Marillion waren die kommerziell erfolgreichste Band des neo-progressiven Revivals der 80er Jahre.
1979 als Silmarillion (remember J.R.R. Tolkien) in Aylesbury gegründet wurde der Namen 1981 zu Marillion gekürzt. Im gleichen Jahr stieg Derek W. Dick alias Fish als Sänger ein. Er entpuppte sich nicht nur als Motor des Quintetts, sondern zog mit seiner theatralischen Bühnenpräsenz auch die mediale Aufmerksamkeit auf sich. Mit ihm als Frontmann nahm die Band vier Studio- sowie zwei Livealben auf. Ende 1988 verließ er Marillion nach Zwistigkeiten innerhalb der Band und startete eine Solokarriere. Konstanz gibt es auf der musikalischen Seite: Rothery/Kelly/Trewavas/Mosley spielen seit 1984 bis heute unverändert zusammen.
Ex-Europeans-Sänger Steve Hogarth wurde Anfang 1989 als neuer Sänger vorgestellt. Mit ihm verschob die Band ihren Sound im Lauf der (inzwischen über 20) Jahre mal zum Mainstream, mal zum Melodischen, mal zum Experimentellen; starken Aufnahmen folgten durchwachsene Produktionen und umgekehrt.
Über das Internet hält die Band ihre Fanszene zusammen und zeigte sich immer wieder einfallsreich, was die Finanzierung ihrer Musik ohne die Unterstützung eines Major-Labels angeht.