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Beardfish

Fran En Plats Du Ej Kan Se

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2003 (re-released 2007)
Besonderheiten/Stil: RetroProg
Label: Progress Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Rikard Sjöblom vocals, left guitar, piano, halion
Magnus Östgren drums
David Zackrisson right guitar, tape, vocals
Robert Hansen bass
Stefan Aronsson organ, moog, flute, halion, vocals

Tracklist

Disc 1
1. Fran En Plats Du Ej Kan Se 7:53
2. Today 6:42
3. Spegeldans 8:02
4. Brother 2:55
5. Poison Ivy And The Full Monty 6:25
6. A Good Excuse 5:00
7. Om En Utväg Fanns 6:47
8. A Psychic Amplifier 14:45
9. In Your Room 8:36
10. Spegeldans (live) 8:14
Gesamtlaufzeit75:19


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


Das wohl zwischenzeitlich vergriffene Debütalbum der Schweden Beardfish ist bei Progress Records wieder aufgelegt und mit zwei Bonustracks versehen worden. Da hat die aufkeimende Popularität der Jungs schon mal was Gutes bewirkt.

Fans der Band brauchen "Fran En Plats Du Ej Kan Se" sowieso, aber auch generell dem RetroProg zugeneigte Leser sollten sich von diesem Album gut unterhalten lassen. Fast wirkt das Album ein bisschen wie der Prototyp von "Sleeping in Traffic: Part Two". Es werden wieder hemmungslos die Erinnerungen an die guten, alten 70er-Jahre beschworen, aber auch ein paar Ausflüge in die End-60er-Psychedelic unternommen. Beardfish agieren hier noch deutlich rockiger, fast sowas wie Hard Prog. Die Songs sind noch nicht so stilistisch zerpflügt und wirken von daher vielleicht etwas geradliniger (ein paar Längen inklusive), ohne wirklich einfach zu sein. Leider hat gerade der Longtrack "A psychic amplifier" ein paar zähe Stellen. Insgesamt wirkt einiges hier noch etwas roh und ungeschliffen. Allerdings könnten Hörer, die mehr der klassisch-rockigen Seite zugetan sind, gerade dies und den etwas höheren Härtegrad goutieren.

Auf ihrem Debüt agieren Beardfish noch als Quintett, wobei der fünfte Mann, Stefan Aronsson, sogar einen Song mitgeschrieben hat. Ansonsten bedient er die Tasten und steuert einige wilde Moog-Soli, die sich fast schmerzhaft in die Gehörgänge bohren, bei. Zwischenzeitlich wird hier auch noch in schwedisch gesungen, was dem Album einen gewissen exotischen Charakter verleiht. Gelegentliche Kommentare in schwedisch zwischen den Songs lassen einen unwillkürlich grinsen (ich muss dabei spontan an die seltsamen holländischen Einwürfe auf dem Kings's X-Album "Please come home...Mr. Bulbous" denken). Im Booklet sind im übrigen aber auch englische Übersetzungen der schwedischen Texte abgedruckt.

Insgesamt liefern Beardfish ein gelungenes Debüt ab. Heute, mit der Kenntnis der Nachfolge-Alben, kann ich natürlich locker sagen, da zeichnet sich schon Großes ab. Mit dem Titelsong und "Spegeldans", welches dann nochmals als Liveversion bei den Bonustracks auftaucht, haben Beardfish auch hier schon zwei ganz starke Songs am Start.

Anspieltipp(s): Fran En Plats Du Ej Kan Se, Spegeldans
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 27.5.2008
Letzte Änderung: 23.3.2013
Wertung: 10/15
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Beardfish

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2006 The Sane Day 11.50 2
2007 Sleeping In Traffic: Part One 12.00 1
2008 Sleeping In Traffic: Part Two 11.40 5
2009 Destined Solitaire 11.50 4
2011 Mammoth 11.00 2
2012 The Void 10.75 4
2015 + 4626 - Comfortzone 11.00 2

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