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Quantum Fantay

From Herzberg To Livingroom

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2008
Besonderheiten/Stil: instrumental; live; Spacerock
Label: Herzberg Verlag
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Gino Bartolini Drums, Gong
Dario Frodo Guitars
Pete Mush Synthesizers
Charels Sla Flute, Additional Keyboards
Jaro Bass

Tracklist

Disc 1
1. Kaleidothrope 8:48
2. The Spirit 7:07
3. Wais Dame Dilamp 2:58
4. Blocktail 5:13
5. March Of The Buffelario 9:34
6. Lantanasch 7:29
7. Forehead Echo 4:43
8. Wintershades 6:56
9. Ugisiunsi 7:36
Gesamtlaufzeit60:24
Disc 2
1. Autumn Landscapes 6:54
2. Niek Shlut 7:32
3. Trip Escape 12:29
4. Snowballs In Ghostlands 6:16
5. Agapanthusterra 11:02
Gesamtlaufzeit44:13


Rezensionen


Von: Jürgen Gallitz-Duckar @


Die Macher des Herzberg-Festivals sind inzwischen ja fleißig dabei, vor Ort angefertigte Live-Mitschnitte unters Volk zu bringen. Und warum auch nicht, wo doch die Atmosphäre des Neo-Hippietreffens auf so manche Band schon recht beflügelnd wirkte.

Darum gleich vorweg: Nicht anders ists mit den belgischen Spacerockern QUANTUM FANTAY. Wurde ich mit ihren Studiowerken bisher nicht recht warm, weil das alles irgendwie zu blutleer wirkte, packen sie mich mit ihrem Livedoppler schon ganz wesentlich mehr. Problem dieser und ähnlich gelagerter Spacerock-Bands ist die strikte Reduzierung auf Instrumentals. Da droht die Tentaklisierung. Wer kann schon ernsthaft bei den OZRIC TENTACLES die Stücke noch auseinander halten? Diese Falle umgehen die Weltallpiloten innerhalb ihres gesteckten Rahmens dann doch recht geschickt, und so richtig nach den OZRIC TENTACLES klingen hier nur kleine Stellen, aber nicht ein komplettes Stück. Man hat also nun seinen Platz im recht engen Spacerock-Universum gefunden.

Sowohl das immer funktionierende Laut/Leise-Spiel gelingt ihnen, als auch das Variieren zwischen spacigen, verträumten Momenten und straighter rockendem Material. Keines der Stücke ist dabei stupide Richtung Hardrock verortet und ebenso driftet keines ins völlig bedröhnte Nirvana ab. Ebenso sind natürlich alle genreüblichen Zutaten wie Blubberkeys, Zwitschertöne, Reggae-Basslines, floydiges, leicht orientalisches usw. vorhanden.

Dacht ich mir am Anfang des Albums noch "och ja, ganz ordentlich und wesentlich besser als vorher", gefällts mir mit zunehmender Dauer richtig gut. Denn erst dann entfaltet sich die Zauberwirkung solcher Musik: Es ist immer die Atmosphäre mit der solche Bands punkten können und die gibt's auf dem Live-Doppler hier zuhauf.

Die eine oder andere Ansage sorgt noch für etwas Auflockerung im Soundfluß, so dass ich ne klare Empfehlung für das heimische Psychedelic-Eckchen aussprechen mag. Misslungen find ich nur das Coverlayout. Das ist so duster, dass man kaum Bandname und Albumtitel lesen kann und auch bei weiteren Textstellen im Innenteil eher augenunfreundlich entworfen. Hallo liebe Layouter, es gibt auch Spacerockhörer mit Sehschwächen. Fürs nächstemal dann. Für diesesmal hören und abheben.

P.S: Grade sehe ich, das auf ihrer Homepage abgebildete Cover hat lesbaren Text. War das nun der Vorentwurf und jemand hat nen unglücklichen Last-Minute Entwurf noch hingebastelt, der dann auf dem mir vorliegenden gelandet ist? Oder ist meines ein Promo-Cover, obwohls überhaupt nicht so aussieht?

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Hidria Spacefolk, Ozric Tentacles
Veröffentlicht am: 31.3.2008
Letzte Änderung: 31.3.2008
Wertung: 10/15
gutes und unterhaltsames Spacerock Livealbum

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Quantum Fantay

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2005 Agapanthusterra 8.50 2
2009 Kaleidothrope 9.00 1
2010 Bridges of Kukuriku 10.00 2
2011 Bridges Of The Old Fishingmine 10.00 1
2014 Terragaia 11.00 1
2015 Dancing In Limbo 10.00 1
2017 Tesselation of Euclidean Space 11.00 1

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