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Sheila Whiteley

The Space Between the Notes: Rock and the Counter-Culture



The Space Between the Notes: Rock and the Counter-Culture

Informationen

Erscheinungsjahr: 1992
ISBN: 0415068150
Verlag: Routledge
Verlagsort:


Rezensionen


Von: Michael Weinel


Inhalt:

  1. Introduction
  2. Cream, Hendrix and Pink Floyd
  3. The Beatles
  4. 1967 and Psychedelic Rock
  5. The Rolling Stones
  6. Pink Floyd: Dark Side Of The Moon

"The Space Between The Notes" scheint mir eine Doktorarbeit zu sein, die als Buch veröffentlicht wurde. Die Autorin geht sehr wissenschaftlich vor und versucht zu erklären, inwiefern der "Progressive Rock" (vielmehr, was sie darunter versteht - siehe Inhaltsverzeichnis) in der Gegenkultur Ende der Sechziger Jahre - insbesondere in Hinsicht auf die damalige "Drogenkultur" - verwurzelt ist.

Dabei geht sie chronologisch vor, mit Cream, Jimi Hendrix und Pink Floyd als Begründer des Genres (m. E. eine bestreitbare These - was ist denn z. B. mit King Crimson oder Moody Blues, welche man hier vergeblich sucht?), gefolgt von den Beatles mit Sergant Pepper und einer seitenlangen Analyse desselben. Auch wenn man wohl Musikwissenschaftler sein muss, um das vollends zu verstehen, bleibt es doch eine interessante Lektüre (wenn man des wissenschaftlichen Englischs Herr genug ist). Dazu gibt's eine Handvoll Notentexte, die wohl irgendwas musiktheoretisch belegen sollen. However...

Im nächsten Kapitel wird näher auf das Jahr 1967 und die britische Musikszene im allgemeinen und die des "Psychedelic Rock" im besonderen eingegangen. Dabei wird so ziemlich jede Band zumindest kurz angeschnitten, die damals irgendetwas Neues zu bieten hatte. Wie überall im Buch wird fleißig zitiert, hier vor allem Textzeilen in Hinsicht auf Referenzen zu Drogenkonsum bzw. -verherrlichung.

Was das Kapitel über die Rolling Stones hier zu suchen hat, kann ich nicht ganz nachvollziehen, meines Erachtens haben sie weder mit Progressive noch mit Psychedelic Rock sonderlich viel zu tun (naja, vielleicht "Their Majesty's Satanic Request" als eine Art "Sgt. Pepper" für Arme). Hab ich allerdings auch übersprungen, mangels Interesse und auch Kenntnis. Man möge mir meine Ignoranz verzeihen.

Das unter dem Prog-Aspekt interessanteste Kapitel kommt am Schluß des relativ dünnen Buches: Eine sehr detaillierte Studie über "Dark Side Of The Moon", welches von der Autorin auf eine Ebene mit "Sgt. Pepper" gestellt wird, als ein großer Wendepunkt in der Rockmusikgeschichte. Darüber kann man sich sicher auch streiten. Jedenfalls sind die kommenden Seiten höchst interessant, hier wird jede Menge sowohl textlich als auch musikalisch analysiert und interpretiert. Ich zumindest höre das Album seitdem mit anderen Ohren, vieles, was hier beschrieben wird, war mir noch gar nicht aufgefallen (bei den ca. 312 mal, die ich die Scheibe schon gehört habe...).

Fazit: Unbedingt besitzen muss man (sofern man sich nicht wissenschaftlich mit dem Thema beschäftigt) das Buch sicher nicht, aber wenn man es in der örtlichen (Uni-)Bibliothek stehen sieht, kann man ruhig mal ein Auge riskieren. Für Pink Floyd-Fans besonders lohnend sind (offensichtlich) Kapitel 2 und 6.

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