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Baraka

VII

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2007
Besonderheiten/Stil: instrumental; Blues; Funk; HardRock; Jazzrock / Fusion; Psychedelic
Label: Musea
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Shin Ichikawa bass
Issei Takami guitar, guitar-synths
Max Hiraishi drums

Tracklist

Disc 1
1. M76 1:20
2. Bharmad

1. Part I
2. Part II
3. Part III
4. Nebula
5. Quasar
6. Part IV

20:23
3. Stella Maris 6:53
4. Phantom 5:07
5. 2M78 4:43
6. Sand & Stone 6:36
7. Antares 4:06
8. Wormhole 6:04
Gesamtlaufzeit55:12


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Nach kurzem Intro eröffnet das japanische Instrumental-Power-Trio Baraka mit Bharmad ein mehr als 20-minütiges Wechselbad aus einer großen Portion klassischem, bluesorientiertem, rifflastigem Hardrock und einigen Häppchen Psychedelic, Funk, Jazzrock und Prog. Ausgehend von einem Zep-mäßigen Riff wechseln ruhige akustische Teile mit allerhand Variationen und Weiterentwicklungen des Themas. Da stecken an allen Ecken und Enden jede Menge Tempo- und Rhythmuswechsel drin. Bharmad ist übrigens eine neue Version des Titeltracks des dritten Baraka-Albums.

Während Bharmad das komplette musikalische Betätigungsfeld der agilen Japaner abdeckt, geht es bei Stella Maris und Antares recht relaxt mit federndem Rhythmus und stärker jazzrockig zu. 2M78 ist schleppender, psychedelisch-schräger Bluesrock, der mit allerlei Jazzrockingredienzien versehen ist. Vielleicht rührt von daher die Einschätzung des Labels Musea, dass auch Zappa bei Baraka Pate gestanden haben soll. Davon abgesehen führt der Zappa-Vergleich aber eher in die Irre. Deutlicher klingen bei den übrigen Songs (Phantom, Sand & Stone und Wormhole) Led Zeppelin, Jimi Hendrix und gerade auch Rush wie ich finde heraus. Hier und da fühlt man sich bei der Mixtur von Baraka auch an die riffigeren Sachen von King Crimson erinnert, in einem Abschnitt von Bharmad sogar an Genesis der zweiten Hälfte der 70er Jahre.

Bei aller stilistischen Vielfalt klingt das siebte Werk von Baraka keinesfalls zusammengestückelt, sondern der Sound der Band fußt auf einer absolut dynamischen Rockbasis, die aber höchst intelligent ausdifferenziert und variiert wird, sodass es eine Lust ist, dieser rein instrumentalen Musik zu lauschen. Das Wechselspiel von treibenden und entspannten Phasen wird besonders bei Phantom auf die Spitze getrieben, wo sich dampfende Hardrockpassagen um einen psychedelisch-spacig-schrägen Jazzrock winden.

Auch über die Länge des gesamten Albums gesehen schaffen Baraka es gekonnt, die Balance zwischen griffigen Riffs und komplexen Strukturen, aber auch zwischen launiger Schrägheit und sphärischem Wohlklang zu halten. Irgendwie japanisch klingen Baraka dabei übrigens gar nicht. Rush-Fans mit Lust auf Abenteuer dürften auf ihre Kosten kommen, aber auch alle anderen Proggies, für die es bei allem Anspruch auch mal schön rockig losknallen darf.

Anspieltipp(s): Phantom, 2M78
Vergleichbar mit: Rush, Led Zeppelin, King Crimson
Veröffentlicht am: 29.12.2007
Letzte Änderung: 29.12.2007
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Baraka

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2008 Shade of Evolution 9.00 1
2010 Inner Resonance 9.00 1
2012 Trinity 10.00 1

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