Die Ursprünge der rumänischen Formation Phoenix lassen sich bis in die frühen 60er Jahre zurückverfolgen und die Band ließ sich im Lauf der Jahr von der britischen Beatmusik beeinflussen. Bereits 1967 kam es zu ersten Aufnahmen, die auf zwei EPs veröffentlicht wurden und auch exklusiv im staatlichen rumänischen Radio gespielt wurden. In den frühen 70er Jahren zeigten sich die Mannen um den Gitarristen Nicolae Covaci von der Psychedelic Ära beeinflusst und entwickelten einen eigenen Stil, der auch Elemente aus der traditionellen rumänischen Musik enthielt. So trafen auf dem LP-Debüt "Cei Ce Ne-Au Dat Nume" aus dem Jahr 1972 bodenständige Hardrockstrukturen auf psychedelische Elemente. Als Bindeglied diente ein ständig präsenter Folkeinfluss, der den für mitteleuropäische Ohren archaisch wirkenden Charakter des osteuropäischen Liedgutes einfing. Es folgen zwei weitere Alben, die der Band auch einen großen Erfolg in ihrem Heimatland bescherten. Ende der 70er Jahre floh fast die gesamte Band in den Westen. Nach dem Zusammenbruch des Ceausescu-Regimes folgten aber wieder Liveauftritte im Heimatland.