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Clark-Hutchinson

A=MH2

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1969
Besonderheiten/Stil: instrumental; Blues; Klassischer Prog; Psychedelic; sonstiges
Label: Decca Nova
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Andy Clark bass drum, maracas, bagpipe chanter, piano, organ, sax, gong, rythm guitar, flute, voice
Mick Hutchinson lead guitar, bass guitar, rythm guitar, bongos, piano, timpani, flute

Tracklist

Disc 1
1. Improvisation on a modal scale 10:02
2. Acapulco gold 7:16
3. Impromptu in e minor 8:19
4. Textures in 3/4 10:34
5. Improvisation on an indian scale 13:09
Gesamtlaufzeit49:20


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Noch ne Kultplatte! "A=MH2" ist so ein typisches Produkt der späten 60er Jahre, eine seltsame Mischung aus psychedelischem Rock, freiem Gejamme, Jazz, Blues und indischen Einflüssen, die damals ausgesprochen progressiv war. Mick Hutchinson und Andy Clark waren Gewächse der Londoner Psychedelikszene der zweiten Hälfte der 60er Jahre und trafen in Sam Gopals Ragarockformation Sam Gopal's Dream aufeinander, deren Auftritte im Londoner Middle Earth zu den exotischsten und abgedrehtesten der Szene gehörten. Ende der 60er betätigen sich die Beiden als Duo, welches den praktischen Namen Clark-Hutchinson trug.

Im März 1969 ging das Duo, verstärkt um den Bassisten Walt Monahan und einen vermutlich pseudonymen Schlagzeuger namens Franco Franco ins Decca-Studio, um ihr Debütalbum einzuspielen. In London war inzwischen Bluesrevival angesagt, so dass das Ganze eine Bluesscheibe werden sollte. Das fertige Ergebnis kam bei den Entscheidungsträgern der Decca allerdings nicht an und verschwand erst einmal in der Schublade. Dem neuesten CD-Reissue von "A=MH2" von Sunbeam Records sind diese, schon 1994 als "Blues" posthum auf CD erschienen Aufnahmen als Bonus-CD beigegeben. Einen ziemlich harmlosen, für die damalige Zeit sehr typischen Bluesrock gibt es da zu hören, der zwar durchaus solide eingespielt, aber auch nicht weiter bemerkenswert ist. Daß das Ganze allerdings nicht veröffentlicht wurde, ist einigermaßen überraschend. Solcher Bluesrock war nämlich damals in England durchaus angesagt. Vielleicht wollte Decca ihrem gerade erfolgreichen Act Ten Years After nicht Konkurrenz aus dem eigenen Haus vor die Nase setzten?

Noch überraschender ist allerdings das, was Decca dann einige Monate später doch noch veröffentlicht hat. Clark und Hutchinson gingen nämlich im Mai 1969 wieder ins Studio, diesmal alleine. Das Ergebnis - "A=MH2" - ist jedenfalls um einiges seltsamer ausgefallen als die Bluesaufnahmen vom März.

Mick Hutchinson und Andy Clark improvisieren sich hier, vermutlich durch den Gebrauch diverser bewusstseinserweiternder Substanzen inspiriert, durch fünf lange Nummern, die - wie eingangs schon teilweise erwähnt - Rock, Meditatives, Jazz, Klassikeinflüsse, Psychedelisches und Exotisches miteinander verbindet. E-Gitarrenexkurse (Hutchinson) treffen auf Clarks Tasten- und Rhythmusgitarrenbegleitung, ergänzt um rudimentäre Perkussion, Flöten- und Saxmotive, seltene Vokaleinlagen und repetitive Bassgitarrenspuren. Meditativ treibt die Musik dahin, klingt über weite Strecken "indisch", wie Raga-Exkurse mit Rockinstrumentarium. Krautrock wurde offenbar nicht nur in Deutschland gepflegt. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man auch vermuten, dass das hier gebotene Gewusel irgendeiner Münchner Künstlerkommune entstammt (Amon Düül lassen grüssen). Allerdings ist Hutchinsons Gitarrenspiel über jeden Zweifel erhaben, und das Ganze doch ziemich strukturiert. Dilettanten waren hier nicht zu Gange.

Ob "A=MH2", wie auf der Rückseite der Sundance-CD-Ausgabe zu lesen ist, "one of the key recordings to have emerged from the UK psychedelic underground" ist, sei dahingestellt. Sonderlich psychedelisch klingt die Musik auch gar nicht, eher progressiv im damaligen Sinne, vor allem auf Grund der stellenweise recht deutlichen Klassikeinflüsse. Wer allerdings Musik aus jenem Untergrund schätzt, Protoprogressives und freiere Klangmischungen, dem wird auch dieses Album zusagen. Einiges hier ist allerdings zu arg in die Länge gezogen, so dass es doch etwas Geduld braucht, um sich das Album in Gänze zu Gemüte zu führen. Ziemlich kultig ist die Scheibe aber schon!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.7.2008
Letzte Änderung: 11.9.2008
Wertung: 9/15

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