Die Karriere der britischen Band Druid begann überaus vielversprechend, nachdem man einen Nachwuchswettbewerb des Magazins Melody Maker gewonnen hatte. Kurz darauf befand man sich auf der Titelseite dieses Musikmagazins. Neben dem Preisgeld in Höhe von 500 Pfund verhalf dieses Erfolgserlebnis der Band zu einem Plattenvertrag bei EMI. Somit war rein formal die Ausgangsposition für Druid als eine junge Band aus dem Bereich des Progressive Rocks denkbar günstig. 1975 wurde das Debütalbum "Toward The Sun" im Rahmen einer Release-Party der Öffentlichkeit präsentiert.
Leider erwies sich die Tatsache, dass Druid den vom Melody Maker ausgeschriebenen Wettbewerb gewonnen hatten, fast schon eher als Nachteil, da die übrige Musikpresse und einige Radiostationen die Band mehr oder weniger als Zögling eines großen Magazins sowie eines großen Plattenlabels betrachteten.
Musikalisch sind Druid mit den Landsleuten Yes vergleichbar, wobei sogar manches Mal von einem reinen Klon die Rede ist. Gitarrist und Sänger Dane verfügt über eine markante Falsettstimme. Größtenteils singt er sogar noch höher als Jon Anderson, dessen stimmliche Qualitäten er aber nicht erreicht. Der markante Bass von Neil Brewer ist offensichtlich von Chris Squire inspiriert.