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Ian MacDonald

Revolution in the Head. The Beatles’ Records and the Sixties

über: The Beatles



Revolution in the Head. The Beatles’ Records and the Sixties

Informationen

Erscheinungsjahr: 1997 (dt. The Beatles. Das Song-Lexikon. 2000)
ISBN: 978-0712662086
Verlag: Pimlico
Verlagsort:


Rezensionen


Von: Christian Rode


Die Aufmachung des Buches ist eher puristisch als opulent: Reiner Text ohne Fotos auf etwas dürftigem Papier (englische Ausgabe). Dafür wird man aber durch die Fülle der Sachinformationen mehr als entschädigt: Bei jedem Song wird angegeben, wer gesungen hat, wer an welchem Instrument mitgespielt hat, wer produziert hat, wo und wann die Aufnahme stattfand, an welchem Tag der Song in England und USA erschienen ist. Ergänzt wird der Text durch eine musikalisch-politisch-kulturelle Chronologie der 60er Jahre, eine umfassende Bibliographie, ein Glossar, eine Diskographie, einen Songindex und einen allgemeinen Index.

MacDonalds Vorgehensweise bei der Beschreibung der Songs ist der von Steve Turner sehr ähnlich. Auch er nähert sich dem Phänomen Beatles über deren musikalisches Output. Nach einer Einführung, die die Beatles in den kultur-politischen Zusammenhang der 60er Jahre einordnet, folgen 300 Seiten Text, auf denen jeder (!) Song vorgestellt wird, den die Beatles jemals aufgenommen haben. Auch die bis dato unveröffentlichten Songs der Anthologie 1-3. Auch die immer noch unveröffentlichten Songs wie die Sound-Collage "Carnival of Light" von 1967 oder der Lennon-Titel "Child of Nature" von 1968.

Die Beschreibungen der Songs sind umfassender als bei Turner und gehen stärker auf den musikalischen Gehalt ein. MacDonald hält seinen musikalischen Standpunkt auch nicht zurück, was durchaus legitim ist. Er charakterisiert so etwa Lennons "Across the Universe" u.a. als „his most shapeless song”. Insgesamt steht MacDonald der psychedelischen Periode, die für Prog-Fans besonders interessant ist, nach meinem Empfinden auch eher überkritisch gegenüber. Wenn man die Meinung des Autors jedoch einzuordnen weiß, ist das Buch ein vollständiger Überblick über das Schaffen der Band. Es soll aber auch nicht verschwiegen werden, dass Paul McCartney bei allem Respekt für die Mühe des Autors eine Reihe der Bemerkungen über die Entstehung der Songs für vollkommen (!) unzutreffend hält (vgl. Rolling Stone Nr. 8/2004, S. 82).

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