Everyday's Life
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Moonlight |
| Durchschnittswertung: |
5/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Luca Scherani |
piano, keyboards, synthesizer, vocoder, programming, guitar, bass, mandolin |
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Gastmusiker
| Stefano Malvasio |
drums |
| Andrea Cocciardo |
guitar (2,6) |
| Carlo Malvasio |
bass (2,4,7) |
| Nadia Scherani |
voice (8) |
| Nicola Peirano |
violin (1,2,5) |
| Fausto Sidri |
percussion (2) |
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| Daniele Lagomarsino |
acoustic guitar (3) |
| Fabrizio Dallagiacoma |
voice (6) |
| Ivano Orio Oliveri |
guitar (7) |
| Alice Scherani |
voice (2) |
| Gabriele Sidri |
voice (2) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
In the darkness
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4:49
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| 2. |
In the morning
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6:35
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| 3. |
Anonimous
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5:40
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| 4. |
Everyday's Life
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5:04
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| 5. |
Il dono
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7:28
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| 6. |
Solo chi ha sofferto
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5:38
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| 7. |
In the evening
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6:22
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| 8. |
Soli
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3:26
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| Gesamtlaufzeit | 45:02 |
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Rezensionen

Keyboarder Luca Scherani ist zwar erst 30 Jahre alt, hat aber musikalisch schon einiges erlebt. Mit der Prog-Formation Trama hat er schon ein Album veröffentlicht, er hat mit Fabio Zuffanti an einigen von dessen Projekten (Finisterre, Höstsonaten, Project Merlin) gearbeitet und er war an einigen Musicals beteiligt. Mit ?Everyday's Life? legt er nun sein erstes Soloalbum vor.
Und wie sollte es bei einem Keyboarder (auch wenn Scherani noch diverse andere Instrumente, wie Gitarre, Bass und Mandoline spielt) anders sein: Die Tastenklänge beherrschen dieses Album. Scherani lässt klassisches Piano, flirrende und blubbernde Synthies sowie gelegentlich Orgelklänge ertönen. Zuweilen klingt das wie wenn man bei klassischen Italo-Prog-Aufnahmen nur die Synthie-Tonspur hören würde. Teilweise erschafft er düstere elektronische Klangskulpturen und seltsame Science-Fiction-Atmosphären. Das könnte durchaus interessant sein, allerdings kommt das alles ziemlich lahm daher, so dass es deutlich an Rockdrive mangelt. Wenn er dann die melodische Schiene fährt, wird es gleich allzu lieblich. Da die Musik aber auch nicht besonders avantgardistisch ausfällt, sitzt Scherani damit zwischen den Stühlen und es mangelt einfach an musikalischer Attraktivität. Da helfen auch ein paar Experimente mit der Einbindung moderner TripHop-Rhythmen und Scratch-Sounds nichts mehr.
Dabei fängt das Album relativ vielversprechend an. ?In the darkness? baut eine spannende Atmosphäre auf. Nicola Peirano setzt mit der Violine gleich ein paar schöne Farbtupfer. Höhepunkt ist vielleicht der dritte Track ?Anonimous?, in dem Scherani Vangelis-artige Sci-Fi-Sounds mit jazzigen Passagen verbindet. Allerdings kommt er hier auch erstmals mit eher üblen Vocoder-Einlagen um die Ecke. Aber dann wird es zunehmend steriler. Das liegt sicherlich auch an der extrem künstlich klingenden und ziemlich statisch ausgeführten Schlagzeug-Arbeit. Dazu gibt es zwar ein paar nette melodische Basslinien, aber keinen richtigen Biss und Druck vom Tieftöner. Die anderen instrumentalen Gasteinlagen kommen über Beiwerk nicht hinaus, auch wenn das eine oder andere Gitarrensolo durchaus gelungen ist.
Auch wenn gegen Ende ein paar Gesangseinlagen erfolgen, hat das Album durchweg instrumentalen Charakter. Und über Scheranis gelegentliche Vocoder-Einlagen schweigen wir lieber.
Luca Scherani versteht sich zu gleichen Teilen als Komponist und Programmierer. Leider gewinnt auf seinem ersten Solowerk zu oft der Programmierer die Oberhand. So ersticken gute Ansätze und Einfälle in der zumeist sterilen und statischen Umsetzung. Wo hymnischer Bombast ertönen sollte, gibt es seltsames elektronisches Geflirre, wo folkige Passagen einen Ruhepol setzen könnten, eher New Age-Gesäusel und wenn es mal krachen soll, dann kommt leider nichts. Schade um dieses Album, aber Scherani ist ja noch jung genug für weitere Versuche, Potential scheint er ja durchaus zu haben.
| Anspieltipp(s): |
Anonimous |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
25.5.2008 |
| Letzte Änderung: |
25.5.2008 |
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