Music of the Spheres
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
8.33/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Mike Oldfield |
Classical Guitar |
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Gastmusiker
| Lang Lang |
Piano |
| Hayley Westenra |
Lead Vocals |
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| The Sinfonia Sfera Orchestra |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Part 1
1. Harbinger 2. Animus 3. Silhouette 4. Shabda 5. The Tempest 6. Harbinger Reprise 7. On my Heart
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24:19
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| 2. |
Part 2
1. Aurora 2. Prophecy 3. On my Heart Reprise 4. Harmonia Mundi 5. The other Side 6. Empyrean 7. Musica Universalis
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21:10
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| Gesamtlaufzeit | 45:29 |
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Rezensionen

Schön, dass Herr Oldfield mir mit seiner neuen CD nochmal Gelegenheit gibt, ein wenig Wiedergutmachung für meine extrem negative Kritik an seinem letzten "Werk" zu leisten.
Eins vorweg: "Music of the Spheres" ist für mich das beste Oldfield-Album seit "Amarok". Nichts ist mehr da vom "Light + Shade"-Plastiksound, statt dessen gibt es echte Instrumente auf die Ohren, und zwar gleich ein ganzes Orchester. Musikalisch geht es zurück in Richtung "Tubular Bells", deren Thema in Part 1, speziell in "Harbinger", dezent wieder anklingt.
Auch personell geht es wieder zurück zu den Ursprüngen. Hatte doch seinerzeit der "Soft Machine"-Musiker Kevin Ayers durch ständige Unpünktlichkeit zu gemeinsamen Plattenaufnahmen Oldfield Warte- und Studiozeit beschert und so die Aufnahme von "Opus 1" überhaupt erst ermöglicht, so ist es nun ein anderes ehemaliges "Soft Machine"-Mitglied, der für das Orchester verantwortlich zeichnet: Karl Jenkins. Dessen Adiemus-Projekt klingt in den Chorpassagen auch des öfteren durch.
Oldfield hatte sich zu Beginn seiner Musikerkarriere gewünscht, alle Alben einfach fortlaufend nummeriert als "Opus" zu betiteln, was Virgin seinerzeit für keinen klugen Marketing-Schachzug hielt. Das hatte zur Folge, dass "Opus 1" als "Tubular Bells" veröffentlicht wurde. Insbesondere die Oldfield´schen Frühwerke verdienen allerdings, ebenso wie auch das bereits erwähnte "Amarok", die Bezeichnung "Opus" und so verhält es sich nun auch mit "Music of the Spheres". Wunderbar strukturiert, geschaffen als ein Werk, Musik aus einem Guss.
Ähnlichkeiten mit den Suiten eines Anthony Phillips sind ebenso auszumachen wie mit den CDs von "The Enid" oder auch den Stücken von Philip Glass, der ja spätestens seit "Platinum", auf der "North Star" von Oldfield neu arrangiert wurde, klar als eines seiner Vorbilder erkennbar ist.
Der Beginn von Part 2 erinnert mich an die Filmmusiken von Danny Elfman, hier besonders die romantisch verklärten Melodien für "Edward Scissorhands" (dt.: "Edward mit den Scherenhänden"). Doch dann dreht Oldfield zum Ende wieder auf, lässt es gewaltig klingen wie auf "Hergest Ridge" oder "Incantations", nur eben in einer eher orchestralen Version. Auch seine klassische Gitarre hat man lange nicht mehr so klar gehört wie hier.
Festzuhalten bleibt: Mike Oldfield ist zurück. Mehr davon, und nicht erst wieder in 10 oder 15 Jahren.
| Anspieltipp(s): |
Harbinger, Prophecy, Empyrean |
| Vergleichbar mit: |
Mike Oldfield in den 70ern |
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| Veröffentlicht am: |
6.4.2008 |
| Letzte Änderung: |
27.3.2013 |
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Ein neues Oldfield-Album. Jahrelang war dies meinerseits mit einem Gähnen bzw. Gleichgültigkeit verbunden. Und nun?
Erster Hördurchgang. Harbinger. Stilistisch dem Beginn von Tubular Bells sehr ähnlich. Schade. Ein weiteres Tubular Bells....? In Animus werde ich bald an grosse Filmsoundtracks erinnert: Frauengesang, Streicher.... Herr der Ringe schwebt vorbei. Silhouette: introducing the Flute, dazu Acoustic Guitar, perlendes Grand Piano; Schönklang pur. Was ist "Music of the Spheres"? Es geht in diesem Stile weiter: eine Melange aus Selbstzitaten, beinahe radiotauglichem Schönklang (für die zweiten Programme) und Filmmusik.
Mit jedem Hördurchgang wird das Werk irgendwie besser. Das anfängliche Unbehagen bei allzu "schönen" Parts ist unterdessen dem Gefallen am Gesamtkunstwerk, das Ungehaltensein über Selbstzitate (siehe auch Musica Universalis, welches eine Variation des Finale von Tubular Bells ist) dem Gefallen an einer klassischeren, orchestralen Version des "Originals" gewichen. Music of the Spheres ist für mich Filmmusik ohne Film.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
10.4.2008 |
| Letzte Änderung: |
10.4.2008 |
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Au weia, was soll denn das?
Der Herr Oldfield versammelt ein Orchester und Operetten-Sänger um sich, um mit ihnen das oldfieldsche Universum nicht etwa neu zu definieren, sondern neu zu langweilen.
Klassik goes Oldfield mit Chor- und Operettengesängen ... das habe ich gerade noch gebraucht. Und dieses ständige Bemühen der Tubular-Bells-Themen beweist einem doch langsam, aber sicher, dass Oldfield alle Ideen ausgegangen sind, die sich hinter dem Begriff "Kreativität" verbergen.
Oldfield lässt hier die klassische Sau raus, mit Bläsern, Streichern, Trommlern, Harfenisten, Chanteusen, Flötisten und Bombasten, die längst gelernt haben, dass es rentabler ist, den 100sten Aufguss ehamaliger Erfolgswerke runterzunudeln, als bewusst das Risiko einzugehen, nach neuen Wegen zu suchen.
Wann erklingen endlich die Totenglocken dieses ständig wiederbelebten musikalischen Erbes?
| Anspieltipp(s): |
Harbinger |
| Vergleichbar mit: |
Einschläferndem Glockengeläut! |
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| Veröffentlicht am: |
16.4.2008 |
| Letzte Änderung: |
16.4.2008 |
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