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BANDS AUS "FRANKREICH"
1980
4/3 de Trio
6:33
A Prison Called Earth
A Shape
Abacab
Abus Dangereux
Abysse
Acanthe
Aching Beauty
Acintya
Adagio
ADN
Aeris
Akphaezya
Jean-Pierre Alarcen
Alco Frisbass
Alfie Ryner
Alice
Alkemy
Alpes - Patrice Moullet
Altaïs
Michel Altmayer
Aluk Todolo
Ame Son
Amon Sethis
Amphetamin
Amphyrite
Anaïd
Ananta
Anasazi
Anathème
Ange
Anthurus d'Archer
Aphélandra
April Fishes
Apsara
Aquaserge
Arachnoid
Archaïa
Arrakeen
Art Zoyd
Art Zoyd Studio & Musiques Nouvelles Ensemble
Artcane
Ashes And Dust
Asia Minor
Athanor
Atlantide
Atlantyca
Atoll
Atria
Chris Audren
AutorYno
Awacks
Axis
Baba Scholae
Franck Balestracci
Barbacana
Jacques Barberi & Laurent Pernice
BBI
Francois Béranger
Philippe Besombes
Besombes - Rizet
Bise de buse
Black Devil Disco Club
The Black Noodle Project
Serge Blenner
Jean Pascal Boffo
Emmanuel Booz
Christian Boule
Dan Ar Braz
Francois Bréant
Cafeïne
Caillou
Call U.S Legion
Camembert
Carpe Diem
Catharsis
Centenaire
Guido Möbius / Centenaire + KingQ4
Chance
Guigou Chenevier
öOoOoOoOoOo (Chenille)
Cheval Fou
Chico Magnetic Band
Chromb!
Citadel
Clearlight
CocoRosie
Christiane Maria Cohade
Jean Cohen-Solal
Médéric Collignon & le Jus de Bocse
Colossus of Destiny
Continuum (F)
Corbeaux
Cortex
Crium Delirium
Thierry Crusem
Cucci-Band
The Daedalus Spirit Orchestra
Salvador Dali & Igor Wakhevitch
Patricia Dallio
Das Simple
Deafening Opera
Christian Décamps et fils
Francis Décamps
Tristan Decamps
Delired Cameleon Family
Delusion Squared
Demians
Derby Derby
Franck Dervieux
Diratz
Patrick Dorobisz
Double Nelson
Douze Alfonso
Drama (Fra)
Dreamlost
Dryade
Dün
Pascal Duffard
d-zAkørd
Alain Eckert Quartet
Eclat
Eclipse Sol-Air
Eden Rose
Edition Spéciale
L’Effet Défée
Eider Stellaire
Eidôlon
Elephant Tok
Eliogabal
Elora
Enneade
Ergo Sum (Frankreich)
ESB
Eskaton
Etron Fou Leloublan
Ex-Vagus
F.A.T.
FAT32
Ferdinand & les philosophes
Bernard Fevre
Final Tragedy
Flamen Dialis
Forgas Band Phenomena
Patrick Forgas
Fractale
Fred & Ferd
Free Human Zoo
Freegh
Peter Frohmader & Richard Pinhas
Fusion
Patrick Gauthier
Genet - Plouvier
Gens de la Lune
Glen or Glenda
Gojira
Gong
Pierre Moerlen's Gong
Gongzilla
Alain Goraguer
Jean-Philippe Goude
Grime
Guillaume Perret & the Electric Epic
Daniel Haas / Yves Hasselmann
Hacride
Halloween
Headline
Dashiell Hedayat
heklAa
Heldon
Hellebore
Pierre Henry
Herr Geisha & The Boobs
Hint
Hippie Diktat
Honeyelk
Horrific Child
Hÿdra
Hydravion
Hypno5e
Hyskal
ICSIS
Igorrr
Il Monstro
Ilitch
Imperial Gates
In Love With
Inclusion Principle
Indrâzor
Inner Chaos
Iris
Jack Dupon
Jean Michel Jarre
Jean Louis
JPL
Julian Julien
The Kandinsky Effect
Klone
Kolkhöze Printanium
Komintern
Korova Milk Bar
krebszucht auf amrum
La Théorie Des Cordes
Lac Placide
Victor Lafuente
Lalu
Lard Free
Lazaro
Lazuli
Frédéric L'Epée
Les Fragments de la Nuit
Lest
Local 7
Alan Loo
Loomings
Lord Of Mushrooms
Lost In Kiev
Louis Minus XVI
Philippe Luttun
Lynhood
M. Frog
Magister Dixit
Magma
Mahogany Brain
Frédéric Maillet
Maldoror
Didier Malherbe / Loy Ehrlich
Malicorne
Mandibulbe
Gérard Manset
Mar-Vista
Albert Marcoeur
Mars Red Sky
Martin Circus
Memoriance
Menam
Metabolisme
Minikui
Minimum Vital
Mirage (Fra)
Mörglbl
Mona Lisa
Monochromie
Mordiggan
Mosaïc (Fra.)
Motis
M.O.T.U.S
Moving Gelatine Plates
Thierry Müller
Musique Noise
Myhybris
Nadavati
Narr
NeBeLNeST
Negative Zone
Nemo
Neo (Fr.)
Neom
Ni
Nil
Nnecra Packê
Noa
Noetra
Nooumena
Northwinds
Noyades
Nyl
Ocarinah
Oestre
Offering
Oiseaux-Tempête
One Shot
Open Air
Opram
Orchestre National de Jazz
The Orvalians
Ose
Outside
Paga
Marcelo Paganini
Bernard Paganotti
Pan & Me
PaRaLLaXe
Pataphonie
Jean-Luc Payssan
Pentacle
Philippe Petit
Philharmonie
Pienza Ethnorkestra
Pin-Up Went Down
Richard Pinhas & Oren Ambarchi
Richard Pinhas & John Livengood
Richard Pinhas
Richard Pinhas & Barry Cleveland
Richard Pinhas and Merzbow
Richard Pinhas & Yoshida Tatsuya
Richard Pinhas / Tatsuya Yoshida / Masami Akita
Bruno Pitch
A Plane To The Void
PoiL
Pôle
Jean-Luc Ponty
Potemkine
Jean-Paul Prat
Pryapisme
Pseu
Psykup
Pulsar
Puzzle King
Qantum
Quadra
Rahmann
Raison de Plus
Rara in Avis Terris
Rectus
Red Noise
Regency
Rêve Général
Le Reveil des Tropiques
Rhùn
Rialzu
Catherine Ribeiro + Alpes
Rien
Ripaille
Patrick Rondat
Rosa Luxemburg
Saens
Saga de Ragnar Lodbrock
Sandrose
Sarcasme
Sathönay
Scherzoo
Seamus
Sebkha-Chott
Sensitive To Light
Setna
Seven Indies
Seven Reizh
William Sheller
Shub Niggurath
Shylock
Silver Lining
Skeem
Guy Skornik
Skryvania
La Société des Timides à la Parade des Oiseaux
Sombre Reptile
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Space Art
Space Explosion
Spacecraft
A Sparrow-grass Hunt
Speed Limit
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Spheroe
Spirits Burning & Clearlight
Spleen Arcana
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Syrinx (Progmetal)
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Taï Phong
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Uppsala
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VAK
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Christian Vander
Vandertop
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Veda
Cyrille Verdeaux
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Verto
Patrick Vian
Video Liszt
Richard Vimal
Visitors
Volapük
Volcano the Bear / La Société des Timides à la Parade des Oiseaux
Volkor
Volte Face / Corbeaux
Vortex
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David Wallimann
Wapassou
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WEEND'Ô
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Gong

aus: Frankreich; Australien; Großbritannien


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Bemerkungen


Die Legende will es, daß Daevid Allen (geb. 1938 in Melbourne) zu Ostern 1966 in einer Vollmondnacht eine Vision hatte, die sein Leben und das seiner zukünftigen Hörer verändern sollte. In dieser Vision, von der er den Eindruck hatte, daß sie von einer höheren, extraterrestrischen Intelligenz (namens "Octave Doctor") gesteuert wurde, sah sich Allen auf einer Bühne, vor großem Publikum, umgeben von einem Kegel aus ätherischem Licht ... Details möge der interessierte Leser auf der Gong-Website nachlesen. Dieses Ereignis war es aber angeblich, welches in Mr. Allen die Saat legte, die ihn zum Rockmusiker werden ließ.

Nun, ob Allen wirklich eine Vision hatte oder ob das Ganze zu seinem esoterisch-magischen (Geschäfts)Konzept gehört, sei dahin gestellt, jedenfalls war Allen im Oktober 1966 in der Gründungsbesetzung von Soft Machine zu finden. Allerdings war er schon vorher musikalisch aktiv, u.a. mit dem Daevid Allen Trio, zusammen mit Hugh Hopper und Robert Wyatt (manchmal auch mit Mike Ratledge als Gast).

Im Sommer 1967 waren Soft Machine an einem Theaterprojekt in St. Tropez beteiligt. Auf der Rückreise nach England stellten die britischen Zöllner fest, dass Allens Visum abgelaufen war. Allen kehrte erst einmal nach Frankreich zurück, gerade rechtzeitig um in die 68er Studentenunruhen in Paris zu geraten. Im Juli 1968 unterschrieben Allen und seine damalige Lebensgefährtin, die Dichterin und Sängerin Gilli Smyth, einen Vertrag mit Jean Karakos und dessen BYG-Label, und beide machten sich daran eine Band zusammenzustellen, die eine erste LP aufnehmen sollte.

Nach mehreren "Fluchten" nach Mallorca, wo die beiden auch den Saxofonisten Didier Malherbe kennenlernten (der dort angeblich in der Höhle eines Ziegenhirten hauste) entstand schließlich eine Band, die nicht nur im Laufe des Jahres 1969 eine LP einspielte, sondern auch den Namen Gong annahm und unter diesem im Oktober desselben Jahres auf dem Amougies Jazz Festival auftrat. Kurz darauf erschien auch die "Magick Brother" genannte LP (1970). In den nächsten fünf Jahren erschienen 5 weitere Gong-LPs, darunter die "Radio Gnome Invisible Trilogie", bestehend aus "Flying Teapot", "Angel's Egg" und "You". Die letzteren beiden wurden von der "klassischen" Gong-Besetzung Allen, Smyth, Malherbe, Hillage, Blake, Howlett und Moerlen eingespielt. Die Band hauste in einem Bauernhof im Süden Frankreichs und war in ganz Europa live unterwegs.

Nach der Veröffentlichung von "You" brachen Gong auseinander. Zuerst verließ Pierre Moerlen die Band, dann Gilli Smyth und schließlich auch Bandgründer Allen und Keyboarder Blake. Die Restband um Malherbe, Hillage und Howlett hielt sich einige Zeit am Leben, spielte Konzerte mit diversen Aushilfsgästen, war aber kurz davor ganz auseinander zu fallen (Hillage nahm z.B. seine erste Solo-LP "Fish Rising" auf), als das Plattenlabel der Band Pierre Moerlen anbot, in die Gruppe zurückzukehren und die Führungsposition zu übernehmen (vor allem wohl deshalb, damit bestehende Plattenverträge erfüllt werden konnten). Unter Führung von Moerlen entstanden, mit wechselnder Besetzung, drei weitere Gong-LPs. Nach einer kurzen Reunion der Radio Gnome-Besetzung (für ein Konzert, welches auf der LP "Gong Est Mort, Vive Gong!" festgehalten ist) und der Veröffentlichung von "Expresso II" war das Kapitel Gong aber erst einmal beendet. Oder doch nicht ganz - Allen und Smyth taten sich mit den Hippie-Freerockern von "Here & Now" als "Planet Gong" zusammen, und Pierre Moerlen gründete seine eigene Version von Gong: Pierre Moerlen's Gong. Danach wird die Geschichte reichlich unübersichtlich, existierten doch nach- und nebeneinander verschiedene Formationen, die das Wort "Gong" irgendwo im Namen führten: Planet Gong, New York Gong, Gongmaison, Gilli Smyth's Mother Gong und natürlich Pierre Moerlen's Gong.

Seit Anfang der 90er gibt es Gong wieder. Zuerst wohl nur um das 25jährige Bandjubiläum zu feiern, stellte Allen eine "originale" Gongbesetzung zusammen. Danach trat immer mal wieder eine Version von Gong live in Erscheinung. Zudem erschienen weitere Studioalben: "Shapeshifter" ( 1997), "Zero to infinity" (2000) "Acid Motherhood" (2004), "2032" (2009) und "I see you" (2014). Im März 2015 verstarb Daevid Allen nach einem längeren Krebsleiden.

(Achim Breiling)

Leitfaden


Gong-Eintrag im Leitfaden "Canterbury"

Personell verwandte Bands (Pfadfinder)


Daevid Allen; Arzachel; Tim Blake; Bruford; Delivery; The Fusion Syndicate; Pierre Moerlen's Gong; Gongzilla; Hatfield and the North; Dashiell Hedayat; Here & Now; Russell Hibbs & Daevid Allen; Steve Hillage; Allan Holdsworth; 'Igginbottom; Jade Warrior; Khan; Didier Malherbe / Loy Ehrlich; Mother Gong; National Health; Jorge Pinchevsky; Planet Gong; Pip Pyle; Soft Heap; Soft Machine; Spirits Burning; Spirits Burning & Clearlight; Tempest (70s); Theo Travis; UK; Univeria Zekt; University Of Errors; Uriel

Alle besprochenen Veröffentlichungen von Gong

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1970 Magick Brother 10.00 2
1971 Continental Circus 9.00 1
1971 Camembert Electrique 10.50 2
1973 Angel's Egg 11.67 3
1973 Flying Teapot 11.00 2
1974 You 12.25 4
1975 Shamal 10.00 2
1976 Gazeuse! 10.00 2
1977 Gong Est Mort, Vive Gong! 13.00 1
1977 Gong Live etc. 10.00 1
1978 Expresso II 8.00 1
1990 Live at Sheffield 74 10.00 1
1990 Live au Bataclan - 1973 9.00 1
1993 Live on TV 1990 9.00 2
1994 25th Birthday Party 11.00 1
1995 Paragong Live ´73 9.00 1
1995 Camembert Eclectique 8.00 1
1997 The Peel Sessions 11.00 1
1997 Shapeshifter 10.00 1
2000 Live 2 infinitea 10.00 1
2000 Zero to infinity 10.00 1
2002 Radio Gnome Invisible - 1
2002 High above the subterania club 2000 (DVD) 11.00 1
2003 The World of Gong and Daevid Allen - 1
2004 Acid Motherhood 12.00 1
2005 Live in Sherwood Forest '75 12.00 1
2006 In The Seventies 10.00 1
2009 2032 9.00 1
2013 Sheffield City Hall 1976 10.00 1
2014 I See You 10.50 2
2016 Rejoice! I'm dead! 12.00 1

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