Dedicated To You... But You Weren't Listening
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Moonjune |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Graeme Belvins |
Soprano Sax, Electronics |
| Peter Whyman |
Alto Sax |
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| Tim Holmes |
Tenor Sax |
| Chris Caldwell |
Baritone & Soprano Sax, Electronics |
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Gastmusiker
| Hugh Hopper |
Bass Guitar, Loops (on "Facelift") |
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| Morgan Fischer |
Vocals, Hurdy Gurdy, Background Electronics (on "Outrageous Moon") |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Dedicated
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2:46
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| 2. |
Facelift
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8:30
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| 3. |
Somewhere With The Passage Of Time (...Kings and Queens 33 Years Later)
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6:54
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| 4. |
Mousetrap
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4:40
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| 5. |
Everything Is You
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6:49
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| 6. |
To
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2:09
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| 7. |
Outrageous Moon
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5:47
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| 8. |
Aubade
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2:22
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| 9. |
Noisette
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4:38
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| 10. |
Floating World
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5:42
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| 11. |
You
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1:32
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| 12. |
The Tale Of Taliesin
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1:54
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| 13. |
Dedicated To You
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3:22
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| 14. |
Epilogue
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2:58
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| Gesamtlaufzeit | 60:03 |
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Rezensionen

Ich halte die meisten Tribute-Alben für (gelinde gesagt) überflüssig. Entweder sie können den Originalen nicht das Wasser reichen und die beteiligten Musiker blamieren sich bis auf die Knochen oder sie enden als blasse, blutleere Kopien, überflüssig, wenn man doch das Original haben kann. Ich denke da mit einigem Grauen an die äußerst dürftigen Ergebnisse auf den Magna-Carta-Tribute-Alben Supper's Ready, Tales From Yesterday und Co. So sind viele Tribute-Alben unterm Strich dann eher Vergangenheitsbewältigung musikalischer Präferenzen der beteiligten Musiker, als ernstzunehmende Aufarbeitungen.
Dieses Tribute-Album ist anders, ganz anders. Das britische Delta Saxophone Quartet, das bisher fast ausnahmslos Alben mit klassischer Musik (hauptsächlich Minimal Music) veröffentlicht hat, reproduziert auf "Dedicated To You... But You Weren't Listening" nicht den Canterbury-Sound der legendären Formation Soft Machine, die vier Musiker arbeiten ihn von Grund auf neu auf, übersetzen ihn in ihre eigene Klangsprache, die deutlich weniger Rock und auch deutlich weniger Jazz ist, als die Vorlagen aus den 1970er Jahren. Durch das Arrangement für eine Art Kammermusik-Ensemble entdeckt man viele Strukturen, die sonst im Improvisationssound der weichen Maschine untergingen. Der Sound ist transparenter, klarer, aber auch strenger (fast will ich "ernsthafter" schreiben); er klingt gleichermaßen vertraut wie neu - und das Wichtigste: Es funktioniert wirklich (wenn man einmal von der misslungenen Gesangseinlage auf "Outrageous Moon" absieht). Die Klassiker aus der Soft-Machine-Historie werden in einer wirklich neuen Deutungen dargeboten, die die Originalmusiker weder seinerzeit und noch viel weniger jetzt (als The Soft Machine Legacy) hätten produzieren können oder wollen. Das Album ist zu gleichen Teilen eine Hommage an die Vorbilder, wie auch eine Eigenschöpfung, was auch durch die selbstkomponierten Intermezzi unterstrichen wird. Ob man mit diesem Album allerdings wirklich neue (Prog- oder Klassik-) Hörer für Soft Machine gewinnen kann, bleibt fraglich, so oder so ist die Musik zu kantig, zu speziell, zu wenig mehrheitsfähig. Das DSQ hat sich allerdings mit diesem Album exzellent in Szene gesetzt und schlägt eine Brücke zwischen Canterbury und der Neuen Musik.
| Anspieltipp(s): |
Facelift, Noisette |
| Vergleichbar mit: |
nicht notwendigerweise nur Soft Machine... |
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| Veröffentlicht am: |
2.2.2008 |
| Letzte Änderung: |
2.2.2008 |
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