Floating Music
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Island |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Stomu Yamashta |
Percussion |
| Morris Pert |
Drums, Percussion |
| Andrew Powell |
Bass (Tracks 3,4) |
| Robin Thompson |
Organ, Piano, Sax, Sho (Tracks 2-4) |
| Phil Plant |
Bass (Tracks 1,2) |
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| Peter Robinson |
Piano (Track 1) |
| Dave White |
Sax (Track 2) |
| Richard Harris |
Trumpet (Track 2) |
| Ian Goffe |
Trombone (Track 2) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Poker Dice
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18:07
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| 2. |
Keep In Lane
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8:38
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| 3. |
Xingu
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13:09
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| 4. |
One Way
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11:55
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| Gesamtlaufzeit | 51:49 |
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Rezensionen

Anfang der 70er Jahre ließ sich der japanische Perkussionist Stomu Yamashta, der sich vorher in Europa vornehmlich als Interpret zeitgenössischer Klassik einen Namen gemacht hatte, in England nieder um sich der Rockmusik zu widmen. Er bekam einen Vertrag bei Chris Blackwells Island-Label, für das er bis Mitte des Jahrzehnts eine handvoll Alben produzieren sollte.
Sein erstes britisches Bandprojekt nannte Yamashta "Come To The Edge". Neben ihm bestand die Band aus dem Schlagzeuger Morris Pert, dem Organisten Robin Thompson und Andrew Powell bzw. Phil Plant am Bass. Aus zwei langen Studiotracks und zwei nicht weniger umfangreichen, im Januar 1972 in der Queen Elisabeth Hall live mitgeschnittenen Stücken stellte Yamashta sein Europa-Debüt "Floating Music" zusammen, welches 1972 von Island veröffentlicht wurde.
Einen farbigen, sehr perkussiven Jazzrock hat Yamashta hier im Angebot, der stellenweise eine gewisse Ähnlichkeit mit den zeitgleichen Hervorbringungen der Canterbury-Szene aufweist. Am ehesten erinnert die Musik an die von Soft Machine, man muss sich allerdings weitestgehend das Saxophon wegdenken. Im langen "Poker Dice" gleitet die Musik munter bis entspannt dahin, bestimmt von Piano, Orgel und Bass. Dazu sorgen die beiden Perkussionisten für abwechslungsreiche Rhythmusmuster, die auch sehr prominente Vibraphon- und Glockenspieleinlagen beinhalten. Etwas schwungvoller und jazziger geht es im anschließenden "Keep in Lane" zu, in dem das Kernquartett durch eine kleine Bläserabteilung ergänzt wird.
Die beiden Livenummern bieten ähnliche Musik. Ausgiebige und sehr abwechslungsreiche Perkussion, Schlagzeug, Handtrommeln, allerlei Blechernes und Klapperndes, Vibraphon und Glockenspiele, trifft auf den schwungvoll dahin rockenden, jazzigen Bass und die Orgel. Das Ganze gleitet druckvoll dahin, locker-flockig-canterburesk meist, steigert sich aber ab und an auch in fast hektische, sehr intensive Ausbrüche oder fließt eher elegisch-freiformatig und geheimnisvoll dahin, erweitert um japanische Flöten- und Shoklänge.
"Floating Music" ist eine rundum gelungene Scheibe mit exotisch-perkussivem Jazzrock mit Canterburyeinschlag, die jedem Liebhaber letzteren Genres sehr viel Spaß machen sollte. Das Album war bis vor kurzem nicht auf CD zu haben. Nun wurde es fast gleichzeitig bei zwei verschiedenen Labeln wieder aufgelegt. Einmal erschien beim australischen Label Raven Records (die auch "The GO Sessions" veröffentlicht haben) eine Doppel-CD, welche "Floating Music" mit der Nachfolgescheibe "The Man From The East" kombiniert. Im Herbst 2008 erschien "Floating Music" auch als Einzel-CD bei Esoteric Recordings. Ich kann nur empfehlen sich eines dieser beiden Reissues zuzulegen! Neben "Freedom is frightening" ist dieses Album mit das beste, was Yamashta in Europa produziert hat!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
13.10.2008 |
| Letzte Änderung: |
1.12.2008 |
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