Brother Where You Bound
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Informationen
Allgemeine Angaben
| Erscheinungsjahr: |
1985 |
| Besonderheiten/Stil: |
ArtPop |
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| Label: |
A&M |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Rick Davies |
Gesang, Keyboards |
| John Helliwell |
Saxophon |
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| Douglas Thomson |
Bass |
| Bob Siebenberg |
Schlagzeug |
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Gastmusiker
| Marty Walsh |
Gitarre (1, 2, 4, 5) |
| Doug Wintz |
Posaune (1) |
| Scott Page |
Flöte (4, 5) |
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| David Gilmour |
Gitarre (5) |
| Scott Gorham |
Gitarre (5) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Cannonball
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7:40
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| 2. |
Still in Love
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4:28
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| 3. |
No Inbetween
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4:41
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| 4. |
Better Days
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6:12
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| 5. |
Brother Where You Bound
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16:34
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| 6. |
Ever Open Door
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3:05
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| Gesamtlaufzeit | 42:40 |
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Rezensionen

Nach dem Ausscheiden von Sänger und Gitarrist Roger Hodgson 1983 waren Supertramp zum Quartett geschrumpft mit Rick Davies als alleinigem Sänger und Komponisten. Die Gitarrenparts wurden von Gastmusikern übernommen (u.a. Pink Floyd Gitarrist David Gilmour).
"Cannonball" und "Still in Love" sind Songs in bester Supertramp Tradition, vor allem "Still in Love" mit Davies' typischem Klavier Stakkato. Allerdings wirken beide Stücke wesentlich dynamischer als die letzten Platten der Hodgson Ära. Vor allem Saxophonist John Helliwell kommt hier mehr zum Zuge. Nach dem etwas düsteren "No Inbetween" folgt mit "Better Days" ein satirischer Song über hohle Wahlversprechen. Darin ist eine Stimme eingespielt, die meiner Ansicht nach George Bush gehört (dem Vater, damals noch Vizepräsident). Der Song enthält ein schönes Flötensolo, und auch Mr. Helliwell zieht wieder richtig vom Leder.
Für den Prog Hörer am interessantesten dürfte das 16-minütige Titelstück sein. Nach dem Auftakt im typischen Supertramp Stil geht es in einen bluesigen Teil mit schönem Gitarreneinsatz von D. Gilmour über, der sich schließlich in eine Art Freiformteil wandelt (lässt leichte Erinnerungen an "Try Again" aus dem Debutalbum aufkommen). Nach einer kurzen Pause geht es mit sehr floydiger Gitarre weiter, der Schlussteil wird dann von Davies' typischem Klavier Stakkato dominiert. Ein starker Song, sicherlich das proggigste was Supertramp in den Achtzigern gemacht haben.
Das softe "Ever Open Door" lässt den Hörer dann zum Abschluss des Albums wieder etwas zur Ruhe kommen. Insgesamt ist "Brother Where You Bound" eine echte Überraschung, wenn man die Entwicklung manch anderer 70er Jahre Größen in den 80ern betrachtet. Leider handelte es sich dann doch nur um ein progressives Strohfeuer, denn mit dem Folgealbum "Free as a Bird" ging es 1987 teilweise schon stark in Richtung Discomusik...
| Anspieltipp(s): |
Better Days, Brother Where You Bound |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
16.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
16.5.2002 |
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