Live at the BBC
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Hux Records |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Gary Boyle |
Guitar |
| Jeff Clyne |
Bass (Tracks 1-6) |
| Brian Miller |
Keyboards (Tracks 1-6) |
| Niges Morris |
Drums (Tracks 1-6) |
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| Sergio Castillo |
Drums (Tracks 7-9) |
| Geoff Downes |
Keyboards (Tracks 7-9) |
| Zoe Kronberger |
Keyboards (Tracks 7-9) |
| Steve Shone |
Bass (Tracks 7-9) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Upward curve
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5:04
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| 2. |
Do the business
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5:57
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| 3. |
Retracing my steps
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5:23
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| 4. |
Honky Donkey
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7:23
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| 5. |
Bite on this
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2:12
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| 6. |
Upward curve
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4:52
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| 7. |
The dancer
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6:36
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| 8. |
Cowshed shuffle
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6:19
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| 9. |
Almond burfi
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4:14
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| Gesamtlaufzeit | 48:00 |
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Rezensionen

Nach Caravan, Soft Machine und Nucleus nahmen sich Hux Records 2004 der nächsten Canterbury-Formation an und veröffentlichten ein weiteres BBC-Sessions-Album. Isotope gehörten eigentlich nicht direkt zur Canterbury-Szene. Bandgründer Gary Boyle, ein in Indien geborener Sohn armenisch-irischer Eltern, war eigentlich eine Frucht der Londoner Beat-, Folk- und Bluesrockszene. Er spielte in der Band von Dusty Sprinfield, kam über Brian Auger mit dem Jazz in Kontakt und spielte dann mit Mike Westbrook und Keith Tippett (siehe z.B. "Dedicated To You, But You Weren't Listening"). Da bei Isotope mit Jeff Clyne (Nucleus, Gilgamesh) und Hugh Hopper zwei bedeutende Canterbury-Bassisten tätig waren und auch der Schlagzeuger Nigel Morris häufig in nämlichem Umfeld aktiv war, kann man die Band durchaus in die Canterbury-Schublade stecken.
Im Oktober 1973, kurz nachdem die Band ihr Debütalbum eingespielt hatte, traten Isotope bei einem Radio-1-Konzert der BBC auf. Die vier dabei mitgeschnittenen Nummern bilden die ersten vier Stücke von "Live at the BBC". Ähnliches Material bieten auch die zwei im März 1974 im Rahmen des Old Grey Whistle Test eingespielten Stücke. Isotope bieten hier Stücke von ihrem ersten Album, einen gitarrenlastigen, harten Jazzrock, der aber auch von Brian Millers flinken E-Pianoläufen bestimmt wird. Riesig sind die Unterschiede zu den Studioversionen nicht, doch wird das Ganze etwas roher und freier vorgetragen, mit viel Spielfreude und großer Virtuosität.
Die letzten drei Titel dieser Sammlung wurden im Sommer 1977 mitgeschnitten. Isotope gab es da schon nicht mehr. Reste der Band, erweitert um neue Musiker tragen hier Stücke aus Gary Boyles Soloalbum "The Dancer" vor. Deutlich tastenlastiger gibt es hier einen schwungvollen, symphonischen Jazzrock zu hören, wie ihn in der zweiten Hälfte der 70er Jahre allerdings eine ganze Reihe von Bands im Angebot hatten. Die instrumentaltechnischen Leistungen der Beteiligten sind allerdings beeindruckend. Insbesondere Bassist Steve Shone macht einige virtuose Soloausflüge, die alleine das Goutieren dieser Nummern lohnen. Asia-Fans können hier zudem dem musikalischen Vorleben Geoff Downes lauschen, der in der letzten Isotope-Formation die Tasten bedient hat und auch auf Boyles Soloscheibe zu hören war.
"Live at BBC" ist ein nettes Konzertdokument für den Canterbury- oder Jazzrock-Kompelettisten, oder eine CD für ehemalige Vinylfreaks, die schon die LPs von Isotope besitzen, sich aber abweichende, digitale Versionen dieses Materials zulegen möchten. Auch zum kennen lernen der Musik Gary Boyles (auch wenn ein Grossteil dieses Material von Brian Miller komponiert wurde) ist diese CD gut geeignet!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
12.9.2008 |
| Letzte Änderung: |
16.11.2009 |
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