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Martyn Hanson

Hang on to a dream. The story of The Nice featuring Keith Emerson and P. P. Arnold.

über: The Nice



Hang on to a dream. The  story of The Nice featuring Keith Emerson and P. P. Arnold.

Informationen

Erscheinungsjahr: 2002
ISBN: 1900924439
Verlag: Helter Skelter
Verlagsort: London


Rezensionen


Von: Nik Brückner


Martyn Hanson, Co-Autor eines recht unbefriedigenden Buches über ELP, hat ein neues Werk vorgelegt, von dem man, einmal mehr, sagen muß, es ist leider ein Standardwerk. "Standardwerk" deshalb, weil es das einzige zu The Nice ist, "leider" deshalb, weil... Das Buch ist - wenig überraschend - die einzige Monographie über die kurzlebige englische Band, für die das seltsame Paradox gilt, daß die Gemeinde auf der einen Seite immer wieder von ihr sagt, sie sei die erste Progressive Rock-Band gewesen, von der sie auf der anderen Seite aber so gut wie nichts weiß. Dies ist auch dem Autor aufgefallen, weshalb er erst einmal lange Zeit nur Informationen zusammengetragen und Interviews geführt hat.

Hier geht's jedoch schon los. Interviews hat er von allen Bandmitgliedern bekommen, außer von einem gewissen Keith Emerson, wie man weiß, nicht gerade dem unwichtigsten Bandmitglied. Dieser wollte natürlich all seine Geschichten in seinem eigenen Buch verarbeiten. Ein paar Worte hätte man Herrn Hanson jedoch gönnen können. Dem steht der Autor selbst jedoch in nichts nach, präsentiert er doch in schlechtem Englisch - und das will etwas heißen, wenn ein schon Nicht-Muttersprachler das bemerkt - eher eine Ansammlung von Berichten über Konzerte als einen tiefen Einblick in das Funktionieren einer unbestritten epochalen Band. Dies geht so weit, daß am Anfang des Buches alle Bandmitglieder in kleinen Biographien vorgestellt werden, nicht jedoch Pat Arnold, deren Backing-Band The Nice lange Zeit waren und die darüber hinaus groß auf dem Cover erwähnt wird. In diesem Stil geht es weiter: wir erfahren zwar, wie Tony Stratton-Smith und Brian Davison auf die Auflösung der Band durch Emerson reagiert haben, über Lee Jacksons Reaktion schweigt sich der Autor jedoch aus. Sehr interessant dagegen ist es zu lesen, wie aus dem werdenden Genie David O'List ein nie gewesenes Genie wurde, das offensichtlich bis heute den Weg zur Realität nicht ganz wiedergefunden hat.

Alles in allem also ein schwaches Buch, das am Ende aber doch noch durch umfangreiche Anhänge gewinnt. Neben der selbstverständlichen Discographie von The Nice und allen Bandmitgliedern (mit Ablegerbands) bietet der Autor eine Liste aller BBC-Sessions, eine Gig-Liste und eine umfangreiche Bibliographie. Die Hoffnung, daß Keith Emerson die Scharten auswetzt, die Hanson hinterlassen hat, und daß das von Hanson angekündigte Werk über Camel (die Auflage möcht ich mal wissen...) um einiges besser wird, wurde leider enttäuscht: Emersons Autobiographie wird nur noch von Klaus Kinskis gesammelten Ergüssen übertropft und die Camel-Biographie wird nicht zustandekommen.

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