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Mark Pardy

Ian Mosley Marillion's Heartbeat

über: Marillion



Ian Mosley Marillion's Heartbeat

Informationen

Erscheinungsjahr: 2014
ISBN: 9781500956851
Verlag: Mark Pardy
Verlagsort:


Rezensionen


Von: Günter Schote


„Ian Mosely – Marillion's Heartbeat“. Viel versprechender Titel.

Ich bin kein Schlagzeuger, aber musikalisch interessiert und clever genug, um mitzuteilen, dass dieses als „Taschenbuch“ beworbene Produkt weder Mosleys Schlagzeugspiel ausreichend beleuchtet (oder gar analysiert) noch sonst wie von größerem Wert für Interessierte ist. Dieses Buch ist nicht einmal ein Buch, es ist eine bessere Broschüre. Der Preis dafür, knapp 20 EUR, ist ein Witz, leider kein wirklich lustiger.

Das Werk ist ganze 48 Seiten stark, i.e. schwach. Davon geht etwa ein Viertel für ganzseitige Bilder, ein weiteres Drittel für halbseitige Bilder drauf. Die angeblich analysierten Songs (Kayleigh, Man of 1,000 Faces, Neverland etc...) werden in 2, 3 Sätzen abgehandelt. Schriftgröße 15 wurde für den Druck gewählt. Das ist gut für die Weitsichtigen unter den Lesern und sorgt dafür, dass das Buch auf seine 48 Seiten kommt.

Warum nun ausgerechnet die „analysierten“ Songs „analysiert“ wurden, wird nicht klar. Beispiel: Ian Mosely nutzt eine sonst eher im Jazz angewandte Methode, die Hi-Hats zu spielen, Beispiele hierfür hört man auf „Brave“ und „Clutching At Straws“. Punkt. So tief geht die Analyse des Mark Pardy.

Ich habe mir dieses Buch besorgt, weil ich gerne ein bisschen über Mosleys Spiel aufgeklärt werden wollte und auch (wie einmal vom Autor angekündigt) über Mosleys „Sicht der Dinge“ zu lesen. Doch das Versprochene wird nicht gehalten. Dass ich nun so negativ urteile tut mir selbst leid. Wenn es etwas lobenswertes zu nennen gibt, dann ist es das coole Coverfoto.

Ian Mosley ist ein famoser Drummer und Marillion können froh sein, dass er auf Pointer, Ward, Mover, Marter folgte. Dieses „Taschenbuch“ ist seiner nicht wert.

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