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Third Ear Band

Alchemy

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1969
Besonderheiten/Stil: instrumental
Label: EMI - Harvest
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Glen Sweeney Percussion
Paul Minns Oboe, Recorder
Richard Coff Violin, Viola
Mel Davis Cello, Pipes

Gastmusiker

John Peel Jew´s Harp
Dave Tomlin Violin

Tracklist

Disc 1
1. Mosaic 6:29
2. Ghetto Raga 10:30
3. Druid One 3:47
4. Stone Circle 3:29
5. Egyptian Book Of The Dead 8:53
6. Area Three 8:31
7. Dragon Lines 5:31
8. Lark Rise 2:49
Gesamtlaufzeit49:59


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Es gibt ja mitunter Musik, die kann man eigentlich mit gutem Gewissen in keine Stilschublade stecken. Bei den Klängen, die die Third Ear Band auf ihrem Debüt (und auch später) erzeugt, habe ich jedenfalls dieses Problem. Erschienen ist "Alchemy" 1969 - wie "Atom Heart Mother" von Pink Floyd - auf dem Harvest-Label der EMI. Rock gibt es hier allerdings nicht zu hören. Pop, Jazz oder Folk auch nicht. Klassik ist das schon gar nicht. Also was nun?

Die Third Ear Band ist hier gänzlich akustisch zu Gange, vornehmlich an allerlei Perkussion, Oboe, Blockflöte und Streichinstrumenten. Angeblich wurden der Vorgängerformation der Band, eine Art Freirock-Psychedelikgruppe namens The Hydrogen Jukebox, nach einem Auftritt Instrumente und Anlage gestohlen (andere Quellen behaupten, dass nur das Schlagzug Glen Sweeneys abhanden gekommen war), so dass sich die Musiker (bzw. Glenn Sweeney) dazu gezwungen sahen reduziert und akustisch weiterzumachen. Recht schlicht und einfach ist "Alchemy" jedenfalls gehalten. Perkussionist Glen Sweeney hat die Musik der Band selbst offenbar als "Electric-Acid-Raga" bezeichnet. Elektrisch ist zumindest auf dem Debüt der Band nichts. Acid und Raga passen dagegen schon eher. Minimalistische Figuren gleiten hier recht direkt und tranceartig dahin, wecken durchaus indische Assoziationen, haben aber auch etwas Mittelalterliches, und lullen den Hörer mit hypnotischen Klanggespinsten ein.

Eine Art durchgeknallten Freiformfolk haben die Briten hier im Angebot, eine schräge Raga-Kammermusik, die "Alchemy" wohl zu einer der ersten Scheiben macht, deren Klänge man als Worldmusic bezeichnen könnte. Offenbar kam die Musik der Third Ear Band in intellektuellen Psychedelik-Kreisen recht gut an. Leute, die auch sonst Neuartiges und Progressives schätzten, drifteten bei diesen akustischen "Drones", unterstützt von allerlei bewusstseinserweiternden Substanzen, ab. BBC-DJ John Peel war offenbar auch ein Fan der Band. In "Area Three" ist er zumindest als Gast an der Maultrommel zu hören.

"Alchemy" ist eine ziemlich einzigartige (war es zumindest zum Entstehungszeitpunkt), reichlich seltsame, aber auch ungemein interessante Scheibe. Das Album war eine der ersten, wenn nicht die erste Produktion, die sich an einer Vereinigung von westlichen und östlichen Musikvorstellungen versucht und das Ganze sehr stimmig und eigen verwirklicht. Between haben sich ein paar Jahre später ebenso überzeugend an Ähnlichem versucht. Auch wenn diese Musik auf Dauer etwas monoton aus den Boxen kommt und nicht wirklich extrem viel passiert (was natürlich sehr zur hypnotischen Wirkung der Musik beiträgt), hat "Alchemy" seinen gewichtigen Platz in der Geschichte innovativer (progressiver) Musik inne. Wer einmal etwas wirklich anderes hören möchte ...

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 24.11.2007
Letzte Änderung: 12.2.2008
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Third Ear Band

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1970 Third Ear Band 13.00 1
1972 Music from Macbeth 11.00 1
1988 Live Ghosts 11.00 1
1990 Magic Music 11.00 1
1993 Brain Waves 11.00 1
1996 Live 10.00 1
1997 Magic Music (New Age Magical Music) 12.00 1
1998 Songs From The Hydrogen Jukebox 6.00 1
1999 Abelard and Heloise 11.00 1
2001 Hymn to the Sphynx - 1
2004 The Magus 10.00 1

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