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Cheer-Accident

Introducing Lemon

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2003
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Jazzrock / Fusion; Moderne Klassik; RetroProg; RIO / Avant; Worldmusic / Ethno
Label: Skin Graft Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Thymme Jones Schlagzeug, Gesang, Trompete, Moog, Casio, Harmonika, Klavier
Jeff Libersher Gitarre, Trompete, Gesang
Dylan Posa Bass, Gitarre
Jamie Fillmore Gitarre, Bouzouki

Gastmusiker

Jeb Bishop Posaune
Kevin Gawthorp Tenor- und Baritonsaxofon, Flöte
Lise Gilly Altsaxofon, Flöte
Mike Hagadorn Posaune
Eleanor Balgorn Klavier
Shannon Morrow Vibraphon
Julie Pomerleau Violine

Tracklist

Disc 1
1. The Autumn Wind is a Pirate 22:37
2. Camp o' Physique 4:06
3. Zervas 3:36
4. Track 29 6:59
5. The Day After I Never Met You 2:44
6. (The) Men's Wide Open 3:03
7. Smile 5:02
8. While 3:56
9. Find 22:32
Gesamtlaufzeit74:35


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Das Schöne bei Cheer-Accident ist, dass man nie weiß, was einen erwartet. Außer natürlich hervorragende Musik! Stilistisch aber sind die Jungs äußerst vielseitig, und auf Introducing Lemon treiben sie diese Vielfalt auf die Spitze. Es handelt sich quasi um ein Konglomerat aus unterschiedlichsten Spielarten progressiver Rockmusik. Zwei Stücke von geradezu epischen Ausmaßen rahmen eine Reihe kürzerer Stücke ein.

Gleich das erste Stück bietet eine musikalische Achterbahnfahrt aus kantigem Avantgarde-Rock, treibendem Jazzrock mit kräftigen Bläsereinsätzen und einigen schon fast lyrisch zu nennenden Sequenzen mit dominierender Akustik-GItarre. Ein starker Auftakt!

Von den kurzen Songs bietet Camp o' Physique Zappa-artige Comedy (das gilt weniger für die Musik, die ist recht minimalistisch gehalten, sondern für die seltsamen Stimmeinlagen), Zervas bringt griechisches Flair dank der von Jamie Fillmore bedienten Bouzouki, das nahtlos anschließende Track 29 dann wieder kantigen, gitarrendominierten Avant-Prog mit einer herrlich albernen "Gesangs"einlage.

Mit The Day After I Never Met You geht es plötzlich in artpoppige Gefilde, die Cheer-Accident als Meister der schrägen Eingängigkeit zeigen; ein paar Jahre später widmeten sie sich auf dem Album What Sequel? komplett dieser Musik. Auf (The) Men's Wide Open sorgen die Gastbläser mit massiven Einsätzen für einen kräftigen Schuss Brassrock, mit Smile ist plötzlich wieder Art-Pop der fröhlichen Sorte angesagt. Dieser geht nahtlos über in While, wo ein kammermusikalische Besetzung mit Klavier, Flöte, Vibraphon, Violine, Posaune und Schlagzeug agiert und ein an moderne Klassik erinnerndes Stück darbietet.

Der zweite "epische" Track Find bietet dann noch einmal fast alle Stilarten hintereinander, wobei mich besonders eine endlos lang scheinende, nur aus schiefen Gitarrenakkorden und seltsamen "aaahs" bestehende Sequenz fasziniert.

Von den mir bekannten Alben dieser Band, die ja allesamt keine normale Kost bieten, ist dies auf Grund seiner extremen stilistischen Vielfalt wohl das eigenartigste. Auch hier gilt wieder: Abenteuerlustige zugreifen!

Anspieltipp(s): ganz oder gar nicht!
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.5.2009
Letzte Änderung: 10.10.2009
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Cheer-Accident

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1988 Sever roots, tree dies 11.50 2
1991 Dumb Ask 9.00 1
1993 Babies Shouldn't Smoke 12.00 1
1994 The Why Album 10.00 1
1997 Enduring the American Dream 9.00 1
1999 Trading Balloons 11.00 1
2000 Salad Days 11.00 1
2002 Variations on a goddamn old man (2002) 8.00 1
2005 Variations on a goddamn old man (2005) 10.00 1
2006 What Sequel? 10.50 2
2009 Fear Draws Misfortune 11.67 3
2011 No Ifs, Ands or Dogs 12.00 1
2017 Putting Off Death 10.00 2
2018 Fades 11.00 1

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