Stomu Yamashta
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Bemerkungen
Stomu Yamash'ta (geboren eigentlich als Yashamita Tsutomu) begann seine Karriere in den frühen 60er Jahren als Wunderkind-Perkussionist. Mit 14 war er Schlagzeug-Solist des Kyoto Symphony Orchestra und Komponisten wie Henze und Takemitsu schrieben Stücke für ihn. 1965 ging er - gerade 16 Jahre alt - in die USA, um an der Berklee School of Music zu studieren. Dort erwachte sein Interesse für Jazz und Rock, welches sich nach seiner Übersiedelung nach London noch verstärkte.
In England gründete er 1971 die Gruppe Come To The Edge, mit der er ein Album mit Canterbury-inspiriertem Jazzrock einspielte ("Floating Music", 1972). 1973 formierte er dann die Band East Wind, der Hugh Hopper (vorher bei Soft Machine), Gary Boyle (von Isotope), Brian Gascoigne und seine Frau Hisako Yamashta angehörte. Das Quintett spielte zwei LPs für das Island-Label ein: "Freedom is frightening" (1973) und den Soundtrack "One By One" (1974). Die Gruppe existierte in verschiedenen Besetzungen bis 1975. Nach dem Ende von East Wind und nach der Veröffentlichung der Solo-Scheibe "Raindog", startete Yamashta Go, eine Art von Supergroup, der zeitweise Musiker wie Steve Winwood (Traffic), Klaus Schulze, Michael Shrieve (Santana) und Al Di Meola angehörten und die in der zweiten Hälfte der 70er drei Alben veröffentlicht hat. Danach zog sich Yamashta für einige Zeit in ein Kloster in Japan zurück. Seitdem hat er einige wenige synthesizerorientierte Elektronikalben herausgebracht.
(Achim Breiling)
Personell verwandte Bands (Pfadfinder)
Gilgamesh; Isotope; Soft Machine; Stomu Yamashta's Go
Alle besprochenen Veröffentlichungen von Stomu Yamashta
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