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Quantum Fantay

Kaleidothrope

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2009 (Limitierte Auflage mit Bonus DVD)
Besonderheiten/Stil: instrumental; Spacerock
Label: Shiver Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Pete Mush synths
Jaro bass
Gino Bartolini drums
Dario Frodo guitars
Charles Slo flute

Tracklist

Disc 1
1. The Spirit 7.12
2. Cube 5.48
3. Zwar Tysch Apy 9.10
4. Into the deep 5.32
5. Temleh 3.49
6. Frou Frou 7.16
7. Moving circles 4.22
8. Kaleidothrope 8.03
9. Telepathy 5.42
Gesamtlaufzeit56:54
Disc 2
1. Tales of the Old Fishing Mine   (Bonus DVD)


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Quantum Fantays Space Rock findet dort statt, wo sich Hawkwind und Ozric Tentacles nie begegnen würden. Während die beiden genannten Vorbilder zu ihrer besten Zeit hypnotisch-trancig (manche würden vielleicht sagen, leicht eintönig) musizierten, wirkt die Musik von Quantum Fantay durch ihre Rock- und Jazz-Rock-Einflüsse vergleichsweise bodenständig und für die meisten leicht zugänglich, sich an nachvollziehbaren, von Gitarre, Synthies und Flöte dargebrachten Themen orientierend.

Quantum Fantay ist im Grunde eine Begleitband von Mastermind und Keyboarder Pieter "pete mush" Van den Broeck, der in der Regel alle Stücke alleine komponiert. Vielleicht deswegen wünschte ich mir bei Quantum Fantay etwas weniger Vorhersehbarkeit. Mancher Chef bräuchte doch ein wenig Unterstützung.

Der Chefkeyboarder sorgt bei den vielen Intros und bei einigen Soloparts für elektronisch-sphärische Momente. Der Hörer kann sich jedoch darauf verlassen, dass die Rhythmustruppe und die elektrische Gitarre bei jedem Stück bald hinzukommen werden, um mehr oder weniger energetisch loszurocken.

Die erste limitierte Auflage beinhaltet auch eine Live-DVD, die mit einem Konzert und zwei kurzen Dokumentationen (Into the Studio und On Tour) aufwartet. Die immer gleichen, im Studio und on Tour getriebenen Späße der 5 "Jungs" könnten manchmal wirken, als wären die "Jungs" in der Band höchstens 12 Jahre alt, dafür herrscht bei dem gezeigten Konzert sehr wohl die nötige Proffessionalität.

Bei dem "Tales of the old fishing mine" genannten Live-Aufritt treffen die etwas stärker als im Studio rockenden Quantum Fantay auf ein ziemlich unbeteiligtes, auf einem Marktplatz versammeltes Publikum (wann und wo erfahren wir nicht), das sich nicht einmal von unfreiwillig komischen, glücklicherweise nur kurzen Gymnastik-Einlagen einer offenbar zur Crew gehörenden Dame aus der Reserve locken läßt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 23.6.2009
Letzte Änderung: 23.6.2009
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Quantum Fantay

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2005 Agapanthusterra 8.50 2
2008 From Herzberg To Livingroom 10.00 1
2010 Bridges of Kukuriku 10.00 2
2011 Bridges Of The Old Fishingmine 10.00 1
2014 Terragaia 11.00 1
2015 Dancing In Limbo 10.00 1
2017 Tesselation of Euclidean Space 11.00 1

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