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Chris Welch

Close to the Edge. The Story of Yes

über: Yes



Close to the Edge. The Story of Yes

Informationen

Erscheinungsjahr: 1999
ISBN: 0-7119-6930-2 (2. Auflage: 2000. ISBN: 0-7119-8041-1)
Verlag: Omnibus Press
Verlagsort: London/New York/Sydney


Rezensionen


Von: Ralf J. Günther


Chris Welch ist einer der bekanntesten englischen Musikjournalisten und arbeitete u.a. für den "Melody Maker". Er hat eine Reihe von Büchern über Rockbands geschrieben, so über Led Zeppelin, Pink Floyd, Genesis u.a. Die Yes-Story ist auf der Grundlage seiner jahrzehntelangen persönlichen Kontakte zu der Gruppe entstanden und bietet eine umfassende Bandgeschichte, in der die Musiker selbst häufig zu Wort kommen. Musikalische Analysen wie etwa bei Edward Macan sucht man hier - gemäß dem journalistischen Ansatz - vergebens. Das Buch ist aber empfehlenswert und sicherlich nützlicher als die Studie von Bill Martin. Im letzten Jahr (2000) erschien eine zweite Auflage im Paperbackformat, die die letzte Studio-CD der Gruppe (The Ladder) mitberücksichtigt, also hochaktuell ist. Wer auf diese Aktualität verzichten kann, sollte vielleicht besser nach der ersten Auflage Ausschau halten, denn die war - auch in Deutschland - zeitweilig zu einem wahren Spottpreis erhältlich und nimmt sich als Hardcover mit Schutzumschlag im Bücherschrank auch wesentlich besser aus.

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Von: Nik Brückner


Man sollte vielleicht ergänzen, daß Welch das Gewicht seines Buches auf die Siebziger legt - klar einerseits, angehörs des alles andere als essenziellen Scheißes, den Yes uns seit über zwei Dekaden immer wieder andrehen, andererseits scheint es aber auch so zu sein, daß Welch der früher doch sehr enge Kontakt zur (und sein Interesse an der?) Band seit den Achzigern nach und nach abhanden gekommen ist. Allzu tiefe Einblicke in die Mechanismen hinter der Entstehung von Untersetzern wie "Open Your Eyes" oder "The Ladder" darf man also nicht erwarten. Auch kritische Töne, die gerade in den späteren Kapiteln angebracht wären, und zu "Tales" oder "Relayer" durchaus zu finden sind, sind rar. Wer regelmäßig Interviews mit seinen Helden liest, ist über die nun schon über 25 Jahre andauernde Spätphase der Band genauso gut informiert wie Welch selbst.

Die Frühphase ist hervorragend recherchiert und detailreich erzählt. Hier gibt es Einiges zu lesen, was man in anderen Biographien nicht findet - und es gibt derer viele. Eine solide Bandbiographie zur Spätphase von Yes steht aber trotz besagter Vielzahl von Veröffentlichungen noch aus. Aber vielleicht ist das auch verständlich: Stellt Euch mal vor, Ihr müßtet die Biographie einer deutschen Band namens "Ja" schreiben, die Alben wie "Öffne deine Augen", "Haus von Ja", "Die Leiter" oder "Vergrößerung" veröffentlicht hat, ja da vergeht einem doch die Lust... ;-)

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