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Neal Morse

? Live

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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2007 (23.11.2007)
Besonderheiten/Stil: live; RetroProg
Label: Mascot Records
Durchschnittswertung: 6.33/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Neal Morse Vocals, Keyboards, Guitars

Gastmusiker

Elisa Krijgsman Guitars, Vocals
Collin Leijenaar Drums & Cajon
Jessica Koomen Vocals, Keyboards
Wilco van Esschoten Bass, Vocals
Henk Doest Keyboards

Tracklist

Disc 1
1. The Temple of the Living God 7.10
2. Another World 2.37
3. The Outsider 2.30
4. Sweet Elation 2.37
5. In The Fire 8.18
6. Solid As The Sun 6.04
7. The Glory Of The Lord 1.36
8. Outside Looking In 4.35
9. 12 6.48
10. Entrance 9.11
11. Inside His Presence 4.45
12. The Temple of the Living God 4.07
Gesamtlaufzeit60:18
Disc 2
1. The Creation 19.01
2. The Man's Gone 4.03
3. Cradle To The Grave (with Wil Morse) 5.32
4. Help Me / The Spirit And The Flesh 12.57
5. King Jesus 5.02
6. Reunion 12.02
7. Encore Medley

1. We All need Some Light
2. Open Wide The Flood Gates
3. Solitary Soul
4. Wind At My Back

18.50
Gesamtlaufzeit77:27


Rezensionen


Von: Ralf J. Günther @ (Rezension 1 von 3)


Neal Morse liefert auf dieser Doppel-CD typischen Gebrauchsprog: Musikalische Ambitionen, die über das Aufwärmen hinlänglich bekannter Klischees hinausreichen, sind nicht zu verzeichnen, aber es wird doch die Nachfrage der Morse-Fans nach einem neuen Output befriedigt. Wobei dieses Output zwar neu sein soll, aber eben nicht neu klingen darf. Denn Neuartigkeit könnte eine musikalische Ambition bedeuten, die den Gebrauchswert für die Fans schmälern würde. Und so weiter - die Katze hat sich längst in den Schwanz gebissen.

Es gibt viele Progmusiker und -bands, die nach dem obigen Prinzip arbeiten, und manchmal gefällt mir die Musik, die dabei herauskommt, trotzdem. Im vorliegenden Falle finde ich sie allerdings nervtötend. Morse tut dabei alles, um diesen Eindruck zu unterstreichen. Insbesondere sein Gesang ist so flexibel wie eine Spanplatte, was im Grunde allerdings auch gut zu der hölzernen Musik passt, die wie ein einziger grober Klotz aus den Boxen kippt. Bzw. wie zwei grobe Klötze, denn es handelt sich ja um eine Doppel-CD.

Der absolute Tiefpunkt des Ganzen ist das Gesinge des Vaters mit seinem Sohne in "Cradle To The Grave" sowie die dazu gelieferte restlos triviale Hintergrundgeschichte, inklusive stark geschwollenem pädagogischen Zeigefinger. Die Musik, die dabei herauskommt, ist einfach Murks. Wozu sollte ich auch noch die Hintergrundgeschichte zu diesem Murks hören wollen?

Dass Morse aus seinem Glauben die Konsequenz zieht, in seinen Texten ständig den lieben Gott auf den Lippen zu führen, lässt sich schwer kritisieren. Es rechtfertigt aber die Feststellung, dass er predigt. Und er tut das unter dem Einsatz von Musik, die manchmal extrem langatmig ist, auf immer den gleichen Melodien aufbaut und sich gern damit bescheidet, einen längst gewrungenen Lappen immer wieder neu zu wringen. Man kann jeden Respekt vor Glauben und Religion haben, und eine solche Kombination aus Text und Musik trotzdem reichlich unkünstlerisch finden.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 31.1.2008
Letzte Änderung: 9.3.2012
Wertung: 3/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 3)


Ich weiss, ich bin selber Schuld, mir die beiden "Klötze" gekauft zu haben. Als alter Morsianer musste ich natürlich auch hier zugreifen. Aber mit mir kann man es ja machen. Was für ein Fluch ist es doch manchmal, von etwas die komplette Breitseite haben zu müssen.

Nun gut. Langer Rede kurzer Sinn. "? Live" bietet gegenüber den Studioalben nicht wirklich einen Mehrwert. Vereinzelt andere Klangfarben, andere Keyboardsounds, mal ein anderes Break, variierte Gesangslinien, andere Musiker, die das eine oder andere in ihrer Art ausformulieren; alles in allem ist das Album aber ein ziemlich deckungsgleicher Durchschlag des Studiooriginals. Die erste CD beinhaltet sämtliche Stücke von ?, auf CD 2 finden sich sämtliche Titel des Albums One mit Ausnahme von "Author of Confusion" und "The Separated Man", ergänzt durch ein Medley aus "Schnee von gestern".

Ich mag die beiden Studioalben, brauche dasselbe aber eigentlich nicht nochmal als Version 1b. Morse-Alben klingen alle sehr ähnlich und sich jetzt nochmal das Gleiche von was Ähnlichem ins Regal zu stellen, macht keinen Sinn. Meine Empfehlung: sich diese Live-CD sparen und dafür Herrn Morse & Band mal live zu gönnen. Das macht mehr Spass.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 23.2.2011
Letzte Änderung: 23.2.2011
Wertung: 6/15
das Beste an diesem Album ist Ralfs Rezension dazu ;-)

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Von: Nik Brückner @ (Rezension 3 von 3)


Och ich weiß nicht, so schlecht find' ich das gar nicht. "?" ist ein echt gelungenes Album, sehr kohärent und mit einem das gesamte Album überzeugend verklammernden Spannungsbogen versehen (im Gegensatz zu dem in dieser Hinsicht vergleichbaren, aber lang nicht so gelungenen "Whirlwind"). "?" wirkt dadurch sehr homogen, homogener als die meisten anderen Morse-Platten; das gepaart mit Musik, die einem gefällt, wenn sie einem gefällt, und mir gefällt sie, macht "?" zu einem meiner Lieblingsalben von Morse.

Die Musiker, die das hier spielen, mögen nicht die allergrößten Namen unter den Morse-Mitarbeitern tragen, aber sie machen ihre Sache schon verdammt gut. Ein paar Koordinationsprobleme gehören in Morses oft sehr internationalen Bands zum Charme der ganzenm Sache. Was das Album für mich aber vor allem so hörenswert macht, sind die enorme Laune und Spielfreude, die es rüberbringt. So etwas hat man selten bei Progbands, die auf der Bühne ja oft recht introvertiert und zurückhaltend sind.

Die "One"-Stücke, joa, was mich wirklich runterzieht, ist das Encore Medley, denn ich finde "Snow", von dem das meiste Material des Medleys stammt, einfach schlecht. Es ist nicht nur das schwächste Spock's-Beard-Album, es ist auch in Morses Gesamtdiskografie weit weit unten anzusiedeln. Dass es dennoch immer wieder Lorbeeren aufgesetzt bekommt, vor allem im anglo-amerikanischen Raum, liegt weniger daran, dass es so proggig ist, sondern vielmehr daran, dass es so hart rockt und ein Konzeptalbum ist. Das eine macht es leicht verdaulich, und das andere ist in jenen Weltgegenden schon ausreichend, um es zu einem großen Progalbum zu machen. Das kann man schon ein wenig differenzierter sehen. Egal. Die schwache Interpretation hier trägt jedenfalls nicht gerade dazu bei, mich diesbezüglich umzustimmen. Das tut aber einem insgesamt vergnüglichen Album keinen Abbruch.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 25.2.2015
Letzte Änderung: 25.2.2015
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Neal Morse

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1999 Neal Morse 6.67 3
2000 Merry Christmas From The Morse Family 10.00 1
2001 It's Not Too Late 6.33 3
2003 The Transatlantic Demos 10.00 2
2003 Testimony 9.00 6
2004 Testimony Live (DVD) 11.00 1
2004 One 10.80 6
2005 ? 10.75 4
2006 Cover To Cover - 1
2006 Send the Fire - 1
2007 Sola Scriptura 7.33 7
2007 Songs From The Highway - 1
2008 Sola Scriptura And Beyond (2DVD) 12.50 2
2008 Lifeline 7.40 5
2009 So Many Roads (Live In Europe) 10.00 2
2011 Testimony two 10.33 3
2012 Momentum 11.33 3
2013 LIVE Momentum 11.00 1
2014 Songs From November - 2
2015 The Grand Experiment 9.67 3
2015 Morsefest 2014 10.50 2
2016 The Similitude Of A Dream 10.75 4
2016 Alive Again 10.00 2
2017 Morsefest 2015 12.00 2
2018 Life & Times - 1
2018 The Similitude Of A Dream Live In Tilburg 2017 11.50 2

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