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Porcupine Tree

aus: Großbritannien


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Bemerkungen


"Die unterbewertetste Band des Planeten" (Zitat u.a. aus dem eclipsed-Magazin im März 2005) ??? Sicherlich nicht für aufgeschlossene Proggies :-)

Die Geschichte von PORCUPINE TREE ist die Geschichte des Band-"Chefs" Steven Wilson, geboren 1967. Und die beginnt früh... das erste Tondokument von Steven Wilson stammt aus dem Jahr 1972. Diese Aufnahme, betitelt "Goldilocks Age 4", wurde tatsächlich in 2001 im Rahmen eines Seitenprojekts von Wilson, ICM (= Incredible Expanding Mindfuck), veröffentlicht.

So früh war Wilson allerdings noch nicht von Musik begeistert, im Gegenteil. Als er von seinen Eltern mit 6 Jahren eine Gitarre geschenkt bekommt, weiss er nichts damit anzufangen und schmeisst nach kurzer Zeit den Unterricht hin. Allerdings: Wilsons Vater war Ingenieur und bastelte in seiner Freizeit für seinen Sohn allerlei elektronische Instrumente und Effektgeräte zusammen. Die konnten Steven Wilson begeistern, der sich also eher im Kreieren von Sounds, denn im Spielen von 'richtiger' Musik austobte. Erst mit 11 Jahren kam durch Alben von ELO ("Out Of The Blue") und Pink Floyd ("Dark Side Of The Moon") die Initialzündung, die in Wilson den Wunsch weckte Musiker zu werden.

Steven Wilson gründete die Schülerband KARMA (um 1983), die sich dem NeoProg verschrieben hatte. Dabei tauchen spätere PORCUPINE TREE-Tracks in ihrer Urfassung bereits bei KARMA auf, so z.B. "Small Fish" oder "Nine Cats".

Nach seiner Schulzeit nahm Wilson einen Job in einer Computerfirma auf. Die Band KARMA löste sich auf. In seiner Freizeit widmete Wilson sich seiner Musik (fast) im Alleingang. Er nahm diverse Stücke mit Einflüssen elektronischer Musik, Ambient, Psych und ArtRock auf. Dabei wurde er gelegentlich von Freunden unterstützt. Um 1989 erschien die erste Aufnahme unter dem Namen PORCUPINE TREE auf Cassette. Eine weitere folgte alsbald. Beide Aufnahmen enthielten Musik, die sich vor allem an der Psychedelic der späten 60er Jahre orientierte. Steven Wilson erfand dazu eine Geschichte, dass es sich hierbei um ein neues Werk einer vergessenen 60er-Jahre-Psychelic-Gruppe handeln würde. Er glaubte, mit einem Band-Hintergrund, würde das Ganze 'authentischer' daherkommen... Immerhin wurde durch diese Cassetten Richard Allen, der Gründer des Delerium-Labels, auf Steven Wilson und PORCUPINE TREE aufmerksam. Über das Label verkauften sich immerhin jeweils um die 300 Kopien der Cassetten.

Aus den besten Tracks entstand schliesslich das 1991er Album "On The Sunday Of Life", dass offizielle PORCUPINE TREE-Debütalbum. PORCUPINE TREE blieben zunächst das Ein-Mann-Projekt von Steven Wilson. Als nächstes erschienen die EP "Voyage 34" und dann das nächste lange Studio-Album "Up The Downstair". Mit diesen Album aus dem Jahr 1993 deuteten sich allerdings erste Änderungen an: Wilson verfolgte einen mehr songorientierten Stil und formte neben schwebenden Psych-Trips auch erste 'richtige' Songs. Dazu bat er auch den einen oder anderen Gastmusiker, wie Colin Edwin und Richard Barbieri (den er über Sänger Tim Bowness, mit dem er das Nebenprojekt NO-MAN betrieb, kennengelernt hatte), um Unterstützung.

Schliesslich ging es auch darum PORCUPINE TREE mittels Konzerten bekannter zu machen. Steven Wilson, der insbesondere mit NO-MAN schlechte Erfahrungen gemacht hatte, sträubte sich zunächst, lenkte aber dann doch ein. Und so standen PORCUPINE TREE im Dezember 1993 erstmals in der Besetzung Steven Wilson, Colin Edwin, Richard Barbieri und Chris Maitland auf der Bühne. Dieses Line-Up sollte denn auch für die nächsten Jahre stabil bleiben. Für Richard Barbieri bedeutete die Arbeit mit PORCUPINE TREE, nach grossen Erfolgen mit JAPAN, ein Back-To-The-Roots.

Nach den gelungenen Liveauftritten beschloss Wilson in Zukunft nurmehr im Bandkontext zu arbeiten und so entstanden alle weiteren PORCUPINE TREE-Alben als Bandprojekte, wenn auch nach wie vor Wilson die Zügel in den Händen hielt und für das Songwriting verantwortlich war.

1995 veröffentlichten PORCUPINE TREE mit "The Sky Moves Sideways" den Höhepunkt ihrer psychedelischen Phase. Mit diesem Album begannen allerdings auch die Vergleiche mit Pink Floyd, die Steven Wilson nicht immer begeisterten, aber nicht von der Hand zu weisen sind.

Den nächsten grossen Entwicklungsschritt unternahmen PORCUPINE TREE allerdings mit dem 96er Album "Signify". Dieses Album setzt den Trend zu kürzeren Songs fort und paart den psychedelischen Kern der Musik von PORCUPINE TREE mit Elementen aus Rock, Pop, Ambient, Alternative. Nach und nach wurden PORCUPINE TREE auch bekannter und tourten mit "Signify" im Gepäch ausführlich. Das hervoragende Livealbum "Coma Divine" ist Zeuge dieser Aktivitäten.

Mit dem 1999er Album "Stupid Dream" überraschte Steven Wilson seine Fans mit einem doch deutlich veränderten Sound. Plötzlich waren die Titel noch kompakter und die überkommenen ArtRock- und Psychedelic-Elemente traten zugunsten deutlicher Alternative Rock- und BritPop-Einflüsse in den Hintergrund. Trotzdem gelingt es Steven Wilson aus all diesen Einflüssen einen ganz eigenen Klangkosmos zu schaffen, der zu dem wie eine logische Entwicklung der Band wirkt. Ein deutlicher Beweis für die aussergewöhnlichen Fähigkeiten dieses Musikers.

"Lightbulb Sun" (2000) folgt schliesslich der Linie des Vorgängers, bis "In Absentia" (2003) mit der Hinzunahme metallisch-angehauchter Passagen den vorläufigen Höhepunkt in der Entwicklung von PORCUPINE TREE markiert. Inwischen war die Band auch von Delerium zum 'Major'-Label Lava (Warner) gewechselt, ohne dabei künstlerische Kompromisse machen zu müssen. PORCUPINE TREE gelingt der Brückenschlag zwischen anspruchsvoller, begeisternder Musik und einigem Hit-Potential. Trotzdem bleibt der ganz grosse Durchbruch bisher aus.

Ende 2001 ist denn auch der erste - überraschende - Line Up-Wechsel zu verzeichnen: Drummer Chris Maitland verlässt die Band ("musikalische Differenzen") und wird durch Gavin Harrison ersetzt.

PORCUPINE TREE sind inzwischen etabliert. Nicht wenige sehen in dieser Band die Spitze einer neuen Rock-Bewegung, "New Art Rock" getauft. Mit Spannung wird daher das neue Album "Deadwing", Veröffentlichung dieser Tage, Ende März 2005, erwartet.

Steven Wilson ist darüberhinaus dabei sich einen Platz im Rock-Olymp zu sichern. Neben seiner Stammband PORCUPINE TREE ist er in diversen Seitenprojekten wie NO-MAN (mit Sänger Tim Bowness), BLACKFIELD (mit Aviv Geffen) engagiert. Er ist als Produzent bei Gruppen wie Opeth oder Projekten wie OSI im Spiel. Man darf gespannt sein, was hier noch folgt... The Story continues!

(Thomas Kohlruß)

Personell verwandte Bands (Pfadfinder)


Richard Barbieri; Richard Barbieri/Tim Bowness; Bass Communion; Blackfield; Burnt Belief; Saro Cosentino; The Fusion Syndicate; Arjen Lucassen's GUILT MACHINE; Gavin Harrison & Ø5Ric; Gavin Harrison; Henry Fool; Steve Hogarth / Richard Barbieri; I.E.M.; Indigo Falls; Jakszyk, Fripp, Collins; Jansen Barbieri Karn; Japan; Kino; Metallic Taste Of Blood; no-man; O.R.k; OSI; Rain Tree Crow; Renaissance; Storm Corrosion; Theo Travis; John Wesley; Steven Wilson

Alle besprochenen Veröffentlichungen von Porcupine Tree

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1992 On the Sunday of Life... 7.67 3
1993 Up The Downstair 11.00 3
1994 Moonloop EP 10.00 1
1995 The Sky Moves Sideways 11.00 4
1996 Signify 10.67 3
1996 Waiting (Single) - 1
1997 Coma Divine 12.00 3
1998 Voyage 34 9.00 4
1999 Stranger by the minute (Single) - 1
1999 Piano lessons (Single) - 1
1999 Stupid Dream 11.25 4
1999 Pure narcotic (Single) - 1
2000 Shesmovedon (Single) - 1
2000 4 chords that made a million (Single) - 1
2000 Lightbulb Sun 13.00 5
2001 Metanoia 8.67 3
2002 Recordings 12.00 2
2002 Stars die 11.00 2
2003 XM 12.00 1
2003 In Absentia 13.60 5
2004 Warszawa 10.50 2
2005 XMII 11.00 1
2005 Deadwing 9.89 10
2005 Lazarus (Single) 10.00 2
2006 Arriving Somewhere... (DVD) 12.67 3
2006 Rockpalast 11.00 1
2007 Nil Recurring EP 11.50 4
2007 Fear of a Blank Planet 9.71 7
2008 We lost the skyline 8.00 1
2009 The Incident 10.25 4
2010 Anesthetize (DVD) 11.50 2
2012 Octane Twisted 12.00 1

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