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Nucleus

Out Of The Long Dark

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1979
Besonderheiten/Stil: instrumental; Jazzrock / Fusion
Label: Capitol
Durchschnittswertung: 6/15 (1 Rezension)

Besetzung

Ian Carr trumpet, amplified trumpet, flugelhorn, electric piano
Brian Smith Tenor & soprano saxes, flute, alto flute, percussion
Geoff Castle E-Pianos, synthesizers
Bill Kristian Bass
Roger Sellers Drums, Percussion

Gastmusiker

Neil Ardley Synthesizer
Richard Burgess Percussion
Chris Fletcher Percussion

Tracklist

Disc 1
1. Gone With the Weed 3:25
2. Lady Bountiful 9:17
3. Solar Wind 7:33
4. Selina 4:06
5. Out of the Long Dark 7:29
6. Sassy 5:13
7. Simply This (The Human Condition) 4:28
8. Black Ballad (Ecce Domina) 6:56
9. For Liam 0:58
Gesamtlaufzeit49:25


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Fast zwei Jahre ließen sich Nucleus Zeit, um einen Nachfolger für "In Flagrante Delicto" einzuspielen. Im November 1978 begab sich die Band in die Londoner Abbey Road Studios um ihr zweites Album für Capitol aufzunehmen, das erste Studioalbum seit fast 4 Jahren (worauf wohl der Albumtitel anspielt). Genug Zeit, könnte man meinen, um eine spannende und originelle Scheibe abzuliefern.

Sonderlich spannend und originell ist "Out Of The Long Dark" allerdings nicht geworden. Die Band um Ian Carr dümpelt hier in den seichten und abgestandenen Fusionsgewässern, wie sie Ende der 70er Jahre im Genre Jazzrock vorherrschend waren. Zum Glück begannen dieselben aber langsam auszutrocknen. 1979 waren Nucleus mit solcher Musik fast schon etwas spät dran.

Nicht daß Nucleus hier schlechte Musik machen würden! Die instrumentaltechnischen Fähigkeiten der Beteiligten stehen außer Frage. Smith und Carr liefern das eine oder andere virtuose Solo ab, Castles E-Piano perlt locker und leicht, Neil Ardley steuert bisweilen am Synthesizer schwebende und seltsam fiepende Klänge bei und auch die Rhythmusfraktion sorgt ab und an für komplexe Rhythmen (obwohl kaum nachzuhören ist, daß hier mitunter gleich drei Perkussionisten tätig sind). Trotzdem wirkt das hier Gebotene sehr einschläfernd. Einerseits, weil es oft wirklich sehr gemächlich zugeht, andererseits, weil man alles das schon so oft, wenn auch nicht notwendigerweise besser dargeboten, gehört hat. Solch jazzig-funkige Nichtigkeiten wie "Sassy", "Simply This", "Selina" oder "Black Ballad" sind einfach nur öde. Etwas interessanter sind die längeren Stücke ("Lady Bountiful", "Solar Wind" oder das Titelstück), doch wird hier, außer virtuosem Zusammenspiel und netten Soli, auch nicht unbedingt viel geboten, was man gehört haben müßte.

"Out Of The Long Dark" ist ein qualitativ hochwertiges, aber total langweiliges Fusionalbum, welches mit der ursprünglichen canterburytypischen Vereinigung von Jazz und Rock kaum noch etwas gemein hat. Progressiven Rock gibt es hier jedenfalls keinen mehr zu hören!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.9.2008
Letzte Änderung: 17.9.2008
Wertung: 6/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Nucleus

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1970 Elastic Rock 12.00 2
1970 We'll Talk About It Later 13.00 2
1971 Solar Plexus 10.00 1
1972 Belladonna 11.00 1
1973 Labyrinth 10.00 1
1973 Roots 9.00 1
1974 Under The Sun 10.00 1
1975 Snakehips Etcetera 8.00 1
1975 Alleycat 7.00 1
1977 In Flagrante Delicto 10.00 1
1980 Awakening 7.00 1
2003 Live In Bremen 8.00 1
2006 Hemispheres 10.00 1
2006 UK Tour ´76 10.00 1

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