? Live
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Neal Morse |
Vocals, Keyboards, Guitars |
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Gastmusiker
| Elisa Krijgsman |
Guitars, Vocals |
| Collin Leijenaar |
Drums & Cajon |
| Jessica Koomen |
Vocals, Keyboards |
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| Wilco van Esschoten |
Bass, Vocals |
| Henk Doest |
Keyboards |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The Temple of the Living God
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7.10
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| 2. |
Another World
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2.37
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| 3. |
The Outsider
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2.30
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| 4. |
Sweet Elation
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2.37
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| 5. |
In The Fire
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8.18
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| 6. |
Solid As The Sun
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6.04
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| 7. |
The Glory Of The Lord
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1.36
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| 8. |
Outside Looking In
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4.35
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| 9. |
12
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6.48
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| 10. |
Entrance
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9.11
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| 11. |
Inside His Presence
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4.45
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| 12. |
The Temple of the Living God
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4.07
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| Gesamtlaufzeit | 60:18 |
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| Disc 2 |
| 1. |
The Creation
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19.01
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| 2. |
The Man's Gone
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4.03
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| 3. |
Cradle To The Grave (with Wil Morse)
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5.32
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| 4. |
Help Me / The Spirit And The Flesh
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12.57
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| 5. |
King Jesus
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5.02
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| 6. |
Reunion
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12.02
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| 7. |
Encore Medley
1. We All need Some Light 2. Open Wide The Flood Gates 3. Solitary Soul 4. Wind At My Back
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18.50
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| Gesamtlaufzeit | 77:27 |
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Rezensionen

Neal Morse liefert auf dieser Doppel-CD typischen Gebrauchsprog: Musikalische Ambitionen, die über das Aufwärmen hinlänglich bekannter Klischees hinausreichen, sind nicht zu verzeichnen, aber es wird doch die Nachfrage der Morse-Fans nach einem neuen Output befriedigt. Wobei dieses Output zwar neu sein soll, aber eben nicht neu klingen darf. Denn Neuartigkeit könnte eine musikalische Ambition bedeuten, die den Gebrauchswert für die Fans schmälern würde. Und so weiter - die Katze hat sich längst in den Schwanz gebissen.
Es gibt viele Progmusiker und -bands, die nach dem obigen Prinzip arbeiten, und manchmal gefällt mir die Musik, die dabei herauskommt, trotzdem. Im vorliegenden Falle finde ich sie allerdings nervtötend. Morse tut dabei alles, um diesen Eindruck zu unterstreichen. Insbesondere sein Gesang ist so flexibel wie eine Spanplatte, was im Grunde allerdings auch gut zu der hölzernen Musik passt, die wie ein einziger grober Klotz aus den Boxen kippt. Bzw. wie zwei grobe Klötze, denn es handelt sich ja um eine Doppel-CD.
Der absolute Tiefpunkt des Ganzen ist das Gesinge des Vaters mit seinem Sohne in "Cradle To The Grave" sowie die dazu gelieferte restlos triviale Hintergrundgeschichte, inklusive stark geschwollenem pädagogischen Zeigefinger. Die Musik, die dabei herauskommt, ist einfach Murks. Wozu sollte ich auch noch die Hintergrundgeschichte zu diesem Murks hören wollen?
Dass Morse aus seinem Glauben die Konsequenz zieht, in seinen Texten ständig den lieben Gott auf den Lippen zu führen, lässt sich schwer kritisieren. Es rechtfertigt aber die Feststellung, dass er predigt. Und er tut das unter dem Einsatz von Musik, die manchmal extrem langatmig ist, auf immer den gleichen Melodien aufbaut und sich gern damit bescheidet, einen längst gewrungenen Lappen immer wieder neu zu wringen. Man kann jeden Respekt vor Glauben und Religion haben, und eine solche Kombination aus Text und Musik trotzdem reichlich unkünstlerisch finden.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
31.1.2008 |
| Letzte Änderung: |
9.3.2012 |
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Ich weiss, ich bin selber Schuld, mir die beiden "Klötze" gekauft zu haben. Als alter Morsianer musste ich natürlich auch hier zugreifen. Aber mit mir kann man es ja machen. Was für ein Fluch ist es doch manchmal, von etwas die komplette Breitseite haben zu müssen.
Nun gut. Langer Rede kurzer Sinn. "? Live" bietet gegenüber den Studioalben nicht wirklich einen Mehrwert. Vereinzelt andere Klangfarben, andere Keyboardsounds, mal ein anderes Break, variierte Gesangslinien, andere Musiker, die das eine oder andere in ihrer Art ausformulieren; alles in allem ist das Album aber ein ziemlich deckungsgleicher Durchschlag des Studiooriginals. Die erste CD beinhaltet sämtliche Stücke von ?, auf CD 2 finden sich sämtliche Titel des Albums One mit Ausnahme von "Author of Confusion" und "The Separated Man", ergänzt durch ein Medley aus "Schnee von gestern".
Ich mag die beiden Studioalben, brauche dasselbe aber eigentlich nicht nochmal als Version 1b. Morse-Alben klingen alle sehr ähnlich und sich jetzt nochmal das Gleiche von was Ähnlichem ins Regal zu stellen, macht keinen Sinn. Meine Empfehlung: sich diese Live-CD sparen und dafür Herrn Morse & Band mal live zu gönnen. Das macht mehr Spass.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
23.2.2011 |
| Letzte Änderung: |
23.2.2011 |
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