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Glass Hammer

The Compilations 1996 - 2004

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2007 (Erstveröffentlichung 2006, aber nur als iTunes-Download)
Besonderheiten/Stil: live; Neoprog; RetroProg
Label: Arion Records
Durchschnittswertung: 10.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Steve Babb bass, vocals
Fred Schendel keyboards, vocals, backing vocals

Gastmusiker

Walter Moore guitar, drums, vocals (1-5)
David Carter guitar (1-5)
Susie Bogdanowicz vocals (6-8)
Matt Mendians drums (6-8)
The Adonia String Trio violin, viola, cello (6,8)
Laura Lindstrom vocals (7)
David Wallimann guitar (8)
Carl Groves vocals (8)

Tracklist

Disc 1
1. Time Marches On   (live) 10:41
2. Air Born 6:29
3. The Narrow Way 12:02
4. A Is A 4:19
5. The Morning Song 5:02
6. Heroes And Dragons   (symphonic version) 5:34
7. In The Court Of Alkinoos 21:30
8. Through The Glass Darkly   (live, bonus track) 6:49
Gesamtlaufzeit72:26


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß (Rezension 1 von 2)


Noch ein neues Glass-Hammer-Album? War da nicht gerade "Culture of Ascent"? Ja und nein... "The Compilations" ist tatsächlich gerade neu als CD erschienen. Als Download über iTunes war es schon länger verfügbar. Für die CD-Veröffentlichung hat man dann allerdings noch einen Live-Bonustrack spendiert. Und unbedingt "neu" ist das Material, welches hier geboten wird auch nicht immer, aber dazu gleich mehr.

Vorab: Wer auf Glass Hammer steht und deren etwas weichgespülten, sinfonischen, ausladenden, epischen RetroProg mag, der kommt an diesem Album gar nicht vorbei. "The Compilations" enthält acht Glass-Hammer-Songs "at their best". Insbesondere Fred Schendel schiebt einige Sonderschichten an Moogs, Hammonds, Rhodes und so weiter und demonstriert eindrucksvoll, dass er einer der besten Keyboarder im Prog-Bereich ist. Auch die anderen Musiker, inklusive Glass-Hammer-Urgestein Steve Babb am Bass, geben ihr bestes, so dass hier keine müde Resteverwertung vorliegt.

Höhepunkt des Albums ist der Longtrack "In The Court Of Alkinoos", den Glass Hammer für das Odyssey-Album aufgenommen hatten. Der epische Songaufbau, die tollen Synthie-Leads, der knackige Bass und dazu die Solo-Gesangseinlagen der beiden Mädels sorgen für viele Gänsehautmomente. Eindrucksvoll ist auch "The Morning Song" mit einer hinreißenden Gentle-Giant-Chor-Einlage.

Die beiden Live-Tracks beweisen, dass Glass Hammer auch auf diesem Terrain ihre Musik überzeugend darbringen können. "Heroes And Dragons", im Original auf "Lex Rex" erschienen, gewinnt neue Facetten durch das "fettere" Arrangement mit den Streichern im Hintergrund. Der ungewöhnlichste Song auf dem Album ist sicherlich "A Is A", welcher fast schon geradlinig daherkommt und für Glass-Hammer-Verhältnisse außerordentlich rockt.

Einziger schwächerer Track auf dem Album ist das Camel-Cover "Air Born" (ursprünglich für ein Camel-Tribute-Album aufgenommen). Aber auch Glass Hammer können aus einem Camel-Stück kein Highlight machen.

Fazit: Fans müssen hier zuschlagen, zumal das Album zu einem relativ kleinen Preis erhältlich ist (allerdings kommt es auch nur in einem Pappdeckel ohne Case, aber mit einem der schönsten Coverbildern überhaupt). Für andere sei gesagt, dass die 'Compilation' einen großen Teil der 'offiziellen' Glass-Hammer-Alben locker in die Tasche steckt und einen Platz in der Spitzengruppe des Glass-Hammer-Oeuvres verdient hat.

Anspieltipp(s): The Narrow Way
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.11.2007
Letzte Änderung: 10.5.2013
Wertung: 11/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 2)


Spontan fällt mir außer Phase One kein anderes Album ein, bei welchem altes, unveröffentlichtes Material qualitativ mal so eben locker mit den regulären Outputs mithält. In der Regel gibt es ja gute Gründe, dass bestimmte Kompositionen bei der abschließenden Songauswahl für ein Album außen vor bleiben; aus meiner Erfahrung meist den der etwas minderen Qualität.

Auf "The Compilations" erfreuen Glass Hammer den geneigten Hörer mit einigen starken Kompositionen, die sich hinter dem Material der Studioalben nicht zu verstecken brauchen. Von wegen Resteverwertung! Hier kriegt man beinahe den Eindruck, dass sich Babb und Schendel das Beste bis zum Schluss aufgespart haben.

Natürlich ist das hier Gebotene nichts Neues. Glass Hammer spielen ausladenden Retroprog im Stile der "Großen" des Genre und das machen sie für meinen Geschmack sehr gut. Bedingt durch den Zeitraum, den dieses Album überspannt, wirkt die Musik stilistisch zuweilen etwas uneinheitlich. Dies trägt aber dazu bei, dass die Scheibe abwechslungsreich und recht kurzweilig ist. Da finden sich zarte Piano-Balladen mit Gesang pur, instrumentale Keyboard-Gitarren-Duelle, Emerson-mäßige Orgeleinsätze und Hammondattacken, schreiende Gitarrensoli, hämmernder Bass und "Abgeh"-Rocker, Streicheruntermalung, folkige Abschnitte mit glockenreinem Frauengesang und ein songdienliches Drumming.

Für Retro-Fans im Allgemeinen und Glass Hammer Fans im Speziellen ein Muss.

Anspieltipp(s): In The Court Of Alkinoos
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.1.2012
Letzte Änderung: 9.1.2012
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Glass Hammer

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1993 Journey of the Dunadan 5.00 2
1995 Perelandra 7.67 3
1997 Live And Revived 5.50 2
1998 On To Evermore - The Story Of Ariana And The Sculptor 8.33 3
2000 Chronometree 12.00 4
2001 The Middle Earth Album - 3
2002 Lex Rex 11.67 3
2004 Lex Live (DVD) 7.00 1
2004 Live at NEARfest 11.75 4
2004 Shadowlands 9.75 4
2005 The Inconsolable Secret 8.50 4
2006 Live At Belmont (DVD) 7.00 2
2007 Culture of Ascent 8.80 5
2008 Live At The Tivoli (DVD) 8.00 1
2009 Three Cheers For The Broken Hearted 4.00 2
2010 IF 8.33 6
2011 Cor Cordium 7.67 3
2012 Perilous 10.50 2
2014 Ode To Echo 11.00 2
2015 The Breaking Of The World 11.50 2
2015 Double Live 10.00 1
2016 Valkyrie 10.50 2
2017 Untold Tales 12.00 1

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