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Mick Karn

Each Eye A Path

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2001
Besonderheiten/Stil: Ambient; ArtPop; Jazz; Worldmusic / Ethno
Label: Medium Productions
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Mick Karn Bass, Keyboards, Klarinette, Saxofon, Gitarre, Gesang

Gastmusiker

Steve Jansen Schlagzeug, Keyboards, Samples (3,5,6,9,10)
Maya Gesang (1,3,8)
Apache 61 Orgel (7)

Tracklist

Disc 1
1. Up To Nil 3:55
2. The Salmon of Knowledge 2:47
3. Latin Mastock 5:42
4. The Forgotten Puppeteer 3:01
5. My Mrs T 3:33
6. Angel's Got a Lotus 2:50
7. Serves You Rice 4:17
8. The Night We Never Met 6:19
9. Venus Monkey 6:11
10. Left Big 4:01
Gesamtlaufzeit42:36


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Each Eye Path enthält Stücke, die in den Jahren 1995 bis 1999 entstanden. Begleitet wird Mick Karn, soweit die Stücke nicht komplett solo aufgenommen wurden, meist nur von seinem früheren Bandkollegen Steve Jansen. Ansonsten darf eine Dame namens "Maya" vereinzelt ein bisschen ins Mikro hauchen, auf einem Stück ist noch eine nur als "Apache 61" benannte Person dabei. Richtigen Gesang (in dem Sinn, dass ein Text vorgetragen wird) gibt es nur auf den Titeln Nr.1 und 3.

Musikalisch ist das mal wieder nicht ganz einfach zu beschreiben. Jedenfalls zeigt Mick Karn sich hier weniger abenteuerlustig als auf seinen anderen mir bekannten Alben. Die Stücke sind sehr ruhig, oft schon Ambient-artig, und werden meist von dezenten elektronischen Klängen bestimmt. Dass trotzdem nicht unbedingt friedvolle Ruhe vorherrscht, ist Karns knarzigem Bass und seinen oft ebenso knarzigen Holzblasinstrumenten (Klarinette und Saxofon) zu verdanken, die bisweilen einen leicht jazzigen Touch reinbringen. Dazu kommt manchmal noch ein leichter Weltmusik-Einfluss.

Arrangiert sind die Stücke recht sparsam bis geradezu karg. Das Spekrum reicht von burlesken Miniaturen wie Serves You Rice, fast ein reines Solo für Kapriolen schlagenden Bass, nur mit ein bisschen Orgel begleitet, über Ambient-artigen Artpop im Stil von David Sylvian (Latin Mastock, The Night We Never Met) bis zu betörenden Klangschönheiten wie The Forgotten Puppeteer, das praktisch nur ein Duett aus hypnotischen Klängen von Klavier und Klarinette ist.

Insgesamt ein schönes Album, bei dem ich mir aber bisweilen etwas mehr Biss wünschen würde. Vor allem für Sylvian-Fans empfohlen!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: David Sylvian
Veröffentlicht am: 22.11.2007
Letzte Änderung: 1.3.2008
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Mick Karn

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1982 Titles 7.00 1
1987 Dreams of Reason Produce Monsters 8.00 1
1993 Bestial Cluster 13.00 1
1995 The Tooth Mother 12.00 1
1996 The Mick Karn Collector's Edition - 1
2010 The Concrete Twin 10.00 1

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