Volta mit "De-loused in the comatorium" schon seit einiger Zeit großes Aufsehen auch in Progkreisen erregt hatten.

Wie der Titel des Albums schon ausdrückt, handelt es sich bei "a manual dexterity" um Teil 1 der Filmmusik zum gleichnamigen, von Rodriguez-Lopez konzipierten und produzierten Film. Film und Teil 2 harren allerdings bis heute (Herbst 2007) der Veröffentlichung.

Mit der Musik von The Mars Volta hat das hier Gebotene eher wenig gemein, obwohl doch eine ähnliche, druckvolle und ins Ohr springende Atmosphäre herrscht. Am ehesten an The Mars Volta erinnert noch das letzte Stück "the palpitations form a limit", was aber vor allem an Cedric Bixler-Zavalas charakteristischem Gesang liegt. Ansonsten geht es auf "a manual dexterity" meist instrumental zu. Nur im latinesken "deus ex machina" ist noch Gesang zu vernehmen, beigetragen von Vater Rodriguez.

Eher freiformatige Klangkonstrukte setzt Rodriguez-Lopez hier dem Hörer vor, die aber immer wieder zu ihrem Rockfundament zurückfinden und meist einen druckvoll dahintreibenden, von Rodriguez-Lopez' E-Gitarre dominierten Instrumentalrock bieten. Oft begibt sich die Musik dabei in freiere Klangwelten, in elektronisch-ambientartige Soundgefilde, die aber nie zu wirr oder schräg geraten sind. Eher bietet "a manual dexterity" atmosphärische Tongemälde mit krautig-psychedelischem Flair, die mal durchaus gediegen und heftig rocken, mal recht frei und mitunter auch kantig-elektronisch aus den Boxen wabern, aber auch lyrische Songstrukturen und lateinamerikanische Bezüge (vor allem im schon erwähnten "deus ex machina") aufweisen.

Rodriguez-Lopez ist mit "A manual dexterity" ein interessantes und abwechslungsreiches Album gelungen, welches allerdings eher Hörer von Electronica, Ambient-Rockmalereien, RIO-Avantgardistischem und experimentellerem Krautrock ansprechen wird. The-Mars-Volta-Anhänger, die allerdings das freiere Klangflirren und die Klangcollagen auf "Frances The Mute" und "Scabdates (Live)" mögen, die können hier durchaus auch einmal reinhören.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.11.2007
Letzte Änderung: 20.12.2007
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Omar Rodriguez-Lopez

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