? Live
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Neal Morse |
Vocals, Keyboards, Guitars |
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Gastmusiker
| Elisa Krijgsman |
Guitars, Vocals |
| Collin Leijenaar |
Drums & Cajon |
| Jessica Koomen |
Vocals, Keyboards |
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| Wilco van Esschoten |
Bass, Vocals |
| Henk Doest |
Keyboards |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The Temple of the Living God
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7.10
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| 2. |
Another World
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2.37
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| 3. |
The Outsider
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2.30
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| 4. |
Sweet Elation
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2.37
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| 5. |
In The Fire
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8.18
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| 6. |
Solid As The Sun
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6.04
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| 7. |
The Glory Of The Lord
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1.36
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| 8. |
Outside Looking In
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4.35
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| 9. |
12
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6.48
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| 10. |
Entrance
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9.11
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| 11. |
Inside His Presence
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4.45
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| 12. |
The Temple of the Living God
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4.07
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| Gesamtlaufzeit | 60:18 |
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| Disc 2 |
| 1. |
The Creation
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19.01
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| 2. |
The Man's Gone
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4.03
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| 3. |
Cradle To The Grave (with Wil Morse)
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5.32
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| 4. |
Help Me / The Spirit And The Flesh
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12.57
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| 5. |
King Jesus
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5.02
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| 6. |
Reunion
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12.02
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| 7. |
Encore Medley
1. We All need Some Light 2. Open Wide The Flood Gates 3. Solitary Soul 4. Wind At My Back
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18.50
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| Gesamtlaufzeit | 77:27 |
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Rezensionen
Von: Fix Sadler (Rezension 1 von 2)

Überraschung! Mich kann ein Neal Morse Album noch überzeugen. Zwar muss ich leider inzwischen gewisse Abstriche beim Genuss der Musik machen, aber das vorliegende Live-Album erleichtert mir den Umgang mit den Texten und all zu beseelter Religiosität.
Aufgenommen am 14.06.2006 in Berlin, veröffentlicht Morse das (womöglich) komplette Konzert seiner "?-Tour". Diese Konzerte hatten erstmals die Besonderheit, dass Morse seine Musiker nicht aus den USA mitbrachte, sondern jungen, holländischen Künstlern die Gelegenheit gab mit ihm zu musizieren. Und im weitesten Sinne nutzen diese den Auftritt mit dem (wenn auch nicht wirklich berühmten) bekannteren Morse. Die Band spielt sauber und Nahe am Original, mit den "livetypischen" Merkmalen wie etwas härterer Sound, leichte Verinfachungen und etwas druckvollerer Vorgehensweise. Dadurch gewinnt vor allem das Material von "?". Ausserdem ergibt sich aus den verifizierten Chor-Aktivitäten eine lebendigere Präsentation, die den von mir gemachten "Schmalzvorwurf" deutlich zurückdrängt. Nicht zuletzt Morse selber sorgt mit (für ihn ebenfalls typischen) Verspielern, Versingern, "wo war noch gleich das Mikro? - Aktionen" für angenehme Lockerheit. Morse-Live ist 'ne Show, das steht fest.
Das "?"-Material wird zusätzlich aufgelockert durch verschiedene musikalische Ausarbeitungen, wenn auch das ausgiebige "Halleluja-Gerufe" in Entrance nicht gerade das Highlight des Albums ist. Morse erzählt seine Geschichten und Anekdoten überaus charmant, ob es einen im Stimmbruch befindlichen Wil Morse als Duett-Partner in Cradle To The Grave braucht... Ach was, das Stück an sich braucht natürlich kein Mensch. Das nur von der One-Bonus-CD bekannte King Jesus macht im Live-Umfeld eine ziemlich gute Figur, ein schlichter, an U2 erinnernder, nichts desto weniger ordentlicher Rocker. Warum nicht? Als Höhepunkt bietet Morse dann das "Encore Medley" und befriedigt sicherlich die Freunde des gepflegten Spock's Beard / Transatlantic Sounds. Tatsächlich ist das "Snow-Excerpt" (Floodgates / Soul / Wind) einer der Hauptgründe dieses Album zu kaufen.
Es ist nicht alles Gold was glänzt, so sind z.B. einige Keyboardsounds jenseits des guten Geschmacks (was mich bei Morse aber nicht wundern darf), Morse Stimme ist sicherlich nicht auf seinem Höhepunkt, der Gastauftritt von Wil Morse stoppt den Fluss des Konzertes, die Songauswahl ist ein bisschen Eindimensional (besser: Zweidimensional), aber: diese Platte transportiert die Stimmung und Spielfreude eines Neal Morse Konzertes ohne Bilder in die gute Stube, ausserdem setzen natürlich die gesanglichen Einlagen der beiden Damen Akzente, was dem "alteingesessenen Morse-Freund" wohltuend neue Einsichten vermittelt.
Schöne Sache, kann man sich zulegen. Sollte man "?" noch nicht haben, gäbe es gute Gründe mit diesem Album bedient zu sein. Ob man für den Doppeldecker "One" stehen lässt entscheidet sich an der Frage ob man auf vollständige Discographien steht (und Author Of Confusion als verzichtbar erklärt...).
| Anspieltipp(s): |
Encore Medley |
| Vergleichbar mit: |
Spock's Beard mit Sängerinnen... |
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| Veröffentlicht am: |
27.12.2007 |
| Letzte Änderung: |
31.1.2008 |
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Neal Morse liefert auf dieser Doppel-CD typischen Gebrauchsprog: Musikalische Ambitionen, die über das Aufwärmen hinlänglich bekannter Klischees hinausreichen, sind nicht zu verzeichnen, aber es wird doch die Nachfrage der Morse-Fans nach einem neuen Output befriedigt. Wobei dieses Output zwar neu sein soll, aber eben nicht neu klingen darf. Denn Neuartigkeit könnte eine musikalische Ambition bedeuten, die den Gebrauchswert für die Fans schmälern würde… Und so weiter - die Katze hat sich längst in den Schwanz gebissen.
Es gibt viele Progmusiker und –bands, die nach dem obigen Prinzip arbeiten, und manchmal gefällt mir die Musik, die dabei herauskommt, trotz allem. Im vorliegenden Falle finde ich sie allerdings nervtötend. Morse tut dabei alles, um diesen Eindruck zu unterstreichen. Insbesondere sein Gesang ist so flexibel wie eine Spanplatte, was im Grunde allerdings auch gut zu der hölzernen Musik passt, die wie ein einziger grober Klotz aus den Boxen kippt. Bzw. wie zwei grobe Klötze, denn es handelt sich ja um eine Doppel-CD.
Der absolute Tiefpunkt des Ganzen ist das Gesinge des Vaters mit seinem Sohne in „Cradle To The Grave“ sowie die dazu gelieferte restlos triviale Hintergrundgeschichte, inklusive stark geschwollenem pädagogischen Zeigefinger. Die Musik, die dabei herauskommt, ist einfach Murks. Wozu sollte ich auch noch die Hintergrundgeschichte zu diesem Murks hören wollen?
Dass Morse aus seinem Glauben die Konsequenz zieht, in seinen Texten ständig den lieben Gott auf den Lippen zu führen, lässt sich schwer kritisieren. Es rechtfertigt aber die Feststellung, dass er predigt. Und er tut das unter dem Einsatz von Musik, die manchmal extrem langatmig ist, auf immer den gleichen Melodien aufbaut und sich gern damit bescheidet, einen längst gewrungenen Lappen immer wieder neu zu wringen. Man kann jeden Respekt vor Glauben und Religion haben, und eine solche Kombination aus Text und Musik trotzdem reichlich unkünstlerisch finden.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
31.1.2008 |
| Letzte Änderung: |
31.1.2008 |
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