The Interstellar Suite
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Capitol |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Amin Bhatia |
div. analoge Synthesizer |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Overture
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2:38
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| 2. |
The Ship
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2:47
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| 3. |
Launch
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4:27
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| 4. |
Walking in Space
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5:53
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| 5. |
Hostility
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6:30
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| 6. |
Distress Signal
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3:53
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| 7. |
Rescue Fleet
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6:32
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| 8. |
Battle
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4:36
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| 9. |
Finale
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3:05
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| Gesamtlaufzeit | 40:21 |
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Rezensionen

Der aus London stammende Komponist und Musiker Amin Bhatia begann seine Karriere 1981, als er die "International Synthesizer Competition" der Firma Roland gewann. Zur Jury gehörten damals so hochkarätige Namen wie Synthesizer-Erfinder Robert Moog und der Elektronik-Musiker Tomita. Der Sieg bescherte Bhatia die Möglichkeit, sein erstes Soloalbum The Interstellar Suite zu verwirklichen. Es sollte sein einziges bleiben (Stand: Ende 2007), seither widmet er sich ganz dem Komponieren für Film und Fernsehen.
Die Songtitel deuten schon an: es handelt sich um ein Konzeptalbum mit Science-Fiction-Thematik, alles dreht sich um Weltraumreisen und Weltraumschlachten. Realisiert wird die Geschichte aus der Zukunft allerdings mit Technologie der Vergangenheit: ausschließlich analoge Synthesizer kommen zum Einsatz. Also keine 80er-Jahre-Plastik-Käse-Keyboards!
Musikalisch steht Amin Bhatia hier in der Tradition der "orchestralen" Elektronik, wie sie von Synergy, Wendy Carlos oder Tomita vertreten wird. Tatsächlich könnte ich mir die Stücke dieses Albums auch von einem Orchester gespielt vorstellen. Kräftige, an Bläser erinnernde Klangfarben (oft wie Fanfaren) dominieren die meisten Stücke, sorgen für Schmiss und ordentlich Bombast. Wenn dann noch bei der Weltraumschlacht jeder einzelne Schuss musikalisch umgesetzt wird, klingt es allerdings schon ein bisschen arg plakativ, oder sagen wir mal: Popkorn-Kino-mäßig. Das hat aber andererseits schon wieder etwas vom naiven Charme manch alter SciFi-B-Streifen.
Neben allem Bombast gibt es ab und an auch leisere Töne. Walking in Space trägt seinen Titel völlig zu recht, die Schwerelosigkeit wird in sanft schwebenden Klängen wunderbar illustriert.
Etwas unpassend finde ich - neben dem manchmal etwas zu hohen Kitschfaktor - die zwischen einzelnen Stücken eingespielten Geräusche, die mal Funkverkehr, mal piepsende Computer darstellen und so eine Art Raumschiff-Kommandozentralen-Feeling bringen sollen. Wenigstens stehen sie nicht allzu sehr im Vordergrund.
The Interstellar Suite ist ein für die späten 80er Jahre ziemlich ungewöhnliches Album. Wer die Werke von Synergy oder Tomita schätzt und dabei eine Portion Kitsch verträgt (was man ja sowieso muss, um Tomita zu mögen), sollte hier mal reinhören.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
Synergy, Tomita, W. Carlos |
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| Veröffentlicht am: |
11.12.2007 |
| Letzte Änderung: |
11.12.2007 |
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