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King Crimson

In The Wake Of Poseidon

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1970
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog
Label: Island
Durchschnittswertung: 12/15 (7 Rezensionen)

Besetzung

Robert Fripp Gitarre, Mellotron
Greg Lake Gesang (außer 3)
Gordon Haskell Gesang (3)
Michael Giles Schlagzeug
Peter Giles Bass
Mel Collins Saxophon, Flöte
Keith Tippett Klavier

Tracklist

Disc 1
1. Peace - A Beginning 0:49
2. Pictures Of A City including 42nd At Treadmill 8:03
3. Cadence And Cascade 4:27
4. In The Wake Of Poseidon including Libra's Theme 7:56
5. Peace - A Theme 1:15
6. Cat Food 4:54
7. The Devil's Triangle

1. Merday Morn
2. Hand Of Sceiron
3. Garden Of Worm

11:39
8. Peace - And End 1:53
9. Cat Food   (Bonus Track) 2:47
10. Groon   (Bonus Track) 3.31
Gesamtlaufzeit47:14


Rezensionen


Von: Udo Gerhards (Rezension 1 von 7)


Nachdem Michael Giles und Ian McDonald nach einer kurzen Amerika-Tournee ihren Ausstieg aus "King Crimson" verkündeten und kurze Zeit später auch Greg Lake sich verabschiedete, um mit Keith Emerson und Carl Palmer "ELP" zu gründen, beschlossen Robert Fripp und Pete Sinfield, unter dem Namen "King Crimson" irgendwie weiter zu machen. Immerhin konnte Fripp Giles noch dazu überreden, auf dem nächsten "King Crimson"-Album zu spielen. Lake steuerte außerdem noch den Großteil der Vocals bei, während er am Baß von Michael Giles' Bruder Peter ersetzt wurde. Außerdem neu an Bord: Mel Collins als Saxophonist und Flötist und der Jazzer Keith Tippett am Piano.

Was diesem Album oft vorgeworfen wird, ist, daß "In The Wake Of Poseidon" wie eine fast genaue Kopie von "In The Court Of The Crimson King" wirkt - dies beginnt ja schon mit dem ähnlichen Titel. Und in der Tat: die Rolle der kaum hörbaren, seltsamen Geräusche von "Schizoid Man" auf "Court" übernimmt hier das kurze, sanfte, sehr leise "Peace - A Beginning" (Fripp an der Gitarre und Lake am Gesang), dessen musikalisches Grundmaterial in "Peace - A Theme" und "Peace - An End" in ähnlicher Form reprisenartig wiederkehrt. Das nachfolgende "Pictures Of A City" wurde lange als der Versuch Fripps gedeutet, zu beweisen, daß er "Schizoid Man" auch hätte alleine schreiben können: brachiales Hauptriff mit heftiger Gitarre, danach abwechslungsreiches, schnelles Riffing der gesamten Band. Allerdings ist "Pictures Of A City" noch etwas abwechslungsreicher, variierter im Sound als "Schizoid Man" und außerdem finden sich auf "Epitaph"-Boxset leicht abgewandelte Live-Versionen dieses Titels unter dem Namen "A Man, A City" der ersten Crimson-Besetzung. Das Stück entstand also im Prinzip lange vor den Aufnahmen für "Wake". Übrigens sind auf "Epitaph" die Credits auf die gesamte erste Formation verteilt, auf "Wake": "Fripp, Sinfield"...

Das nachfolgende "Cadence And Cascade" - das einzige Stück mit Gesang von Gordon Haskell - übernimmt die Rolle von "I Talk To The Wind": eine sanfte, akustische Ballade mit wunderschöner Melodie und Flötensolo. Übrigens waren Entwürfe für diese Nummer auch schon bei den Ur-Crimsos vorhanden. Die ursprünglich dafür geplante Melodie findet sich auf dem McDonald & Giles-Album als "Flight Of The Ibis".

Danach der Titelsong: "In The Wake Of Poseidon". Und tatsächlich: machtvolle Mellotron-Akkorde, kraftvoller, hymnischer Gesang von Greg Lake: "Epitaph" (der Song) und "In The Court Of The Crimson King" (der Song) lassen grüßen.

Die zweite Seite der LP beginnt mit "Cat Food", der ersten wirklichen Abkehr vom "In The Court"-Sound: eigentlich ein netter Popsong mit sarkastischem Text und agressivem Gesang mit einem Haupt-Baßriff, das ziemlich an "Come Together" von den "Beatles" erinnert. Wenn da nur nicht Keith Tippetts verstörende, atonale Klavier-Einwürfe wären, die das Stück definitiv in einen surrealen Bereich schieben. Danach "The Devil's Triangle", der Vertreter von "Moonchild" mit schrägen, freien Klangexperimenten und Improviationen. Übrigens beginnt "The Devil's Triangle" mit einer kaum verhüllten Version von Gustav Holsts "Mars" aus der "The Planets"-Suite, allerdings ohne daß Holst in den Credits erwähnt würde: Marsch-artiger monotoner 5/4-Rhythmus und darüber langsamer Spannungsaufbau mit viel Mellotron und Percussion. Übrigens spielte die 1969er Crimson-Besetzung regelmäßig eine Live-Version von "Mars"... Das Album endet mit "Peace - An End" ruhig und sanft, wie es begann.

Da "In The Wake Of Poseidon" so nach dem Modell "In The Court Of The Crimson King" geschnitten ist, kann es gar kein schlechtes Album sein. Einige Leute behaupten sogar, daß es eigenlich das bessere "In The Court" sei... In der Tat sind die Stücke hier im Prinzip nicht schlechter, aber der Originalitätsfaktor ist - bis auf "Cat Food" doch ziemlich niedrig. Weiterhin merkt man, daß hier keine eingespielte Band am Gange war wie bei den Aufnahmen für "Court". Die Koordination zwischen Baß und Schlagzeug wirkt manchmal etwas holprig, und auch die Sax-Stellen und die restliche Band wirken nicht immer hundertprozentig zusammen. Dennoch bleibt es ein hervorragendes Album, erst recht im Vergleich mit seinen Zeitgenossen von 1970 und jeder, dem "In The Court" gefallen hat, wird auch an "Wake" seine Freude haben und umgekehrt.

Anspieltipp(s): Pictures Of A City, Cat Food
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.5.2002
Letzte Änderung: 17.5.2002
Wertung: 11/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 7)


Die erste Seite klingt tatsächlich frippierend nach der ersten Seite ITCOTCK, mit "Pictures" als der Kracher im Stil von "Schizoid Man", dem lyrisch-zarten "Cadence & Cascade" und dem majestätischen Titelstück, das allerdings nicht so düster ist wie seine Entsprechung "Epitaph" auf dem Vorgänger. Erst die zweite Seite deutet mit dem jazzigen "Cat Food" einen neuen Stil an, und auch in einigen Passagen von "The Devil's Triangle" klingt es schon ein bisschen nach dem Folgealbum "Lizard".

Insgesamt ist "In The Wake of Poseidon" nicht so bahnbrechend wie sein Vorgänger, aber auch keinesfalls ein bloßer Abklatsch. Konsolidierung auf hohem Niveau, so könnte man es nennen.

Anspieltipp(s): Pictures of a City, In The Wake of Poseidon
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 7.5.2003
Letzte Änderung: 7.5.2003
Wertung: 12/15

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Von: Achim Breiling @ (Rezension 3 von 7)


"In The Wake Of Poseidon" bietet im Vergleich zum Debut nichts Neues und stellt in Bezug auf das verwendete Material - aufgrund des vorangegangenen, teilweisen Zerfalls der Band - eine Art Resteverwertung dar, bietet musikalisch aber genauso Hochwertiges wie "In The Court Of The Crimson King".

"Pictures Of A City", "Cadence And Cascade" und "The Devil's Triangle" ("Mars") gehören meiner bescheidenen Meinung nach mit zum Besten, was KC herausgebracht haben und diese Stücke waren auch im Live-Repertoire der ersten und zweiten Inkarnation der Band Highlights. "Cat Food" ist schlichtweg genial und gehört bis heute zu meinen KC-Favouriten. Auf "In The Wake Of Poseidon" gibt es sicher "more of the same", aber ich glaube kaum, daß das ein Verbrechen ist (insbesondere, wenn man die Situation der Band zur Entstehungszeit der Scheibe berücksichtigt). Auch zwischen "Foxtrot" und "Selling England by the Pound" oder dem Erstling von Emerson, Lake & Palmer und "Tarkus" liegen keine musikalischen Welten. Warum dieses also Robert Fripp und Kollegen zum Vorwurf machen?

Ich denke fast, ich gehöre zu denen, die, wie Udo oben angemerkt hat, "In The Wake Of Poseidon" "In The Court Of The Crimson King" ein klein wenig vorziehen! Ach was, beide Scheiben bieten Prog der Spitzenklasse!

Anspieltipp(s): Cat Food
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.4.2004
Letzte Änderung: 27.6.2011
Wertung: 13/15

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Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 4 von 7)


Ich kann Achim nur zustimmen.

Zu allem Gesagten (Udo spricht mir aus der Seele) möchte ich besonders Gordon Haskell als Sänger loben, wie mir auch der Song gut gefällt. Ebenso geht es mir mit "Cat food", dass die sureale Stimmung von "Lizard" vorwegnimmt. Auch die Umrahmung durch "Peace..." schafft eine Stimmung, die so nicht auf dem Debüt vorhanden ist.

Im Gegensatz zu anderen Bands können KC auch bei der "Zweitverwertung" mehr als überzeugen, ich erwische mich des öfteren, das ich diese LP dem Vorgänger vorziehe.

Anspieltipp(s): Cat food
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.4.2004
Letzte Änderung: 29.6.2011
Wertung: 12/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 5 von 7)


Zustimmung zu Udo`s Rezension. Ansonsten bloss noch dies: Alleine "The Devil`s Triangle" verbietet meiner Meinung nach eine Notengebung unter 10. Ganz gross. Holst aber auch Ravel lassen grüssen.

Zitat: "Wenn ich Lust auf die erste Crimso-Inkarnation habe"..., dann höre ich beide Alben nacheinander. Aber ja: beinahe jedes Progalbum, das etwas auf sich hält, dauert doch heute 70-80 Minuten.

Anspieltipp(s): The Devil`s Triangle
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.1.2006
Letzte Änderung: 21.9.2014
Wertung: 12/15
The Crimson Poseidon

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Von: Nik Brückner @ (Rezension 6 von 7)


Die 30th anniversary edition ist um die üblichen Zeitungsausschnitte und Photos erweitert, dazu kommen zwei Bonustracks: die Single "Cat Food"/"Groon", die am 12. 3. 1970 veröffentlicht wurde. "Cat Food" ist dabei um 2 Minuten kürzer, es endet recht effektvoll nach dem Gitarrensolo. "Groon", gespielt von Fripp und den beiden Giles-Brüdern, springt von einem trockenen, typisch proggig-frickeligen Anfang, der später mehrfach wiederholt wird, zu einer bluesigen Improvisation, die dann, dominiert von Giles' Schlagzeuggewittern, ins Jazzige abdriftet. Nichts was wirklich zum gemütlichen Anhören geeignet wäre.

Die Band dehnte "Groon" live auf bis zu 15 Minuten aus, was auf einigen Collectors' Club CDs auch gut dokumentiert ist. Schade eigentlich, daß man diese interessante Grundlage nicht weiterentwickelt hat, das hätte ein früher Höhepunkt werden können, der die Red-Phase angekündigt hätte.

Nachtrag Oktober 2010:Pünktlich ein Jahr nach Beginn der Reihe von Wiederveröffentlichungen zum 40jährigen Jubiläum der Band 2009 wird diese im Oktober 2010 mit den Neuauflagen von "In the Wake of Poseidon" und "Islands" fortgesetzt. Auch dieses Mal wieder wurden die Alben von Porcupine-Tree-Mastermind Steven Wilson neu abgemischt und durch eine Reihe von Bonustracks ergänzt. Die 40th Anniversary Edition von "In the Wake of Poseidon" enthält eine CD und eine DVD.

Das Album kommt im Schuber, im überarbeiteten Design und mit einem informativen Booklet mit einem einführenden Text von KC-Biograph Sid Smith daher. Die CD enthält das Studioalbum im 2010er Mix und die Bonustracks "Groon" (die Single-B-Seite von "Cat Food"), "Peace: An End (alternate mix)" und "Cadence & Cascade", gesungen von, man höre und staune, Greg Lake (die damals veröffentlichte Version war von Gordon Haskell eingesungen worden). Die DVD enthält das Originalalbum in MLP Lossless 5.1 Surround/DTS 5.1 Digital Surround, den 2010er Stereo Mix in MLP Lossless Stereo (24/96)/ PCM Stereo 2.0 (24/48), jeweils einschließlich "Groon", den original 1970er-Stereo Mix in seiner vor 11 Jahren zum 30sten veröffentlichten remasterten Version sowie die Bonustracks "Cat Food (single Version)", "Groon", "Cadence & Cascade (Unedited Master)", das ist die gesamte, nicht ausgeblendete Fassung, "Cadence & Cascade (Greg Lake guide vocals)", " Cadence & Cascade (Instrumental Take from Wessex studios)", "Groon (Take 1)", " Groon (Take 5)", " Groon (Take 15)", "The Devil's Triangle (Rehearsal version from Wessex studios)" und "Peace: An End (alternate mix)".

Von den beiden dieses Jahr veröffentlichten Alben scheint mir "In the Wake of Poseidon" dasjenige zu sein, das vom neuen Surround-Mix mehr profitiert: Erneut hat Steven Wilson nicht versucht, dem Album seinen Stempel aufzudrücken, somit fehlen zwar sensationell neue Erkenntnisse, dafür aber hat er behutsam und mit viel Gespür für die Qualität des Originals die Räumlichkeit und damit die Wucht des Albums plastisch herausgearbeitet und damit greifbar gemacht. Experimente werden weitgehend vermieden, dennoch freut es den Hörer, wenn Greg Lake ihm nun aus drei verschiedenen (und bei jeder Wiederholung wechselnden) Richtungen "Cat Food, Cat Food, Cat Food again!" entgegenbrüllt.

Eine Einschränkung ist allerdings zu machen: Die Multitracks für "Devil's Triangle" existieren nicht mehr. Wilson war hier auf den existierenden Stereo Mix angewiesen, den er lediglich ein wenig "aufputzen" konnte. Der Unterschied ist deutlich zu hören. Dennoch gewinnt selbst dieser Song durch die kompetente Arbeit Wilsons.

Die Bonustracks sind erneut hochinteressant. Das beginnt bei der bereit angesprochenen Lake-Version von "Cadence & Cascade", die angehörs einer der besten Rockstimmen aller Zeiten erstaunlicherweise schwächer ist als die sanfte, mit fragiler Stimme vorgetragene Version Haskells (wenn auch nur marginal). Es folgen drei Takes von "Groon", einer der frühen Improvisationen King Crimsons, die eindrucksvoll zeigen, zu welcher Variationsbreite die Band fähig war – und warum letztlich die Version veröffentlicht wurde, die wir seit 40 Jahren kennen. Das hätten ruhig noch ein paar mehr Takes sein dürfen! Ebenfalls interessant ist der Alternate Mix von "Peace: An End", bei dem deutlich mehr Piano zu hören ist als auf dem bekannten Original. Spannend ist die Rehearsal Version von "Devil's Triangle", hier kann man, ebenso wie beim Instrumental Take von "Cadence & Cascade" der Band beim Arbeiten direkt über die Schulter sehen.

Fripp und vor allem Wilson ist damit das Kunststück gelungen, kein neues, aber ein helleres Licht auf "In the Wake of Poseidon" zu werfen, ein Album, das bislang immer ein wenig im Schatten seines Vorgängers stand.

Anspieltipp(s): "Groon"
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.10.2010
Letzte Änderung: 28.3.2013
Wertung: 12/15

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Von: Günter Schote @ (Rezension 7 von 7)


Klar, "In the Court of the Crimson King" ist der Überflieger, "Lizard" ist ein eigenartiges Meisterwerk und "Red"? rockt. "In the Wake of Poseidon" hingegen gilt oft nur als zu vernachlässigendes Remake des Debüts. Isses natürlich gar nicht!

Die erste Seite des Albums lädt allerdings zu diesem Vergleich ein: Intro/21st Century/Wind/Epitaph gegen Intro/City/Cadence/Poseidon - grundsätzlich geht dieser Wettkampf ganz klar an das Debüt. Gerade "Cadence and Cascade" ist ein schwacher Song. Tränen in die Augen treibt mir allerdings das Titelstück. Eigentlich ist es nichts als ein Mischmasch der Stücke "Epitaph" und "In the Court of the Crimson King", doch das ist verzeihlich. Sobald das majestätische Mellotron das Stück einleitet beginnt der Zauber. Das Titelstück ist ein Brecher vor dem Herrn. Amen.

Die eigentliche Überraschung des KC-Zweitlings ist jedoch seine B-Seite (ich lebe heute mal in der Vergangenheit). Das kurze "Cat Food" mit Keith Tippetts wundervollen Klavierparts ist ein wahrer Hit. David Sylvian-Fans finden hier einmal mehr die Bestätigung, dass sich ihr Held bei KC bedient bis sich die Balken biegen. Der archaische, hypnotische Dreiteiler "The Devil's Triangle" führt das Album dann endgültig weg vom Debüt. Mal am Rande: Bill Bruford, Phil Collins oder Neil Peart sind ja so übliche Verdächtige, wenn es um tolle Prog-Schlagzeuger geht. Ich persönlich fand neben Guy Evans (VdGG) schon immer Michael Giles geil. Schön, dass er hier noch mal für KC spielte.

Das Titelstück, "Cat Food" und "The Devil's Triangle" sind allesamt fantastisch und grandios dazu. Für dieses Album (selbstverständlich im "Wilson-Mix") kann es nichts geben außer einer klaren Kaufempfehlung!

Anspieltipp(s): In the Wake of Poseidon
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.11.2011
Letzte Änderung: 23.3.2012
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von King Crimson

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1969 In The Court Of The Crimson King - An Observation By King Crimson 14.40 6
1970 Lizard 14.25 5
1971 Islands 12.75 6
1972 Earthbound 8.60 5
1973 Larks' Tongues In Aspic 12.50 2
1974 Starless And Bible Black 12.50 3
1974 Red 12.50 3
1975 USA 10.50 2
1976 The Young Persons' Guide to King Crimson - 1
1981 Discipline 12.00 4
1982 Beat 8.50 2
1984 Three Of A Perfect Pair 9.67 3
1986 The Compact King Crimson - 1
1991 The Essential King Crimson: Frame by Frame - 2
1992 The Great Deceiver 13.00 2
1994 Vrooom 9.00 2
1995 THRAK 12.00 2
1995 B'Boom 10.00 1
1996 THRaKaTTaK 11.00 2
1996 Schizoid Man 8.00 1
1997 Epitaph 12.00 1
1997 The Nightwatch 14.00 2
1998 Live at Jacksonville 1972 9.00 1
1998 Live at the Marquee 1969 - 1
1998 Absent Lovers 11.00 1
1999 The Beat Club Bremen 1972 10.00 1
1999 On Broadway 1995 11.00 1
1999 Deja VROOOM (DVD) 11.00 1
1999 Live at Cap D'Agde 1982 10.00 1
1999 Cirkus - The Young Person's Guide to King Crimson Live 12.00 2
1999 The Vrooom Sessions 7.00 1
2000 A Beginners' Guide To The King Crimson Collectors' Club 10.00 1
2000 The ConstruKction of Light 10.60 6
2000 Live in Central Park 1974 12.00 1
2000 Heavy ConstruKction 10.00 1
2000 Live At Summit Studios 1972 8.00 1
2000 Nashville Rehearsals 11.00 1
2000 Live at Plymouth Guildhall 1971 12.00 1
2000 Discipline - Live At Moles Club 1981 8.00 1
2001 Vroom Vroom 12.00 1
2001 Live in Mainz 1974 12.00 1
2001 Live in Berkeley - 1
2001 Level Five 11.00 1
2001 Live in Detroit 1971 10.00 1
2002 Champaign-Urbana Sessions 11.00 1
2002 Happy with what you have to be happy with 8.00 1
2002 Ladies of the Road 10.00 1
2002 Live at the Zoom Club 1972 9.00 1
2002 Live in Hyde Park 1969 11.00 1
2003 Eyes Wide Open (DVD) 14.00 1
2003 Live in Guildford 1972 13.00 1
2003 The Power To Believe 10.00 2
2003 EleKtrik (Live in Japan 2003) 13.00 1
2003 Live in Orlando 1972 10.00 1
2004 Live in Warsaw, June 11, 2000 10.00 1
2004 Live in Philadelphia, PA, July 30, 1982 11.00 1
2004 The 21st Century Guide To King Crimson Volume One (1969-1974) - 1
2004 Neal and Jack and Me (DVD) 11.00 1
2005 The 21st Century Guide To King Crimson Volume Two (1981-2003) - 1
2005 Live at the Wiltern 1995 12.00 1
2005 Inside King Crimson. 1972 - 1975. An independent critical review (DVD) 9.00 1
2005 Live in Brighton. October 16, 1971 12.00 1
2006 Zoom Club, Frankfurt, Germany, April 12, 1971 10.00 1
2006 Zoom Club, Frankfurt, Germany, April 15, 1971 10.00 1
2006 Zoom Club, Frankfurt, Germany, April 14, 1971 10.00 1
2006 Zoom Club, Frankfurt, Germany, April 13, 1971 11.00 1
2006 The Collectable King Crimson Vol.1 12.00 1
2006 The Roxy, Los Angeles, California, November 23, 1981 11.00 1
2006 Stadthalle, Cologne, Germany, October 14, 1981 11.00 1
2006 Place De Nations, Montreal, Quebec, Canada - August 4, 1982 11.00 1
2007 Olympia, Paris, France, June 25, 2000 10.00 1
2007 The Collectable King Crimson Volume 2 10.00 1
2007 Augsburg, Germany, March 27, 1974 10.00 1
2008 40th Anniversary Tour Box 12.00 1
2008 Park West, Chicago, Illinois, August 7, 2008 10.50 2
2008 The Collectable King Crimson Volume 3 - Live at the Shepherds Bush Empire, London, 1996 12.00 1
2008 Congresgebouw, Den Hague, Netherlands, May 15, 1995 11.00 1
2009 The Collectable King Crimson Volume Four - Live at Roma, Warsaw, Poland 2000 11.00 1
2011 June 04, 1996. Rosengarten-Musensaal, Mannheim, Germany 11.00 1
2012 Larks' Tongues in Aspic - The Complete Recordings 15.00 2
2012 Live at the Marquee 1971 12.00 1
2014 The Elements of King Crimson. 2014 Tour Box 13.00 1
2015 Live at the Orpheum 10.33 3
2015 The Elements of King Crimson. 2015 Tour Box 13.00 1
2015 THRAK Box - King Crimson Live and Studio Recordings 1994 - 1997 - 1
2016 Live in Toronto 12.00 2
2016 Radical Action To Unseat The Hold Of Monkey Mind 13.00 1
2016 Rehearsals & Blows (May - November 1983) 12.00 1
2017 Heroes 9.00 1

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