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Tiles

Fly Paper

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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2008 (VÖ 25.01.2008)
Besonderheiten/Stil: Blues; HardRock; Rock / Pop / Mainstream; Progmetal
Label: InsideOut
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Chris Herin guitar
Mark Evans drums
Paul Rarick vocals
Jeff Whittle bass

Gastmusiker

Sonya Mastick percussion
Matthew Parmenter keyboards, vocals
Nate Mills vocals
Alex Lifeson guitar (2)
Alannah Myles vocals (3)
Kim Mitchell guitar (6)
Hugh Syme keyboards (7), artwork

Tracklist

Disc 1
1. Hide In My Shadow 5:43
2. Sacred & Mundane 5:26
3. Back & Forth 6:02
4. Landscrape 4:31
5. Markers 6:55
6. Dragons, Dreams & Daring Deeds 8:09
7. Crowded Emptiness 4:06
8. Hide & Seek 8:31
Gesamtlaufzeit49:23


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


2008 und Tiles sind mit einem neuen Album zurück. Und sie sind zumindest am Anfang auch dort zurück, wo man sie nach ihrem letzten Album eigentlich nicht mehr so stark erwartet hätte, nämlich im Soundumfeld von Rush. Also, nach dem sich Tiles, nach ihrem Start als Rush-Sound-A-Like, schrittweise davon entfernt hatten, geht es nun wieder zurück in die heimelige Ecke der Vorbild-Band. Der langjährige Rush-Produzent Terry Brown, der hier für den Sound verantwortlich war, tut sein übriges dazu.

Ansonsten wollten sich Tiles auf "Fly Paper" auf kürzeres, rockigeres Material, nachdem eher episch angelegten "Window Dressing", konzentrieren. Cheffe Herin spricht gar von "Melodic Rock. Das kann man auch nachvollziehen, auch wenn sich zwei 8-Minüter eingeschlichen haben und der Rest der Songs nicht richtig kurz geraten ist. Allerdings sind die Songs in ihrer Struktur tatsächlich direkt, schlichter, weniger verspielt. Und leider fehlt auf dem Album auch ein Instrumental, die ja auf den anderen Tiles-Scheiben eigentlich immer Höhepunkte waren, so dass Gitarrist Herin ein bisschen die Grundlage für beeindruckende Einlagen entzogen ist.

So konzentrieren sich Tiles also auf knackige Gitarren, druckvolle Bassläufe und durchaus variables Drumming, welches gelegentlich fast einen Fusion-Touch einbringt. An den Fellen ist der frühere Tiles-Drummer Mark Evans wieder zurück, was gut ist. Einige Songs tauchen tief in bluesrockige Gefilde ein, was in sofern gelungen ist, weil hier die Rush-Reminiszensen in den Hintergrund treten und die Stimme von Sänger Rarick, der ja sonst durchweg wie ein zwei Tonlagen tiefergelegter Geddy Lee daherkommt, anders wirken läßt. So sind die bluesgetränkten Titel "Landscrape" und der dann auch noch episch geratene Abschluss "Hide & Seek" die Höhepunkte des Albums. Wer sich also mit einfacher gestrickten, hard rockigen, leicht bluesigen Rush anfreunden kann, der ist hier goldrichtig.

Wie (fast) immer ist Matthew Parmenter (Discipline) mit dabei, allerdings beschränkt er sich diesmal auf Keyboards und gelegentlichen Chorgesang, was nicht besonders hervorsticht. Auch die anderen Gäste (z.B, Alannah Myles, von der ich im dritten Song ehrlichgesagt überhaupt nichts höre) tragen nicht gerade weltbewegendes bei. Bis auf einen: Der Gast vom großen Vorbild, Alex Lifeson, steuert wilde, flirrende Gitarrenparts zu ?Sacred & Mundane? bei, so dass dieser Song wirklich wie eine verschollene Rush-Aufnahme klingt. Trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb) ist dies auch einer der besten Momente des Albums.

Insgesamt also ein solides Tiles-Werk, welches die Fans durchaus zufrieden stellen dürfte. Ich bin nach "Window Dressing" ein bisschen enttäuscht, zu sehr wird hier wieder die Rush-Karte gespielt und das sieht doch sehr nach "Nummer sicher" aus.

Die Erstauflage des Albums kommt mit einem Bonustrack namens "Passing Notes".

Anspieltipp(s): Hide In My Shadow, Landscrape
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 19.1.2008
Letzte Änderung: 3.7.2014
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Tiles

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1994 Tiles 9.00 1
1997 Fence The Clear 7.00 1
1999 Presents Of Mind 10.50 2
2004 Window Dressing 9.00 2
2012 Off The Floor 8.00 2
2014 Off the Floor 02 10.00 1
2016 Pretending 2 run 11.50 4

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