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Jon Collins

Chemistry

über: Rush



Chemistry

Informationen

Erscheinungsjahr: 2005 (2007 als deutsche Übersetzung unter dem Namen "Die Chemie von Rush")
ISBN: 978-1-905139-28-6
Verlag: Helter Skelter Puplishing
Verlagsort: London


Rezensionen


Von: Günter Schote


Jon Collins war es, der 2002 mit Separated Out endlich ein informationsstarkes Werk über Marillion ablieferte. 2005 erschien dann mit „Chemistry“ sein ebenso gelungenes Buch über Rush, dass übrigens seit 2007 auch als deutsche Übersetzung namens „Die Chemie von Rush“ erhältlich ist.

Der Stil Collins' ist auf eine solche Rockband-Bio zugeschnitten: er reist mit dem Fan durch die Jahre der Bandgeschichte, informiert von Album zu Album, von Tour zu Tour. Man erfährt wie Hugh Syme zu den Albumcover inspiriert wurde und was Alex Lifeson so von Keyboards und Dosenbier hält. Kleine Exkurse, allerlei Bonusinfos und die lustigsten Anekdoten werden in bewährten, auflockernden Textkästchen eingefügt. Zahlreiche Zitate und Auszüge aus den vielen, für dieses Buch geführten Interviews sorgen zudem für ein reibungsloses Lesevergnügen. Dazu gibt sich Terry Brown höchstselbst im Vorwort die Ehre, während ich mich gerade wie ein Werbetexter fühle.

Auf rund 275 Seiten gibt es nicht nur viele kleingedruckte Worte zu lesen, sondern auch das eine oder andere interessante schwarz/weiße Foto, eine (entbehrliche) Diskografie, sowie eine Übersicht über die wichtigen Namen im Rush-o-versum.

Ich denke, dass ich so gut wie alles käuflich Erwerbbare an Literatur über Rush gelesen habe, trotzdem habe ich eigentlich zu jedem Album viel Neues erfahren. Uneingeschränkte Kaufempfehlung - no serious Rush fan should be without it, Franziska Schöttner, bitte übersetzen sie.

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