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Bill Banasiewicz

Visions - The Official Biography

über: Rush



Visions - The Official Biography

Informationen

Erscheinungsjahr: 1988
ISBN: 0-7119-1162-2
Verlag: Omnibus Press
Verlagsort:


Rezensionen


Von: Günter Schote


Der Autor dieser "offiziellen Biographie", Bill Banasiewicz, genannt B-Man, ist ein Rush-Maniac. Er reiste der Band während deren Tourneen hinterher, traf im Lauf der Jahre andere Fans, gelangte in den Dunstkreis der Kanadier. Nach und nach wurden Lee, Lifeson und Peart höchstselbst auf den verrückten Fan aufmerksam, so dass B-Man die eine oder andere Info aus erster Hand gesteckt bekam. Enthusiasmus und direkter Einblick ins Bandleben - gute Voraussetzungen, um eine kleine Geschichte von Rush zu verfassen: "Visions - The Official Biography".

Über 96 Seiten findet man eine typische Bandbiographie, die dem interessierten Leser eine Gruppe durchaus näher bringt. Gespickt mit Anekdoten und auch einigen Details, ohne jedoch wirklich ans Eingemachte zu gehen. Trotzdem ist "Visions" auch für den langjährigen Fan lesenswert. Eine Menge netter schwarz/weiß-Fotos von den Anfangstagen bis zum erscheinen des Buches 1988 runden "Visions" ab. Angefangen bei den sonnigen Schultagen, während derer sich Geddy und Alex anfreundeten und begannen, gemeinsam Musik zu machen, über den Weg zum Ruhm durch "2112" und "Moving Pictures" bis zum Synth-Overkill auf "Hold Your Fire" wird der Weg der Band skizziert.

Hier las ich zum ersten Mal von einer Sackgasse, in die sich Rush nach "Hemispheres" fast begeben hätten: Mit dem zweiten Teil der "Cygnus X-1"- Saga erreichte die Progressive Rock-Phase der Band ihren Höhepunkt. Für das darauf folgende Album begann Peart nun Lyrics für einen weiteren Monster-Track zu schreiben. "Sir Gawain and the Green Knight" sollte das Magnum Opus der Band werden. Doch während der Arbeiten an dem Stück überdachte die Band ihre Ausrichtung neu und entschied, auf dem Weg in die 80er kompakteren Formaten zu folgen. "Permanent Waves" war das Ergebnis, auf dem recycelte Teile des Grünen Ritters in "Natural Science" und "Jacob´s Ladder" zu hören waren.

Kurz gesagt: kein ultimatives Rush-Werk, aber ein netter Happen Fastfood für den Rush-Genießer.

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